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Peter Rundel

Peter Rundel

Die tiefe Durchdringung komplexer Partituren der unterschiedlichsten Stilrichtungen und Epochen bis hin zur zeitgenössischen Musik sowie seine dramaturgische Kreativität haben Peter Rundel zu einem gefragten Partner führender europäischer Orchester gemacht.

Regelmäßig gastiert er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem DSO Berlin und den Rundfunkorchestern des WDR, NDR und des Saarländischen Rundfunks und wird auch seine enge Zusammenarbeit mit dem neuen SWR Symphonieorchester fortsetzen. Weitere Gastengagements führen ihn in 2016 und 2017 u.a. zum Orchestre National de Lille, Brussels Philharmonic, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino und zum Orchestra del Teatro dell’Opera Roma.

Peter Rundel leitete Opernuraufführungen an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und den Schwetzinger SWR Festspielen. Seine Operntätigkeit umfasst dabei sowohl traditionelles Repertoire als auch bahnbrechende Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters.

Geboren in Friedrichshafen studierte Peter Rundel Violine bei Igor Ozim und Ramy Shevelov in Köln, Hannover und New York sowie Dirigieren bei Michael Gielen und Peter Eötvös. Außerdem erhielt er Unterricht bei dem Komponisten Jack Brimberg in New York. 1984 bis 1996 war er als Geiger Mitglied des Ensemble Modern, dem er auch als Dirigent weiter verbunden ist. Im Bereich der neuen Musik kann er außerdem auf langjährige Zusammenarbeit mit dem Ensemble Recherche, dem Asko|Schönberg Ensemble und dem Klangforum Wien zurückblicken. Regelmäßig ist er auch beim Ensemble intercontemporain Paris und dem Ensemble Musikfabrik zu Gast.

Nach Tätigkeiten als musikalischer Leiter des Königlich-Philharmonischen Orchesters von Flandern sowie der damals neu gegründeten Kammerakademie Potsdam übernahm Peter Rundel im Januar 2005 die Leitung des Remix Ensemble Casa da Música in Porto.

Für seine Aufnahmen mit Musik des 20. Jahrhunderts erhielt Peter Rundel zahlreiche Preise, darunter mehrmals den Preis der deutschen Schallplattenkritik (Nono, „Prometeo“; Kyburz, Ensemble- und Orchesterwerke; Reich, „City Life“; Furrer, Klavierkonzert) sowie den Grand Prix du Disque (Jean Barraqué, Gesamtwerk), eine Grammy-Nominierung (Heiner Goebbels, „Surrogate Cities“) und einen Echo Klassik („Sprechgesänge“ mit dem Ensemble Musikfabrik).

Stand: Juni 2017

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