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Thomas Cooley

Thomas Cooley

Thomas Cooley hat sich auf beiden Seiten des Atlantiks als ein ungewöhnlich vielseitiger, expressiver und virtuoser Sänger etabliert. Er ist sowohl auf dem Konzertpodium als auch auf der Opernbühne zuhause. Sein Repertoire umfasst mehr als vier Jahrhunderte und beinhaltet barocke Meister, wie Claudio Monteverdi, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, ebenso wie Komponisten der Klassik und der Romantik, u.a. Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy, Hector Berlioz und Edward Elgar bis hin zur Moderne mit Werken von Benjamin Britten, Wolfgang Rihm, Hans Werner Henze und Krysztof Penderecki. Er arbeitet weltweit mit namhaften Dirigenten wie Helmuth Rilling, Donald Runnicles, Osmo Vänskä, EjiOue, Michael Tilson-Thomas, Nicholas McGegan, Robert Spano, David Robertson, Carlo Rizzi, Franz Welser-Möst, Michael Schønwandt und Gil Shohat zusammen. Zu seinen wichtigsten Auftritten in letzter Zeit, gehören Konzerte mit dem Cleveland Orchestra (Welser-Möst), Haydns „Schöpfung“ und Beethoven's „Missa Solemnis“ mit dem Atlanta Symphony (Robert Spano und Donald Runnicles), Berlioz „Requiem“ (Spano) und Bachs „Matthäus-Passion“ (Rilling) mit dem Orchestra of St. Lukes in Carnegie Hall , Händels „Messias“ beim Minnesota Orchestra (Osmo Vänskä), die Titelrolle in Bernsteins „Candide“ mit dem Charleston Symphony, Berlioz „Nuits d’ete“ sowie Haydns „Jahreszeiten“ mit dem St. Paul Chamber Orchestra, Arthur Honnegers „King David“ und Händels „Solomon“ in Utrecht für den Niederländischen Rundfunk, Mozarts „Requiem“ mit Harry Christophers und The Sixteen im Concertgebouw Amsterdam, Strawinskys „Les Noces“ mit der St. Louis Symphony, Mendelssohns „Lobgesang“ mit dem National Arts Centre Orchestra in Ottawa, Beethovens Sinfonie Nr.9 mit Eiji Oue in Japan, Lan Shui in Singapore und Taiwan und Rilling beim Oregon Bach Festival sowie regelmäßige Auftritte beim Philharmonia Baroque Orchestra und dem Windsbacher Knabenchor zusammen mit dem Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin. Fernerhin verkörperte er die Rolle des Bajazets in eine Neuproduktion von Händels „Tamerlano“ beim Göttingen Händelfestspiele mit Nicholas McGegan. Als Barockspezialist ist er als Interpret für die Rolle des Evangelisten sowie für die großen Oratorien Händels sehr gefragt. Thomas Cooley fühlt sich auch der Kunst des Liedgesangs und der Kammermusik sehr verbunden. Auftritte beim Kammermusik Festival Nürnberg, Weimarer Brahmstage, dem Britten Festival in Aldeburgh, Music in the Vineyards im Napa Valley, Kalifornien, dem Four Nations Ensemble of New York und beim CarmelBach Festival sowie verschiedene Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk, inklusiv Brittens „Holy Sonnets of John Donne“ zusammen mit dem Pianist Donald Sulzen. Zu den wichtigen Projekten der vergangenen Saisons zählten Schönbergs Fassung von Mahlers „Lied von der Erde“ mit dem Smithsonian Chamber Players und Ausseil Braun sowie „The Purcell Project“: Video Aufzeichnungen von Purcell Liedern mit Voices of Music aus San Francisco, die im Internet zu sehen und hören sind.

Thomas Cooley lebte 10 Jahre in München, wo er sein Aufbaustudium am Richard Strauss Konservatorium abgeschlossen hat. Von 2002-2006 war er Mitglied des Ensembles des Staatstheater am Gärtnerplatz. Dort war er zu erleben in verschiedenen Mozart-Opern: als Ferrando in „Così fan tutte“, als Tamino in „Die Zauberflöte“, als Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“ und in der Titelrolle in „ldomeneo“, sowie als Almaviva in Rossinis „II Barbiere di Siviglia“.

Thomas Cooley ist in Minneapolis, MN (USA) geboren und lebt heute in Connecticut. Zu seinen Vorbildern und wichtigsten Lehrern zählt er Thomas Fitzpatrick an der DePauw University, Rudolf Piernay und der Pianistin Margo Garrett. Meisterkurse bei Peter Schreier und Anthony Rolfe-Johnson rundeten seine Ausbildung ab. 2009 ist seine Einspielung von Händels „Samson“ unter Nicholas McGegan bei Carus erschienen. Bei folgenden Aufnahmen war er weiter beteiligt: als Mathan in Händels „Athalia“ bei Peter Neumann (MDG), die Welt-Ersteinspielung von Vivaldis „Dixit Dominus“ (Deutsche Grammophon), Cherubinis „Chant sur Ia mort de Haydn“ (Carus) Mozarts c-moll Messe und Krönungsmesse mit Harry Christophers (Coro) sowie Mozarts Requiem und Schuberts Messe in As Dur mit dem Windsbacher Knabenchor (Sony).

www.thomascooley.com

Stand: Juni 2017

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