Workshops
Workshop 1
Die neue Unübersichtlichkeit der Autorenförderung
Sind Dramatiker der Gefahr von „Förderüberforderung“ ausgesetzt? Eine Einladung im Mai zum Stückemarkt nach Berlin oder nach Heidelberg, zuvor eine Präsentation bei den Autorentheatertagen des Deutschen Theaters, oder doch zu den Werkstattagen am Burgtheater in Wien? Für Förderinitiativen sind Fragen der Profilbildung ihrer Förderpraxis besonders relevant: Wie präsentiert man neue Dramatik? Welche und wie viele Autoren sind tatsächlich aus den Programmen hervorgegangen? Setzen sich Autoren mit guten Stücken „kunstdarwinistisch“ sowieso durch? Lernen die Autoren in der Menge der Workshops sinnvolles Handwerk oder werden sie lediglich marktgängig rundgeschliffen? Ziel des Workshops ist eine strukturelle und inhaltliche Bestandsaufnahme der Förderinitiativen, aus der heraus Ideen zur Optimierung der Autorenförderprogramme entwickelt, diskutiert und auf ihre Umsetzbarkeit hin befragt werden sollen. Eine Evaluation verschiedener deutschsprachiger Förderinitiativen läuft bereits. Ihre Auswertung soll als Diskussionsgrundlage zur Verfügung gestellt werden.
Workshop 2
Wunschtraum Autor
In Gesprächen mit und unter Autoren wird das Bedürfnis der Autoren deutlich, mit Dramaturgen und Verlagen regelmäßig in Kontakt zu treten und Feedback zu ihren Texten zu bekommen. Wenige Theater leisten sich beispielsweise einen Hausautor. Welche Rolle spielt hier die Nachwuchsförderung und was folgt für einen Autor auf die Entdeckung seines Talents? Wie steht es mit der Qualität der Texte: Kann man Schreiben lernen? Ist die beste Autorenförderung die Zweitaufführung? Was bedeutet der Preise- und Stipendien-Dschungel für das Schreiben? Geht es dem Autor wirklich besser als dem Drama? Ausgehend von dem durch die Initiative Battle-Autor 2007 verfassten Pamphlet „10 Wünsche für ein zukünftiges Autorentheater“ sollen Wünsche an die Theater formuliert werden. Sowohl inhaltliche als auch strukturelle Fragen zur Positionierung zeitgenössischer Dramatik in der Theatergegenwart werden Gegenstand des Workshops sein.
Wunschtraum Autor
In Gesprächen mit und unter Autoren wird das Bedürfnis der Autoren deutlich, mit Dramaturgen und Verlagen regelmäßig in Kontakt zu treten und Feedback zu ihren Texten zu bekommen. Wenige Theater leisten sich beispielsweise einen Hausautor. Welche Rolle spielt hier die Nachwuchsförderung und was folgt für einen Autor auf die Entdeckung seines Talents? Wie steht es mit der Qualität der Texte: Kann man Schreiben lernen? Ist die beste Autorenförderung die Zweitaufführung? Was bedeutet der Preise- und Stipendien-Dschungel für das Schreiben? Geht es dem Autor wirklich besser als dem Drama? Ausgehend von dem durch die Initiative Battle-Autor 2007 verfassten Pamphlet „10 Wünsche für ein zukünftiges Autorentheater“ sollen Wünsche an die Theater formuliert werden. Sowohl inhaltliche als auch strukturelle Fragen zur Positionierung zeitgenössischer Dramatik in der Theatergegenwart werden Gegenstand des Workshops sein.
Workshop 3
Wunschraum Theater
Warum hat es zeitgenössische Dramatik auf den Spielplänen der deutschsprachigen Theater so schwer? Roman- und Filmadaptionen sowie unterschiedlichste performative Projekte scheinen dem klassischen Theatertext den Rang abzulaufen. Warum schaffen es zeitgenössische Autoren kaum auf die große Bühne? Ist die Arbeitsbeziehung zwischen Autor und Regisseur der Schlüssel eines dauerhafteren Erfolgs? Warum interessieren sich nur wenige etablierte Regisseure für Gegenwartsdramatik? Und warum verschwinden die neuen Stücke, die von Förderprogrammen, Wettbewerben, Studiengängen und dem Theater selbst auf den Markt geschleudert werden, nach ihrer Uraufführung wieder von den Spielplänen? In diesem Workshop soll überlegt und diskutiert werden, welche strukturellen Veränderungen notwendig sind, um zeitgenössische Dramatik für die Theater attraktiver zu machen.
Wunschraum Theater
Warum hat es zeitgenössische Dramatik auf den Spielplänen der deutschsprachigen Theater so schwer? Roman- und Filmadaptionen sowie unterschiedlichste performative Projekte scheinen dem klassischen Theatertext den Rang abzulaufen. Warum schaffen es zeitgenössische Autoren kaum auf die große Bühne? Ist die Arbeitsbeziehung zwischen Autor und Regisseur der Schlüssel eines dauerhafteren Erfolgs? Warum interessieren sich nur wenige etablierte Regisseure für Gegenwartsdramatik? Und warum verschwinden die neuen Stücke, die von Förderprogrammen, Wettbewerben, Studiengängen und dem Theater selbst auf den Markt geschleudert werden, nach ihrer Uraufführung wieder von den Spielplänen? In diesem Workshop soll überlegt und diskutiert werden, welche strukturellen Veränderungen notwendig sind, um zeitgenössische Dramatik für die Theater attraktiver zu machen.
