Über uns

Sehen was kommt

Die Berliner Festspiele stehen für ein Kulturprogramm, das Neues sichtbar macht. Ganzjährig realisieren sie eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern – dem Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße und dem Gropius Bau nahe des Potsdamer Platzes – sowie an anderen Orten der Stadt. Die Kombination und Vernetzung von Festspielhaus und Ausstellungshaus bietet dabei besonderes Potenzial für neue interdisziplinäre Formate und das Zusammenspiel unterschiedlicher Kunstformen. Das Jahresprogramm der Berliner Festspiele umfasst zurzeit die Ausstellungen im Gropius Bau, die Festivals MaerzMusik – Festival für Zeitfragen, Theatertreffen, Musikfest Berlin und Jazzfest Berlin, die Programmreihen Immersion und Circus sowie vier Bundeswettbewerbe für Jugendliche in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und kreativem Schreiben. Hinzu kommen Vermittlungs- und Förderprogramme, internationale Gastspiele, Sonderveranstaltungen, Vermietungen und Konferenzen. Die Berliner Festspiele beschäftigen sich unter der Intendanz von Thomas Oberender seit 2012 verstärkt mit Themen wie Performativität, den Effekten des digitalen Kulturwandels auf die künstlerische Praxis, alternativen künstlerischen Produktionsweisen und genreübergreifenden Ansätzen. Ihre Formate schaffen sowohl Übersicht und Orientierung als auch neue Verbindungen zwischen zeitgenössischer Kunst, technologischen Neuerungen und heterogenen Werk-, Diskurs- und Erlebnisformen.

Thomas Oberender
© Magdalena Lepka

Dr. Thomas Oberender

Dr. Thomas Oberender, 1966 in Jena geboren, ist seit 2012 Intendant der Berliner Festspiele. Zuvor war er von 2006 bis 2011 Schauspieldirektor bei den Salzburger Festspielen. 2005/06 war er Chefdramaturg und Co-Direktor am Schauspielhaus Zürich, von 2000 bis 2005 leitender Dramaturg und Mitglied der künstlerischen Direktion am Schauspielhaus Bochum unter Matthias Hartmann.

1988 bis 2000 lebte Oberender schon einmal in Berlin, wo er 1999 an der Humboldt Universität promovierte. 1997 war er Mitbegründer der Autorenvereinigung Theater Neuen Typs, die sich der Verbreitung neuer Theatertexte deutschsprachiger Autoren widmete.

Er schrieb und übersetzte Theaterstücke, Essays, Theater- und Literaturkritiken, realisierte Projekte für die Expo 2000, die Ruhrtriennale 2004 und 2005 die Kulturhauptstadt Europa RUHR 2010.

Er veröffentlichte mehrere Bücher u.a. „Leben auf Probe. Wie die Bühne zur Welt wird“ (2009), „Das schöne Fräulein Unbekannt. Gespräche über Theater, Kunst und Lebenszeit“ (2011), „Nebeneingang oder Haupteingang? – Gespräche über 50 Jahre Schreiben fürs Theater“ (Suhrkamp, 2014, gemeinsam mit Peter Handke).

Die Berliner Festspiele werden gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien