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Pierre-Laurent Aimard

Pierre-Laurent Aimard

Als eine der Schlüsselfiguren der zeitgenössischen Musik sowie als herausragender Interpret von Klavierwerken aller Epochen gilt Pierre-Laurent Aimard als einer der bedeutendsten und international bekanntesten Musiker unserer Zeit. 2017 wurde er mit dem renommierten Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet. Aimard verbindet eine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen bedeutenden Komponisten, darunter György Kurtág, Karlheinz Stockhausen, Elliott Carter, Pierre Boulez und George Benjamin.

Pierre-Laurent Aimard tritt weltweit mit namhaften Orchestern und Dirigenten auf, darunter Esa-Pekka Salonen, Peter Eötvös, Sir Simon Rattle und Vladimir Jurowski. Er war Artist in Residence u. a. an der Carnegie Hall, am Lincoln Center, im Wiener Konzerthaus, in der Berliner Philharmonie, beim Lucerne Festival, in der Cité de la Musique in Paris, beim Tanglewood Festival und im Londoner Southbank Centre. Von 2009 bis 2016 war er künstlerischer Leiter des Aldeburgh Festivals. Zu den Höhepunkten seiner letzten Saison als Festivalleiter zählte die Aufführung von Olivier Messiaens „Catalogue d’oiseaux“.

In der Saison 2017/18 begann er seine dreijährige Verpflichtung als Artist in Residence am Southbank Centre in London. Recitals führen ihn u.a. nach Tokio, Peking, Moskau, St. Petersburg, Paris, Wien und New York sowie in den neuen Pierre Boulez Saal in Berlin. Mit Orchester ist der Künstler u.a. in Boston, Berlin und im Rahmen einer Europatournee mit dem Gustav Mahler Youth Orchestra zu erleben; außerdem steht ein besonderes Stockhausen-Projekt beim Internationalen Musikfest Hamburg in der Elbphilharmonie auf dem Programm.

Pierre-Laurent Aimard verzeichnet eine umfangreiche Diskografie. Seine erste Aufnahme unter der Deutschen Grammophon, Bachs „Kunst der Fuge“, erhielt sowohl den Diapason d’Or als auch den Choc du Monde de la Musique Award, wurde Nummer 1 der Klassischen Billboard Charts und kam an die Spitze der klassischen iTunes-Down- load Charts. Pierre-Laurent Aimard gewann 2005 den Grammy für seine Aufnahme von Charles Ives „Concord Sonata and Songs“ und erhielt 2009 den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik. Jüngst unterzeichnete er einen Vertrag als Exklusivkünstler für Pentatone records, wo seine erste Aufnahme, eine Gesamteinspielung von Olivier Messiaens Catalogue d’oiseaux im Frühjahr 2018 erschienen ist.

www.pierrelaurentaimard.com

Stand: Juli 2018

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