Life and Times – Episode 1
Burgtheater, Wien
Nature Theater of Oklahoma
Konzept und Regie Kelly Copper & Pavol Liska / Nature Theater of Oklahoma
Basierend auf einem Telefongespräch mit Kristin Worrall
Ausstattung und Licht Peter Nigrini
Musik Robert M. Johanson
Dance Captain Elisabeth Conner
Dramaturgie Florian Malzacher
Mit
Anne Gridley, Alison Weisgall, Julie LaMendola, Fabian Krüger, Markus Meyer, Moritz Vierboom
Musiker
Kristin Worrall, Robert M. Johanson, Alexander Medem
Uraufführung 7. September 2009, Kasino am Schwarzenbergplatz, Wien
Dauer ca. 3h 15, eine Pause
In englischer Sprache mit deutscher Übertitelung
Publikumsgespräch
So 9. Mai 22:45
Moderation Tobi Müller
Konzept und Regie Kelly Copper & Pavol Liska / Nature Theater of Oklahoma
Basierend auf einem Telefongespräch mit Kristin Worrall
Ausstattung und Licht Peter Nigrini
Musik Robert M. Johanson
Dance Captain Elisabeth Conner
Dramaturgie Florian Malzacher
Mit
Anne Gridley, Alison Weisgall, Julie LaMendola, Fabian Krüger, Markus Meyer, Moritz Vierboom
Musiker
Kristin Worrall, Robert M. Johanson, Alexander Medem
Uraufführung 7. September 2009, Kasino am Schwarzenbergplatz, Wien
Dauer ca. 3h 15, eine Pause
In englischer Sprache mit deutscher Übertitelung
Publikumsgespräch
So 9. Mai 22:45
Moderation Tobi Müller
Selten ist Konzeptkunst so schräg und schön wie im Fall des Musicals, das die kleine New Yorker Off-Off-Truppe Nature Theater of Oklahoma am großen Wiener Burgtheater inszeniert hat. Das Libretto von „Life and Times“ basiert auf einem 20-stündigen Telefonat, das die Regisseure Kelly Copper und Pavol Liska mit ihrer Kristin Worrall geführt haben. Thema: deren bisheriges Leben, eine durchschnittliche US-Mittelstandsbiografie. Dieses Material, einschließlich aller „Ums“ und „You knows“ singen drei glückstrahlende Pfadfinderinnen, begleitet von einer Live-Kapelle und später unterstützt durch drei Burgherren, als wär’s ein nimmer endendes Kinderlied – und vollführen dazu rhythmische Gymnastik im Geist längst versunkener Spartakiaden. Text, Musik und Tanz bewegen sich herrlich autonom nebeneinander her und verwandeln die Selbst-Erzählung eines Künstlerindividuums in eine Kollektiv-Performance, in der sich überraschend viele der um 1970 Geborenen wiedererkennen dürften. Rein chronologisch kommt die Truppe übrigens nicht weit: Nach dreieinhalb Stunden ist die Ich-Erzählerin gerade mal sechs Jahre alt.
