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Frida Kahlo – Retrospektive
30. April bis 9. August 2010

„Eine Schleife um eine Bombe. Der Martin-Gropius-Bau zeigt die größte Frida-Kahlo-Retrospektive, die Deutschland bisher sah“
Die großartige Ausstellung im Gropiusbau, die 150 Bilder und teils noch nie gezeigte Zeichnungen aus 30 mexikanischen und 15 US-amerikanischen Kollektionen versammelt, dazu einige „Reliquien“ (wie die berühmte Jadekette und ein Gipskorsett), unternimmt den Versuch, die Qualität der Kahlo-Kunst zu betonen – um so von der Kahlo-Tragödie zu lösen, die bisher im Vordergrund der Rezeption stand und die Malerei regelrecht überdeckte.
Siegmund Kopitzki in Südkurier, 05.05.2010

„Diego ist die Sonne, sie ist der Mond. jede Konstellation der Gestirne verweist auf Augenblicke dieses Lebens: Der Martin-Gropius-Bau in Berlin zeigt eine große Frida-Kahlo-Retrospektive“
Diese Fülle ist zweifellos ein Glücksfall und garantiert zu Recht den Erfolg der Schau.
Alexandra Mangel in Süddeutsche Zeitung, 03.05.2010

„Gepfählte Leidenschaft“
Sie [Die Gemälde] erzählen von Mexiko. In ihnen leben die Indios und ihre uralten Rituale der Volkskultur, des Glaubens. Aus ihnen schreit es: Leben. Lieben. Mit glühenden Farben, mit entgeisternden Drapierungen und Inszenierungen von Körper, Folklorekleidern, Schmuck, Haar und rätselhaften Symbolen verjagte die Malerin die Pein der Krankheit, die Angst vorm Alleinsein, vor dem Tod. Das klingt nach Sentimentalität, nach dem Herz-Schmerz-Pathos einer Seifenoper. Aber in den Bildern ist kein Lamento. Da sind im Gegenteil Lebenshunger, trotz und Widerstand.
Ingeborg Ruthe in Frankfurter Rundschau, 03.05.2010

„Lieber Kleider als Korsette“
Hinter der Folklore der Schmerzensfrau, die freizügig liebte, wird eine wache und engagierte Zeitzeugin erkennbar. […] Man hat bisher nur geahnt, dass das Medium [Fotografie] für Kahlo von Bedeutung war. Immerhin hat ihr Vater als Fotograf in Mexiko-Stadt gearbeitet, und sie hat ihn oft bei seinen Aufträgen begleitet. 1951 hat sie ihn auch mit seiner Kamera auf einem Bild festgehalten. Wie sehr diese Erfahrung bis in Innerste ihres eigenen Werks nachgewirkt hat, wird aber erst jetzt deutlich.
Gerhard Mack in art, Mai 2010

„Alle wollen Frida. Eine Ikone der Malerei – Der Gropius-Bau zeigt die bisher größte Schau der schillernden Mexikanerin“
Dass es den Ausstellungsmachern im Martin-Gropius-Bau gelungen ist, 150 Gemälde und Zeichnungen der 1954 verstorbenen Künstlerin in einer Retrospektive zu versammeln, dafür müsste das Team so etwas wie das Bundesverdienstkreuz der Kunst bekommen. […] Eine wahre Neuentdeckung sind die Zeichnungen aus der Jacques und Natasha Gelman Collection, die erstmals überhaupt in Europa zu sehen ist, und vielleicht auch diejenigen versöhnen wird, denen die Ikonisierung Frida Kahlos auf die Nerven geht.
Gabriela Walde in Berliner Morgenpost, 30.04.2010

„Aller Heilige. Ewige Märtyrerin und Ikone: der Martin-Gropius-Bau will das Geheimnis Frida Kahlo lüften“
Seit die Bilder nach dem frühen Tod der Künstlerin den Siegeszug durch die Museen der Welt angetreten haben, bildet ihre Kunst die ideale Projektionsfläche für jegliche Interessen: nationale, feministische, kommerzielle. Heilige Frida, bitte für uns! Dieser Hypothek ist sich jeder Ausstellungsmacher bewusst und hat deshalb stets das nächste Stereotyp im Gepäck: die Befreiung von all diesen Überfrachtungen, den reinen Blick aufs Werk. Wenn der Berliner Martin-Gropius-Bau nun eine Frida-Kahlo-Retrospektive zeigt, will er nicht nur feiern – den 200. Jahrestag der Revolution –, sondern auch aufklären über die Qualitäten der Malerin. Die Einordnung in die Kunstgeschichte wird anvisiert.
Nicola Kuhn in Der Tagesspiegel, 30.04.2010

„Popstar, Diva, Kämpferin“
Sie ist die berühmteste Latina der Kunstszene. In Berlin sind nun rund 150 Gemälde und Zeichnungen zu sehen – und endlich auch die Fotos, ohne die Frida Kahlo nur halb so bekannt wäre.
Irmgard Hochreither in stern, 22.04.2010

„Madonna mit Bart. Eine große Ausstellung in Berlin feiert die Malerin Frida Kahlo, die sich ständig selbst neu erfand – inklusive ihres Geburtsdatums vor 100 Jahren“
Diese moderne Frau, die sich mit dem befreiten Mexiko identifizierte, hat sich malend als männliche Dolorosa und als weiblicher Christus wiedergeboren. Wieder und wieder, häretisch, hybrid. mit jedem Bild neu, zur Ikone erstarrt, zum Greifen nah und einem Leben zugewandt, das sie am eigenen Leib als erlösungsbedürftig erfuhr.
Elisabeth von Thadden in Die Zeit, April 2010

„BildSchön“
Berlin präsentiert vom 30. April an im Gropius-Bau eine spektakuläre FRIDA KAHLO-Schau. Inszeniert von KARL LAGERFELD, schlüpft CLAUDIA SCHIFFER in die Rolle der legendären mexikanischen Künstlerin.
Vogue, März 2010

« Le mystère Frida Kahlo »
Cependant, son œuvre demeure secret. Les expositions que lui consacrent actuellement Berlin, et bientôt Vienne, jettent une lumière nouvelle sur celle qui affirmait: je n’ai jamais peint mes rêves, j’ai peint ma réalité.
Jeannette Zwingenberger in artension, März, 2010

“Reúnen en Alemania 160 obras de Kahlo”
La capital alemana está organizado una de las mayores exposiciones sobre Frida Kahlo en el continente europeo. En ella se mostrarán unas 160 obras entre cuados, dibujos y fotografías, provenientes de varios paises y además, por primera vez juntas de las colecciones Gelman y del Museo Dolores Olmedo Patiño.
Yaotzin Botelleo in La reforma, 02.03.2010

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