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Focus William Kentridge 2016

Berlin Memory 3'14
Berlin Memory 3'14" (Drawing Lesson 49). [Videotrailer]

NO IT IS ! William Kentridge

Ausstellungen / Performances / Lectures

Der Südafrikaner William Kentridge gehört zu den international bedeutenden zeitgenössischen Künstlern. Er ist nicht nur bildender Künstler, sondern auch Filmemacher, Regisseur und ein großer Erzähler. Seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten bewegt sich sein umfassendes Schaffen durch unterschiedliche künstlerische Disziplinen. Sein interdisziplinäres Gesamtwerk wird erstmals von den Berliner Festspielen präsentiert.

In seiner Performance-Reihe „Drawing Lessons“ erzählt der Künstler von seiner speziellen Art zu arbeiten und aus seinem politischen Umfeld von der Apartheid bis heute. Die „Drawing Lessons“, die William Kentridge in einem Marathon selbst aufführen wird, sind autobiographische Lectures, hybride Kunstwerke zwischen Theater, Film und Zeichnung und Quintessenz seiner transdisziplinären Arbeitsweise und der Nucleus des in Berlin präsentierten Werkes. Sie bilden den Ausgangspunkt für die große Solo-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, die entlang dieser autobiographischen, künstlerischen und politischen Erzählung Werke und Themen seines Oeuvres von den Anfängen bis heute versammelt.

Im Haus der Berliner Festspiele im Rahmen des Festivals Foreign Affairs und im Martin-Gropius-Bau wird William Kentridge sowohl seine performativen Arbeiten als auch sein bildnerisches Werk präsentieren. Das Spektrum der Arbeiten reicht von den frühen Zeichnungen über die berühmten Méliès- und Soho-Animationsfilme, Raum-Installationen (wie dem documenta-Projekt „The Refusal of Time“) bis hin zu Großprojektionen, wie der viele Meter langen Filmarbeit „More Sweetly Play the Dance“, die im Martin-Gropius-Bau und an der Fassade des Hauses der Berliner Festspiele zu sehen sein wird. Theatrale Arbeiten - vom Schubertliederabend „Winterreise“ über seine Arbeiten mit der Handspring Puppet Company bis zur Kammeroper - bespielen den Martin-Gropius-Bau genauso wie das Haus der Berliner Festspiele.

William Kentridge wurde 1955 in Johannesburg geboren, begann zunächst für vier Jahre ein Studium der afrikanischen Politik und wechselte dann zu den Künsten: Anschließend studierte er freie Kunst an der Johannesburg Art Foundation und Schauspiel und Theaterwissenschaften an der École Jacques Lecoq in Paris. Seit den späten 1970er Jahren lebt und arbeitet Kentridge in Johannesburg.

NO IT IS ! William Kentridge

Ausstellungen / Performances / Lectures
Gropius Bau
12. Mai bis 21. August 2016
Joanna Dudley in „A Guided Tour of the Exhibition: For Soprano with Handbag“

William Kentridge & Joanna Dudley

A Guided Tour of the Exhibition: For Soprano with Handbag
Gropius Bau
02., 08., 22. & 29.06. sowie 11., 13., 14. & 16.07.2016
Vincenzo Pasquariello, Ann Masina und Joanna Dudley in „Paper Music“

Philip Miller & William Kentridge

Paper Music
Gropius Bau, Lichthof
DI 05.07.2016, 18:00 & MI 06.07.2016, 19:00
William Kentridge: More Sweetly Play the Dance, 2015

William Kentridge

More Sweetly Play The Dance u.a.
Haus der Berliner Festspiele
05. bis 15.07. 2016, 22:00 - 01:00 (außer 11.07.)
William Kentridge „Drawing Lessons“, Film Still

William Kentridge

Drawing Lessons I–III
Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne
Fr 08.07.2016, 19:00
William Kentridge „Drawing Lessons“, Film Still

William Kentridge

Drawing Lessons IV, V & Refuse the Hour
Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne
Sa 09.07.2016, 18:00
Refuse the Hour

William Kentridge mit Philip Miller, Dada Masilo, Catherine Meyburgh und Peter Galison

Refuse the Hour
Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne
So 10.07.2016, 18:00
Ubu and the Truth Commission

Handspring Puppet Company mit William Kentridge und Jane Taylor

Ubu and the Truth Commission
Haus der Berliner Festspiele, Seitenbühne
MI 13.07.2016, 18:00 & DO 14.07.2016, 19:00
Matthias Goerne in „Die Winterreise“, Festival d’Aix-en-Provence 2014

Franz Schubert / William Kentridge

Winterreise
Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne
Mi 13.07.2016, 20:00

Veranstalter Berliner Festspiele / Martin-Gropius-Bau.

Die im Rahmen von Foreign Affairs präsentierten Arbeiten von William Kentridge werden gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

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Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau wird ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds.

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