Ausstellung
17. März bis 9. Juli 2006
Veranstalter
Berliner Festspiele in Zusammenarbeit mit Camera Work, Berlin.
Mit Unterstützung der Europäischen Ost-West-Akademie für Kultur und Medien e.V.
Berliner Festspiele in Zusammenarbeit mit Camera Work, Berlin.
Mit Unterstützung der Europäischen Ost-West-Akademie für Kultur und Medien e.V.
Während des Ausstellungszeitraums, am 26. April 2006, jährte sich zum 20. Mal die Katastrophe von Tschernobyl. Das Gebiet, das auch die größten Städte der Region umfasst, Pripjat und Tschernobyl, wurde für dauerhaft unbewohnbar erklärt. 2001 wagte sich der kanadische Fotograf Robert Polidori in die Todeszone. Seine Aufnahmen aus jener Region bildeten einen Schwerpunkt der Ausstellung.
Robert Polidori, 1951 in Montreal geboren, ist kein Katastrophenfotograf. Er betrachtet seine Objekte aus nüchterner Distanz mit dem Ziel, den „emblematischen Moment“ zu finden. Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zeigte in einer europäischen Premiere etwa 100 Werke, darunter Fotografien aus Kuba, Libanon, Versailles und New Orleans.
Und sie zeigte einige Werke aus der Serie der für den New Yorker in den vergangenen Jahren entstandenen Architekturfotografien. Robert Polidori selbst sieht sich als Fotojournalist, Künstler, fotografierenden Soziologen, Anthropologen und als „Muse der Erinnerung“. Er lebt in New York und Paris. Seine Fotografien wurden in Paris, Brasilia, New York, Los Angeles und Minneapolis ausgestellt.
In der regionalen wie überregionalen Tagespresse wie in der auf Fotografie spezialisierten nationalen wie internationale Fachpresse fand die Ausstellung mit über 50 veröffentlichten Beiträgen ein sehr positives Echo. In mehreren Radio und TV Sendungen wurde ausführlich über die Ausstellung berichtet, u.a. in den Sendungen RBB Stilbruch und Spiegel TV. Auch im Internet fanden sich sehr viele Berichte.
Robert Polidori, 1951 in Montreal geboren, ist kein Katastrophenfotograf. Er betrachtet seine Objekte aus nüchterner Distanz mit dem Ziel, den „emblematischen Moment“ zu finden. Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zeigte in einer europäischen Premiere etwa 100 Werke, darunter Fotografien aus Kuba, Libanon, Versailles und New Orleans.
Und sie zeigte einige Werke aus der Serie der für den New Yorker in den vergangenen Jahren entstandenen Architekturfotografien. Robert Polidori selbst sieht sich als Fotojournalist, Künstler, fotografierenden Soziologen, Anthropologen und als „Muse der Erinnerung“. Er lebt in New York und Paris. Seine Fotografien wurden in Paris, Brasilia, New York, Los Angeles und Minneapolis ausgestellt.
In der regionalen wie überregionalen Tagespresse wie in der auf Fotografie spezialisierten nationalen wie internationale Fachpresse fand die Ausstellung mit über 50 veröffentlichten Beiträgen ein sehr positives Echo. In mehreren Radio und TV Sendungen wurde ausführlich über die Ausstellung berichtet, u.a. in den Sendungen RBB Stilbruch und Spiegel TV. Auch im Internet fanden sich sehr viele Berichte.
Pressestimmen
Dirk Krampitz in Welt am Sonntag (Berlin), 15.03.2006„Liebhaber der Leere und Stille.“
Und nun hat er die erste Einzelausstellung in Deutschland. […] Zum ersten Mal zu sehen sind auch Aufnahmen aus New Orleans, die in diesen Monaten für den New Yorker entstanden. Fotos aus Versailles und Havanna bilden weitere Schwerpunkte der Schau im Martin-Gropius-Bau.
Gabriela Walde in Berliner Morgenpost, 18.03.2006
„Menschenleere Orte. Der kanadische Fotograf Robert Polidori zeigt im Martin-Gropius-Bau seine Bilder, die oft unter Lebensgefahr entstanden“
Die Welt, sagt Polidori, sei das, was der Mensch aus ihr gemacht hat. Das sieht man in den Bildern aus Tschernobyl, aber auch in den Fotografien aus Havanna, New Orleans und Versailles, die ebenfalls im Martin-Gropius-Bau zu sehen sind.
Kai Müller in Der Tagesspiegel (Berlin), 19.03.2006
„Das Orakel von Tschernobyl. Der kanadische Fotograf sucht das Pittoreske im Verfall“
Seine Fotos, jubelte die ZEIT hätten, „das Format einer Gesetzestafel“. Nun hängen Polidoris Menetekel von der ukrainischen Terra incognita im Berliner Martin-Gropius-Bau. […] Es sind grandiose Zeugnisse einer Apokalypse, die schon stattgefunden hat.
Manuela Linti in Neues Deutschland (Berlin), 29.03.2008
„Man muss einfach diese Bilder ansehen“
Von Versailles […] nach Tschernobyl, dem Epizentrum der weltweit größten zivilen Atomkatastrophe unserer Zeit, ist es nur ein Schritt. Zumindest in der Ausstellung des kanadischen Fotografen Robert Polidori, die derzeit im Martin-Gropius-Bau zu sehen ist.
Anne Meyer-Gatermann in Süddeutsche Zeitung (München), 22.04.2006
„Von dieser Stadt wird bleiben, was durch sie hindurchging, die Strahlung. Besuch am Tatort Tschernobyl“
Der Martin-Gropius-Bau präsentiert die Schau in drei Gruppen. Drei davon orientieren sich an dem Ort der Aufnahmen – Havanna, Versailles, Tschernobyl. Der Kurator der Ausstellung Sascha Melein von der Galerie Camera Work löst sich aber im vierten Teil davon, so dass eine Hängung von überraschender Brisanz möglich wurde.

