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Judit Kutasi

Judit Kutasi wurde in Rumänien geboren. Sie studierte an der Universität Oradea bei Lavinia Chereches sowie an der Musikakademie Gheorghe Dima in Cluj Napoca unter Anleitung von Marius Vlad Budoiu. Meisterklassen besuchte sie u. a. bei Fabio Luisi, Brigitte Fassbaender, Ann Murray, Francisco Araiza und Christof Loy. Judit Kutasi ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter 2012 der International Music Competition Vox Artis, der International Festival and Voice Competition Hariclea Darclée sowie der József Simándy International Singing Competition. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Orfeo („Orfeo ed Euridice“), Marcellina („Die Hochzeit des Figaro“), Dritte Dame („Die Zauberflöte“), Berta („Der Barbier von Sevilla“), Lola („Cavalleria Rusticana“), Fenena („Nabucco“), Maddalena („Rigoletto“), Ulrica („Ein Maskenball“) und Erda („Das Rheingold“). Engagements in der laufenden Saison umfassen u. a. Ulrika („Ein Maskenball“), Maddalena („Rigoletto“) und Fenena („Nabucco“) an der Deutschen Oper Berlin, deren Ensemble sie seit Beginn der Saison 2016/2017 angehört, Maddalena und Preziosilla („Die Macht des Schicksals“) am Teatro Municipal de Santiago de Chile, Federica („Luisa Miller“) zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester sowie Mrs. Quickly („Falstaff“) mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Daniel Harding.

In den jüngst vergangenen Spielzeiten gastierte sie u. a. am Teatro Massimo di Palermo als Erda in Graham Vicks Neuproduktion von Richard Wagners „Siegfried“, nachdem sie dort bereits Ulrika in Giuseppe Verdis „Ein Maskenball“ unter Leitung von Paolo Arrivabeni interpretiert hatte. Ferner sang sie die Titelpartie in Georges Bizets „Carmen“ beim Munotverein Schaffhausen.

In der Spielzeit 2013/2014 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und am Opernhaus Zürich u. a. als Wowkle („Das Mädchen aus dem Goldenen Westen“) zu erleben. Seit der Spielzeit 2014/2015 gehörte sie dem dortigen Ensemble an und war in „Die Zauberflöte“, „Die Frau ohne Schatten“, in Bohuslav Martinůs „Juliette“ sowie in „Lucia di Lammermoor“, in „Der Fliegende Holländer“, „Pique Dame“ sowie in der Familienoper „Das verzauberte Schwein“ zu erleben.Auch auf dem Konzertpodium ist sie gerne gesehener Gast mit Werken wie Georg Friedrich Händels „Messias“, Johann Sebastian Bachs „Magnificat“, den Requien von Wolfgang Amadeus Mozart und Verdi und nicht zuletzt Sergej Prokofjew „Alexander Newski“.

Stand: August 2018

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Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern.

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