Hier und Jetzt
Schauspielhaus Zürich
von Roland Schimmelpfennig
Regie Jürgen Gosch
Bühne und Kostüme Johannes Schütz
Licht Sascha Haenschke
Dramaturgie Klaus Missbach
Mit
Dörte Lyssewski Katja, die Braut
Wolfgang Michael Georg, der Bräutigam
Karin Pfammatter Die Frau mit dem Kinderwagen
Charly Hübner Martin
Corinna Harfouch Ingrid
Fabian Krüger Tilo
Gottfried Breitfuss Peter, Tilos Bruder, schwer zu tragen
Georg Martin Bode Lothar
Christine Schorn Ilse, seine Frau
Ludwig Boettger Horst
Yohanna Schwertfeger Eine junge Frau
Uraufführung 25. April 2008
Schiffbauhalle 1
Dauer 2h 30, keine Pause
Publikumsgespräch
Sa 9. Mai 23:30
Moderation Barbara Burckhardt
Regie Jürgen Gosch
Bühne und Kostüme Johannes Schütz
Licht Sascha Haenschke
Dramaturgie Klaus Missbach
Mit
Dörte Lyssewski Katja, die Braut
Wolfgang Michael Georg, der Bräutigam
Karin Pfammatter Die Frau mit dem Kinderwagen
Charly Hübner Martin
Corinna Harfouch Ingrid
Fabian Krüger Tilo
Gottfried Breitfuss Peter, Tilos Bruder, schwer zu tragen
Georg Martin Bode Lothar
Christine Schorn Ilse, seine Frau
Ludwig Boettger Horst
Yohanna Schwertfeger Eine junge Frau
Uraufführung 25. April 2008
Schiffbauhalle 1
Dauer 2h 30, keine Pause
Publikumsgespräch
Sa 9. Mai 23:30
Moderation Barbara Burckhardt
Kein enger Kasten, wie ihn Jürgen Gosch und sein Bühnenbildner Johannes Schütz für gewöhnlich brauchen, steht in der ehemaligen Fabrikhalle, sondern eine lange Hochzeitstafel. Das Publikum sitzt der Festgesellschaft gegenüber auf den Stufen eines Erdhügels mit sprießendem Gras. Die Uraufführung von Roland Schimmelpfennigs „Hier und Jetzt“ ist ausgreifend in Raum und Zeit. Die tragikomische Dreiecksgeschichte springt bald vor-, bald rückwärts, sie wiederholt sich und variiert, wechselt die Jahreszeiten und Stimmungen. Die Zeit schreitet voran, vom nüchternen Tages- zum warmen Kunstlicht, in dem auch der Wein seine Wirkung tut. Hochzeitsgäste stehen auf, haben ihre Anwandlungen, nehmen den Raum in Besitz, dozieren urkomisch über Insekten, erzählen vom Coup de Foudre im Elektromarkt, schlagen als wildgewordene Ritter aufeinander ein, singen Kinderlieder oder blasen einsam ins zerbeulte Jagdhorn. Erinnerungsfragmente stoßen aneinander, wunderbar rhythmisch, ein einziger Fluss, reißend oder stockend, sanft und tosend. Ein dreistündiges Schauspielerfest.
