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Adrian Gutzelnig

Adrian Gutzelnig wurde 1989 in Klagenfurt, Österreich geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Nach einer Fachschulausbildung im technisch fundierten Design und autodidaktischen Projekten in den audiovisuellen Medien begann er 2011 ein Studium der Zeitbezogenen Medien / Bildenden Kunst an der UdK Berlin, das er 2017 mit der Meisterschülerauszeichnung abschloss. In den Klassen von Hito Steyerl, Jimmy Robert und Ming Wong vertiefte er seine Praxis mit raumgreifenden installativen Ansätzen, die nicht zuletzt durch das Gaststudium bei Komponistin Kirsten Reese immer wieder klangkünstlerisch geprägt sind. Seine Arbeiten stellen den Versuch dar, die Betrachtenden über sinnliche Stimulation und konzeptionellen Ansatz in einen Zustand meditativer Stille zu führen und durch den Spiegel der künstlerischen Form zum Sein und Wahrnehmen im Jetzt anzuregen. Eine enge Beziehung besteht hierbei zur persönlichen spirituellen Praxis des Künstlers. Beispielhafte Projekte sind seine 2015 entstandene Klang- und Videoinstallation „between 0 and 1“, die auf den während einer Winterresidenz am Baikalsee gesammelten Eisgeräuschen und auf algorithmischer Bildmanipulation basiert, und die 2017 entstandene Installation „Rußschwarz – ein Ritual des Loslassens“, die durch den Betrachter und durch den Künstler als Performer aktiviert wird. 2016 entstand eine die eigene Herkunft thematisierende Ausstellung in Zusammenarbeit mit seinem Vater, Siegfried Gutzelnig. Adrian Gutzelnigs Arbeiten wurden u.a. im Hamburger Bahnhof und im ZKM Karlsruhe ausgestellt.

Stand: Dezember 2017

Berliner Festspiele

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Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern.

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