| Tickets | Newsletter | Shop | Presse | Kontakt | Impressum | Sitemap | mobil     || English
| Home | Berliner Lektionen | anfangen und aufhören
| anfangen und aufhören
Termine
| So 26.02.12
| So 11.03.12
Öffnet die Druckansicht in einem neuen Fenster

anfangen und aufhören

Zum Finale der Berliner Lektionen

Als im Jahr 1987 die Bertelsmann-Stiftung und die Berliner Festspiele die Berliner Lektionen begründeten, dachte niemand daran, sie länger als eine Saison laufen zu lassen. Sie waren ein Geschenk zum 750. Geburtstag der Stadt und sollten auch nicht mehr sein. Seitdem sind 25 Jahre vergangen. Die Berliner Lektionen, veranstaltet im schönen, intimen Saal des Renaissance-Theaters, haben über diesen Zeitraum hinweg das geistige Leben der Stadt geprägt. Sie haben wichtige Fragen zur Zukunft der Stadt, zur neuen Rolle Berlins als Kulturmetropole zwischen Ost und West und neu-alte Hauptstadt aufgeworfen. Sie haben zur Selbstverständigung Berlins entscheidende Impulse gegeben und den Berlinern die Begegnung mit Persönlichkeiten geschenkt, die für die Stadt große Bedeutung hatten. In den letzten Jahren, als Berlin stärker über den eigenen Tellerrand hinausblicken konnte, wurden sie ein Forum der Debatte über einige der wichtigsten philosophischen, politischen, künstlerischen und historischen Fragen unserer Zeit.

Wir meinen, dass es neben dem Glück des Beginns und dem Mut, etwas Gutes auf die Beine zu stellen, auch eine Tugend des Aufhörens geben muss. 25 Jahre nach dem Anfang der Berliner Lektionen ist dafür jetzt – auch mit dem anstehenden künstlerischen Leitungswechsel bei den Berliner Festspielen – ein guter Zeitpunkt. Um für etwas Neues Platz zu schaffen. Deshalb haben wir diese abschließende »silberne« Saison mit dem Motto »anfangen und aufhören« überschrieben. Anfang alles Denkens und Handelns ist das Fragen – eine Tugend beinahe aller unserer Gäste. Am Ende aber steht das Aufhören. Wir meinen es im doppelten Sinne als Hören auf etwas und als aufhören mit etwas. Denn in der abschließenden Lektion mit Jos van Immerseel verbindet sich das Hören mit dem Reflektieren über Geschichte und Gegenwart und die Rolle der Künste im Leben der Menschen.

Die Berliner Festspiele und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius – seit 2004 Partner der Berliner Festspiele – danken einander für die schöne freundschaftliche Zusammenarbeit. Beide gemeinsam aber danken wir Ihnen, dem Berliner Publikum, für den Zuspruch, die Begeisterung, die Kritik und die immer überwältigende Resonanz über die gesamte Laufzeit der Berliner Lektionen hinweg.

| zurück