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Cornelius Puschke

Geboren in Limburg an der Lahn, aufgewachsen in Bremen. Studierte Kulturanthropologie und Germanistik an der Universität Hamburg und arbeitete als Mumienbewacher, Kameraassistent und Fußballjournalist. Während des Studiums erste Zusammenarbeiten mit Rimini Protokoll in den Bereichen Recherche, Dramaturgie und Touring, zuerst für „100 Prozent Berlin“ (2008) und „Sicherheitskonferenz“ (2009), später „Situation Rooms“ (2013) und „Hausbesuch Europa“ (2015–16). Darüber hinaus Zusammenarbeiten mit Künstler*innen wie Nature Theater of Oklahoma, Boris Charmatz / Musée de la danse, Peter Kastenmüller, Dries Verhoeven, Christian Winkler, Solistenensemble Kaleidoskop. Engagements führten ihn in die Dramaturgie des Maxim Gorki Theaters (2010/2011) und zu den Berliner Festspielen (Foreign Affairs 2012/2013 und Immersion 2016/2017). Im Frühjahr 2014 Artist in Residence am Goethe Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore. 2014–2015 Gastprofessor für Dramaturgie an der HAW Hamburg. Lehraufträge u.a. an der Universität St. Gallen, Universität für Angewandte Kunst Wien, HafenCity Universität Hamburg, Theaterakademie Hamburg und der Freien Universität Berlin. Entwicklung und Leitung diskursiv-künstlerischer Projekte, zuletzt etwa „Urheber(b)recht“ im Literaturforum im Brecht-Haus in Kooperation mit Nachtkritik oder die „Schule der Distanz“ im Martin-Gropius-Bau (18.–20.11.2016) mit künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen u.a. von Annika Kahrs, David Weber-Krebs, Ed Atkins, Omer Fast, David Helbich und Shintaro Miyazaki.

Cornelius Puschke ist freischaffender Dramaturg, Autor und Dozent und lebt in Berlin.

corneliuspuschke.wordpress.com

Stand: Januar 2018

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Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern.

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