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Grzegorz Jarzyna

Medea
10. – 13. Januar 2008

Grzegorz Jarzyna wurde 1968 in Chorzów (Polen) geboren. Er studierte Philosophie, Theologie und ab 1993 Regie bei Krystian Lupa an der Staatlichen Theaterhochschule in Krakau. Zunächst als fester Regisseur am Teatr Stary in Krakau engagiert, wurde er 1998 – als jüngster Theaterdirektor Polens – künstlerischer Leiter des TR Warszawa (Teren Warszawa, früher Teatr Rozmaitosci) in Warschau, einem der bekanntesten und innovativsten Theater des Landes.

Die Einladungen seiner Inszenierungen, z.B. Tropenkoller (Bzik tropikalny) nach Stanislaw I. Witkiewicz, zu den renommierten europäischen Theaterfestivals machten Jarzyna seit 1998/99 international bekannt. 1999 hatte seine Bühnenadaption von Thomas Manns Doktor Faustus bei den Berliner Festwochen in der Reihe „Junges Theater aus Osteuropa“ Premiere; Thomas Vinterbergs Das Fest war u.a. 2001 im Hebbel-Theater, Berlin sowie bei den Wiener Festwochen 2002 zu sehen. 2003 inszenierte Grzegorz Jarzyna an der Schaubühne Berlin Brechts Im Dickicht der Städte. Am Burgtheater ist nach der Medea in der Spielzeit 2006/07 für die nächste Spielzeit Der Löwe im Winter von James Goldman geplant (Premiere im November 2007).

Jarzyna hat in den letzten Jahren zahlreiche polnische Kulturpreise und internationale Auszeichnungen erhalten, z.B. den „Polityka‘s Passport“ des gleichnamigen polnischen Nachrichtenmagazins und den „Konrad-Swinarski-Preis“. Seine Inszenierungen werden regelmäßig auf internationalen Festivals gezeigt.


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