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Ute Holl

Ute Holl lehrt Medienästhetik an der Universität Basel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Kino- und Wahrnehmungsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die Wissensgeschichte audiovisueller Medien, eine Mediengeschichte der (Tier-)Stimmen, der Elektroakustik und des Kinosounds, sowie Formen des experimentellen und ethnographischen Films. Im Zentrum ihres Ansatzes steht die Aufmerksamkeit für das Nicht-Wissen, den blinden Fleck, das Unbewusste, dass im Feld technischer Medien wirksam wird. In Ihrer Dissertation zu Politiken anthropologischer Filme hat sie das als doppelte Trance beschrieben, die in er Begegnung von Medientechniken und rituellem Formen entsteht. Publikationen zum Thema u.a.: „Cinema, Trance and Cybernetics“, Amsterdam University Press, 2017; „The Moses-Complex. Freud, Schoenberg, Straub/Huillet“, Diaphanes, 2016; „Memoryscapes. Filmformen der Erinnerung“, hg. mit Matthias Wittmann, Diaphanes, 2014; „Trance, Techniques Cinema and Cybernetics“, in: Heike Behrend / Anja Dreschke / Martin Zillinger (Hg.): „Trance Mediums and New Media. Spirit Possession in the Age of Technical Reproduction”, Fordham University Press, 2015; „Immersion oder Alteration: Tony Conrads Flickerfilm“, in: „Montage AV. Zeitschrift für Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation“, Ausgabe: „Immersion“ (2008).

Stand: Dezember 2017

Berliner Festspiele

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Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern.

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