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Lisa Werhahn

Die in Berlin geborenen Geigerin Lisa Werhahn absolvierte ihre künstlerische Ausbildung an der Universität der Künste Berlin bei Isabelle Faust und der Hochschule der Künste Bern bei Benjamin Schmid. Es folgte ein Aufbaustudium bei Friedemann Eichhorn an der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar, das sie mit Auszeichnung abschloss. Als Mitglied des Lucerne Festival Academy Orchestra spielte sie unter Pierre Boulez und in der Saison 2011/2012 war sie in den zweiten Violinen der Sächsischen Staatskapelle Dresden engagiert.

Ihr besonderes Interesse gilt der der Kammermusik und der zeitgenössischen Musik, sie wurde als „Young Artist“ zum 46th Chamber Music Festival in Taos, New Mexico (USA) eingeladen und trat u.a. als Gastkonzertmeisterin des norwegischen Ensembles bit20 unter der Leitung von HK Gruber beim huddersfield contemporary music festival und mit dem KNM Quartett bei der MaerzMusik auf. Lisa lebt als freischaffende Musikerin in Berlin und ist regelmäßig zu Gast in Ensembles wie dem Kammerorchester Basel, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Kammerensemble Neue Musik Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des schwedischen Ensembles o/modernt kammarorkester unter der Leitung von Hugo Ticciati. Das Ensemble tritt mit vielfältigen Konzertprogrammen in Schweden und international z.B. im Kings Place in London auf – das Repertoire reicht von Arrangements mittelalterlicher Motetten über Bach, Werke der klassischen Moderne und folkloristischer Musik bis hin zu Sting, minimal music und freier Improvisation. Renommierte Solisten wie Anne Sofie von Otter, Nils Landgren und Evelyn Glennie haben mit dem Ensemble bereits zusammen konzertiert.

Neben der Tätigkeit als Geigerin ist ihr die Vermittlung insbesondere von zeitgenössischer Musik an Kinder und Jugendliche ein Anliegen, in diesem Zusammenhang entstanden Projekte für Yehudi Menuhins Stiftung „live music now“ in Berlin, für das Musikfest Bern 2009 und die Musikvermittlungsinitiative „tönstör“ in der Schweiz. Das Projekt „MUMIENSCHANZ – Sprachmelodien und experimentelles Musiktheater“ mit dem Regisseur Tobias Ribitzki und dem Komponisten Uday Krishnakumar und die „Experimentelle Klassenmusizierstunde mit der KLANGUSTE“ wurden vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert.

www.lisawerhahn.de

Stand: Januar 2017

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Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern.

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