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Ulrich Rasche

Ulrich Rasche

Ulrich Rasche wurde 1969 in Bochum geboren. Er studierte Kunstgeschichte und Komparatistik. 2002 inszenierte er an den Berliner Sophiensælen „Betrogen“ von Harold Pinter sowie die szenische Installation „231 East 47th Street“ nach Andy Warhol. Mit seinem formstrengen Chorprojekt „Singing! Immateriell arbeiten“, das 2004 während der Zwischennutzungsphase des Palastes der Republik in Berlin uraufgeführt wurde, erreichte er als Regisseur überregionale Bekanntheit. Es folgten Inszenierungen am Schauspiel Stuttgart („Kirchenlieder“, Chorprojekt, 2005; „Die Wellen“ nach Virginia Woolf, 2007; 2009 Oscar Wildes „Salome“; 2013 „Die Apokalypse“ aus dem Neuen Testament) und bei den Wiener Festwochen („This is not a love song“, 2007). Weitere Arbeiten zeigte er an der Volksbühne am Rosa_Luxemburg-Platz (Friedrich Schillers „Seestücke“, 2009), am Schauspiel Frankfurt („Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung“, 2010), an den Sophiensælen Berlin („Die Entführung aus dem Serail“, 2010). Am Theater Bonn dramatisierte und inszenierte er 2011 Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas“. 2013 wurde Ulrich Rasche mit dem Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet. Gemeinsam mit den Sophiensælen, dem Kunstfest Weimar, dem Schauspiel Frankfurt sowie Kampnagel, Hamburg koproduzierte er 2014 „Die kosmische Oktave“ von Nis-Momme Stockmann. Am Schauspiel Frankfurt wurde seine Inszenierung von Büchners „Dantons Tod“ (2015) als ein „monströs-mechanistisches Wortoratorium“ gefeiert, mit dem er „Theaterzeremonien schafft, in denen sich Körper, Sprache, Musik und Rhythmus ritualhaft verbinden“ (Süddeutsche Zeitung). Mit seiner Inszenierung von Friedrich Schillers „Die Räuber“ am Residenztheater München wurde er 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Im selben Jahr inszenierte er am Schauspiel Frankfurt „Sieben gegen Theben/Antigone“ von Aischylos/Sophokles. „Woyzeck“ von Georg Büchner ist seine erste Inszenierung am Theater Basel.

Quelle: Theater Basel

Stand: März 2018

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