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Chiyoko Szlavnics

Chiyoko Szlavnics (1967 in Toronto geboren) lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Nach ihrem Abschlussexamen im Fachbereich Musik an der Universität von Toronto studierte sie von 1994 bis 1997 bei James Tenney. 1997 bis 1998 war sie Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. In Berlin besuchte sie 1999 und 2000 die Seminare von Walter Zimmermann an der Universität der Künste. Seit 2003 zeichnet Szlavnics Linienstrukturen als Ausgangsmaterial für ihre Kompositionen und ihre – oftmals elektronischen – Sound-Installationen. Mit den in den letzten Jahren entstehenden Zeichnungen, in denen sie insbesondere räumliche Wirkungen untersucht, betrat die Komponistin das Feld der bildenden Kunst und verknüpft beide Disziplinen miteinander. So sind ihre Zeichnungen nicht nur in Konzerten zu hören, sondern ihre Musik ist zunehmend in Ausstellungen in Europa und Nordamerika zu sehen. 2010 erhielt Szlavnics den Joseph S. Stauffer Preis des Canada Council for the Arts „as an Outstanding Composer”. Ihre Kompositionen werden international aufgeführt, u.a. vom Ensemble Musikfabrik, Klangforum Wien, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, BBC Schottisches Orchester, Janáček Phiharmonie, Ostravska Banda, Wet Ink, yarn/wire, dem Quatour Bozzini, Assasello Quartett, Sonar Quartett, von Ute Wassermann, Dirk Rothbrust, Marc Sabat, dem Wandelweiser Komponisten Ensemble und Mitgliedern des Ensemble Kaleidoskop. Ihre Porträt-CD ist im Dezember 2013 bei dem Label World Edition, und im 2016 erscheint die nächste Porträt-CD bei dem Label another timbre.

www.chiyokoszlavnics.org

Stand: Januar 2017

Berliner Festspiele

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Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern.

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