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| Les 4 saisons…
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Pressestimmen zu „Les 4 saisons…“

Gastspiel vom 23. bis 25. November 2007

Berliner Morgenpost, 25.11.07

Sein dreizehnköpfiges Ensemble ist ausgezeichnet. […] Die faszinierendsten Augenblicke kommen […] zu später Stunde. Zwei weiße Masken sind an den Nasenspitzen aneinander geklebt. Die eine trägt ein Mann, unter die andere schlüpfen in stetem Wechsel zwei Mädchen. Alle drei sind auf beunruhigende Weise verbunden. Einen vergleichbaren pas-de-trois gab es noch nie. Auch nicht ein phantasievolleres Finale. Zwei Mädchen sind in eine Art von gewaltigen, aufrechtstehenden Stachelschweinen verwandelt, die ihre weichen, weit dahinschwingenden Stacheln wehen lassen. Die Männer hüpfen in hellgrünen Trikots herbei und umschwärmen sie. Das Publikum schrie anhaltend: Hurrah!
Klaus Geitel

www.readersedition.de, 26.11.07

„Die vier Jahreszeiten“, spaßig und surreal: Der Choreograf Angelin Preljocaj und der Künstler Fabrice Hyber retten ein malträtiertes Stück Barockmusik aus der Endlosschleife der Konsumindustrie […] Im Rhythmus der Musik zeigen sie so viele visuelle Details, dass dem Zuschauer fast schwindelig wird: ein Monster aus gelben Schwämmen, dann giftgrüne, fluoreszierende Froschmänner und die „pantachaises“ – eine Kombination von Hosen (pantalons) und Stühlen (chaises), mit denen Tänzer einen slpstickartigen Auftritt hinlegen.
Corina Kolbe

Der neue Merker, 26.11.07

Die 13 Tänzerinnen und Tänzer, sämtlich topfit und ausdrucksstark, agieren genau im Rhythmus, doch der wirkt nie aufdringlich. Vielmehr „untermalen“ sie Vivaldis Meisterwerk mit fließenden Bewegungen. Mitunter wird das Band angehalten, und nur Schritte oder einige Rufe sind zu hören. Die international besetzte Compagnie schafft sich im Haus der Berliner Festspiele ihren eigenen Jahresablauf mit Können, Leichtigkeit, Witz, verblüffenden Einfällen und spürbarem Spaß an der Sache. […] Heftiger Applaus ist der verdiente Lohn für die außerordentlichen Tanzleistungen und diesen optimistisch stimmenden Abend.
Ursula Wiegand

www.weltexpress.info, 28.11.07

Schöner, heiterer und lebendiger als sie in der Vivaldi-Interpretation des Ballet Preljocaj gelungen ist, kann eine Phantasie über das Paradies kaum sein. […] Das Ballet Preljocaj feiert ein Fest der Schönheit und der Harmonie, unpathetisch und unkonventionell. In den schönen Körpern der dreizehn Tänzerinnen und Tänzer atmet und vibriert die Musik. Die Eleganz des klassischen Balletts wechselt zu modernen Ausdrucksmitteln, nichts ist voraussehbar, die Ordnung in diesem Chaos wird gerade erst erschaffen, voller Begeisterung und ohne zum Reglement zu erstarren. In jedem Augenblick sind das Pulsierende in der Musik und ihre mitreißende Vitalität sichtbar und spürbar. So wird Vivaldis Musik wahrhaft zu einem ganz neuen Erlebnis, verbunden mit den Bildern von Menschen und skurrilen Fantasiegestalten, die sich unentwegt verwandeln, im Wechsel des farbigen Lichts sich selbst, einander und die Welt wissbegierig erkunden, und sich tragen lassen von den Rhythmen der Jahreszeiten.
Hinrike Gronewold
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