Education

Parallelwelten

Parallelwelten ist ein Programm von jungen Menschen für junge Menschen, das die Welt der (Computer-)Spiele ins Visier nimmt. Es dockt 2017 mit unterschiedlichen Formaten an die Programme der Festivals MaerzMusik und Theatertreffen und an eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau an - immer parallel zu den Kontexten und Zeiträumen der jeweiligen Veranstaltungen. Entwickelt werden Workshop- und Diskursformate mit einer Peer-Group von jungen Erwachsenen, die eigene Themen und Schwerpunkte für die Zielgruppe (16+) mit einbringen. Dabei liegt das besondere Interesse an einer engen Zusammenarbeit mit den existierenden Programmlinien der Berliner Festspiele. Die Reihe findet in Kooperation mit dem Game Science Center Berlin statt und wird finanziert durch die Karl Schlecht Stiftung.

www.facebook.com/parallelweltenberlin

Parallelwelten 4: Gewalt und Zeitlichkeit in der digitalen Welt

Gewalt umgibt uns ständig, sei es in unserem Alltag oder in unseren virtuellen Räumen. Videospiele verfremden Gewalt, stilisieren sie oder nutzen sie sogar als Mittel zur Ausflucht. Welche Bedeutung kommt hierbei der Dauer, dem Verstreichen von Zeit zu? „Parallelwelten 4“ knüpft an konkrete Veranstaltungen von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen an, um in Workshops die Zusammenhänge von Gewalt und Zeitlichkeit rund um die digitalen Medien zu erforschen.
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Flyer zu Parallelwelten 4 [PDF, 63 KB]

Parallelwelten 3: Digitale Kunst & Videospiele

Um Kunst zu verstehen, muss sie nicht erklärt, sondern erlebt werden. Ed Atkins erschafft in seinen computergenerierten Filmen Welten von forcierter Künstlichkeit, deren ramponierte und einsame Protagonisten er hypergenau und in entwaffnender Nähe in Szene setzt. Parallelwelten beschäftigt sich in Bezug auf die Ausstellung von Ed Atkins mit den Fähigkeiten, die benötigt werden, um selbst digitale Welten und Kunsträume zu erschaffen. In den Workshops lernen wir 3D-Figuren zu animieren, in der Virtual Reality Geschichten zu erzählen, entwickeln ein Spiel vom Code über die Musik bis hin zum ausgefallenen Controller und erschaffen kurze Filme mithilfe von Stop-Motion und Filmschnitt.
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Parallelwelten 2: Demokratie & Videospiele

Ebenso wie das politische System leben Videospiele von der Partizipation des Einzelnen, denn ohne diese gibt es keinen Fortschritt. Doch wie gehen wir mit unvorhergesehenen Konsequenzen unserer Entscheidungen um? Können Videospiele ebenso wie Theater partizipative Räume für gesellschaftliche Auseinandersetzung sein? Dieser Frage geht Parallelwelten 2 zeitgleich zu Shifting Perspectives des Theatertreffens nach.

Parallelwelten

Demokratie spielerisch erleben

Workshop I / Parallelwelten
Haus der Berliner Festspiele
FR 12.05.2017, 08:00 & SA 13.05.2017, 13:00
Parallelwelten

Asyl Dialoge

Workshop II / Parallelwelten
Haus der Berliner Festspiele
FR 12.05.2017, 14:30 & SA 13.05.2017, 15:30

Parallelwelten 1: Zeitkonzepte in Computerspielen

In vielen Computerspielen spielt die Zeit eine zentrale Rolle: sie kann bereist, angehalten und zurückgedreht werden, bringt uns im Schnelldurchlauf durch ein ganzes Leben oder schreitet nur dann voran, wenn der Protagonist sich selbst bewegt. „Zeitkonzepte in Computerspielen“ ist eine Plattform für Menschen ab 16 Jahren, die unterschiedliche Zeitkonzepte in der fast endlosen Welt der Computerspiele sammelt, kartographiert, ausprobiert und diskutiert. Das Projekt ist Teil eins der Reihe Parallelwelten, einem neuen Programm von jungen Menschen für junge Menschen bei den Berliner Festspielen. Parallelwelten findet in Kooperation mit dem Game Science Center Berlin statt und wird finanziert durch die Karl Schlecht Stiftung.

Mehr Infos zu „Parallelwelten 1“, 21. - 23.03.2017 [PDF, 111 KB]

Idee & Dramaturgie: Carolin Hochleichter / Verena Nagel
Peergroup: Verena Caspari, Antonino Polizzi, Felipe-Jordi Rahn Bueno, Tomek Rudel, Simon Scharf
Wissenschaftliche Beratung: Melanie Fritsch

Thinking Together

Time Concepts in Computer Games

Thinking Together – Workshop
Haus der Berliner Festspiele
DI 21. bis DO 23.03.2017, 14:00-18:00

Gefördert von der Karl Schlecht Stiftung

Karl Schlecht Stiftung

Berliner Festspiele

Sehen was kommt

Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern.

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