musikfest berlin 09
3. – 21. September 2009Berlins neue Konzertsaison beginnt mit einem orchestralen Paukenschlag: Vom 3. bis 21. September findet das musikfest berlin 09 statt, veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker.
Das Gästebuch verzeichnet 28 Solisten, – Schlagzeuger, Vokalisten, Streicher, Pianisten, Trompeter – sowie 21 Gastorchester, Ensembles und Chöre in Bestform und Maximalbesetzung: das Chicago Symphony Orchestra, die großen Orchester der Musikmetropole London und hochkarätige Klangkörper und Ensembles aus Amsterdam, Bamberg, Birmingham, Freiburg, Riga und Wien. Am Pult stehen die Dirigenten David Robertson, Valery Gergiev, Hans Zender, Bernard Haitink, Andris Nelsons, Susanna Mälkki, Kurt Masur, Jonathan Nott, Mariss Jansons, Emilio Pomárico, Vladimir Ashkenazy, Gustavo Dudamel. Und natürlich ist das gastgebende Berlin mit Sir Simon Rattle, Ingo Metzmacher, Lothar Zagrosek, Marek Janowski und seinen prominenten Orchestern dabei.
An 19 Tagen werden 24 Veranstaltungen in der Philharmonie, in deren Kammermusiksaal und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt mit über 50 Werken von 26 Komponisten geboten – Musik, die hautnah am Puls der Geschichte des 20. Jahrhunderts, des »Zeitalters der Extreme« (Eric Hobsbawm) komponiert wurde.
Im Zentrum steht ein 12 Veranstaltungen umfassendes symphonisches Porträt des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch, ihr zugeordnet die rituell-eskalativen Werke von Iannis Xenakis und die Musik Joseph Haydns, des ingeniös-experimentellen Initiators der klassischen Orchestermusik, durchsetzt, verbunden und gekreuzt mit Werken von Rachmaninow, Schnittke, Bartók, Mozart, Lachenmann, Janáček, Poulenc, Yun, Nono, Dessau, Berg, Zemlinsky, Tischenko, Britten, Turnage, Reger, Eisler, Gubaidulina, Schubert, B. A. Zimmermann und zwei brandneuen Kompositionen von Enno Poppe und Hans Zender.
Das Festival startet, am Vorabend des Eröffnungskonzertes, mit elektronischer Musik von Karlheinz Stockhausen in der Philharmonie: dessen Hymnen entführen den Hörer in ein zweistündiges, aus den Nationalhymnen aller Länder geformtes monumentales Theatrum mundi, das unsichtbar aus den Lautsprechern tönt. Das Publikum nimmt auf der Bühne Platz, dort, wo sonst das Orchester sitzt.
Karten können ab sofort über das Internet, telephonisch oder schriftlich sowie an den Kassen der Berliner Festspiele, der Philharmonie und bei allen bekannten Vorverkaufskassen erworben werden.
