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Tamara Stefanovich

Tamara Stefanovich

Die Pianistin Tamara Stefanovich ist für faszinierende Interpretationen eines breiten Repertoirespektrums bekannt und tritt regelmäßig in den renommiertesten Konzertsälen der Welt auf, darunter die Carnegie Hall in New York, Berliner Philharmonie, Suntory Hall Tokio, Royal Festival, Royal Albert und Wigmore Halls sowie dem Barbican Centre in London. Zu den internationalen Festivals, zu denen sie immer wieder eingeladen wird, gehören Lucerne Festival, La Roque D’Anthéron, Aldeburgh, Klavier-Festival Ruhr und das Beethovenfest Bonn.

Highlights der Saison 2015/16 waren Auftritte beim Piano Espoo Festival Helsinki, im Teatro alla Scala Mailand, International Piano Series und in der Wigmore Hall London sowie in der Fundación Juan March Madrid. Im Rahmen des Stockhausen Festivals der musica viva München führte Sie gemeinsam mit Pierre-Laurent Aimard Karlheinz Stockhausens „Mantra“ auf – gefolgt von Konzerten in Amsterdam und Paris.

Zuletzt war Tamara Stefanovich mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Sarasota Orchestra, MDR Symphonieorchester Leipzig, WDR Symphonieorchester Köln, Chamber Orchestra of Europe und dem Isländischen Sinfonieorchester zu hören. Ihre ausgedehnte Rezital-Tournee durch die USA anlässlich Pierre Boulez’ 90. Geburtstag wurde in der NY-Times hoch gelobt: „Tamara Stefanovichs Interpretation von Pierre Boulez’ zweiter Klaviersonate war atemberaubend.“

Sie konzertierte mit den Cleveland und Chicago Symphony, London Symphony und London Philharmonic Orchestras, Bamberger Symphonikern, Britten Sinfonia, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und London Sinfonietta.

Tamara Stefanovich hat mit bedeutenden Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Vladimir Ashkenazy, Osmo Vänskä, Susanna Mälkki und Vladimir Jurowski sowie führenden zeitgenössischen Komponisten wie Pierre Boulez, Peter Eötvös und György Kurtág gearbeitet. Sie lehrt an der Hochschule Köln und ist für spannende Education-Projekte beim Klavier-Festival Ruhr, im Londoner Barbican oder der Philharmonie Köln bekannt.

Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen zählen Béla Bartóks Konzert für 2 Klaviere, Schlagzeug und Orchester gemeinsam mit Pierre-Laurent Aimard, Pierre Boulez und dem London Symphony Orchestra, erschienen bei der Deutschen Grammophon – ausgezeichnet mit dem Gold Record Academy Award und nominiert für den Grammy und den MIDEM Classique; außerdem Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester mit Jonathan Nott, Pierre-Laurent Aimard und der Camerata Salzburg für ARTE. Weitere Einspielungen von Bach, Mozart, Haydn und Strawinsky sind bei AVI und Harmonia Mundi erschienen, ebenso wie ihre jüngste Aufnahme mit Werken Thomas Larchers (April 2014).

Stefanovich lernte bei Lili Petrović Klavier spielen, trat erstmals mit sieben Jahren öffentlich auf und war mit 13 Jahren die jüngste Studentin an der Universität Belgrad. Neben der Musik umfasste ihre breite universitäre Ausbildung auch Fächer wie Psychologie, Pädagogik und Soziologie. Nach ihrem Diplom mit 19 vertiefte sie ihre musikalischen Studien bei Claude Frank am Curtis Institute of Music und Pierre-Laurent Aimard an der Hochschule Köln.

Stand: August 2016

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