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Arvo Pärt

Arvo Pärt

Arvo Pärt, geboren am 11.09.1935 in Paide, Estland, studierte am Konservatorium in Tallin und erregte mit seiner seriellen Kompostion „Nekroloog“ für die Opfer des Faschismus in den Sechziger Jahren großes Aufsehen. Ein Kompositionspreis ermöglichte ihm die Fortsetzung seines Studiums in Moskau und ab 1968 arbeitete er als freischaffender Komponist. Ende der 70er Jahre ging er nach Wien und kam über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes nach Berlin. Seine Werke repräsentieren sehr unterschiedliche stilistische Phasen: die frühe Collage über „B-A-C-H“ zeigt eine mit persönlichen Akzenten durchsetzte Reihentechnik, die Dritte Sinfonie etwa ist ein Ergebnis der Auseinandersetzung mit Gregorianik und früher Polyphonie, und „Tabula Rasa“ ist ein Hauptwerk seines charakteristischen Tintinnabuli (Glocken)-Stils. Arvo Pärt zählt heute zu den meist aufgeführten Komponisten der Gegenwart und wurde 2014 mit dem japanischen „Praemium Imperiale“, dem „Nobelpreis der Künste“ ausgezeichnet.

Stand: August 2017

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Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern.

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