Über uns

Eine Institution, zwei Häuser, hundert Formate

Die Berliner Festspiele sind ein moderner Kulturveranstalter mit einer einzigartigen Struktur – sie realisieren parallel sowohl Ausstellungen im Martin Gropius Bau als auch Aufführungen in ihren Festivals, Akademieprogrammen und Gastspielreihen. Das hieraus entstehende Zusammenspiel unterschiedlicher Kunstformen ist einzigartig und für die Entwicklung der Gegenwartskünste in höchstem Maße signifikant. Zeitgenössisch in der Perspektive, international im Anspruch und im Format exzeptionell – durch diese Mischung haben sich die Eigen- und Koproduktionen der Festspiele in der Welt der Kunst einen guten Namen erworben, ihre Veranstaltungen sind fester Bestandteil des europäischen Kulturkalenders. Festivals wie MaerzMusik, das Theatertreffen, Jazzfest Berlin und Musikfest Berlin sind genauso wie die großen Werkschauen im Ausstellungshaus der Festspiele von hoher Qualität und setzen immer wieder Standards in der Präsentation der avancierten Kunst der Gegenwart, mit Schwerpunkten wie „Zwischen den Künsten“ und „Festivals als Zeitlabore“. Das Festspielpublikum hat sich in den letzten Jahren deutlich verjüngt, und auch die Festspiele selbst engagieren sich seit Jahrzehnten für die Förderung von Kindern und Jugendlichen.

Thomas Oberender
© Magdalena Lepka

Dr. Thomas Oberender

1966 in Jena geboren, ist seit 2012 Intendant der Berliner Festspiele. Zuvor war er von 2006 bis 2011 Schauspieldirektor bei den Salzburger Festspielen. 2005/06 war er Chefdramaturg und Co-Direktor am Schauspielhaus Zürich, von 2000 bis 2005 leitender Dramaturg und Mitglied der künstlerischen Direktion am Schauspielhaus Bochum unter Matthias Hartmann.

1988 bis 2000 lebte Oberender schon einmal in Berlin, wo er 1999 an der Humboldt Universität promovierte. 1997 war er Mitbegründer der Autorenvereinigung Theater Neuen Typs, die sich der Verbreitung neuer Theatertexte deutschsprachiger Autoren widmete.

Er schrieb und übersetzte Theaterstücke, Essays, Theater- und Literaturkritiken, realisierte Projekte für die Expo 2000, die Ruhrtriennale 2004 und 2005 die Kulturhauptstadt Europa Ruhr 2010.

Er veröffentlichte mehrere Bücher u.a. „Leben auf Probe. Wie die Bühne zur Welt wird“ (2009), „Das schöne Fräulein Unbekannt. Gespräche über Theater, Kunst und Lebenszeit“ (2011), „Nebeneingang oder Haupteingang? – Gespräche über 50 Jahre Schreiben fürs Theater“ (Suhrkamp, 2014, gemeinsam mit Peter Handke).

Videotrailer: Berliner Festspiele © Berliner Festspiele

Die Berliner Festspiele werden gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien