Circus

Die Originale –
Researcher*innen

Das Circus-Projekt „Die Originale“ lädt vom 28. März bis zum 8. April 2018 zu einem einwöchigen Workshop mit anschließender Präsentation. Zehn Researcher*innen aus unterschiedlichen Bereichen – darunter Circus, Film, Theater und Musik – wenden sich gemeinsam mit einer interdisziplinären Gruppe von Künstler*innen dem Thema Kreis zu.

Meret Becker

Le circe pas cher

Ich würde gerne den Raum des Kreises auf eine vor allem suchende und sinnliche Weise erforschen und gemeinsam mit Euch herausfinden, wie wir damit spielen können und welche Geschichten sich darin finden lassen. Die offensichtlichste Geschichte, die mir einfiel, war die, einen Circus aus dem Nichts aufzubauen.

Suzan Boogaerdt & Bianca van der Schoot

Eine Untersuchung des Problems der Räumlichkeit

Wir werden die selbstverständliche Art und Weise, in der wir „unseren“ Raum einnehmen oder beanspruchen, hinterfragen. Gibt es einen Raum, den wir den „unseren“ nennen können? Gibt es Bereiche, die permanent und / oder unveränderlich sind? Gemeinsam kreieren wir eine Choreografie oder Mimografie für Hüttenbauer. Wir werden unser fortwährendes Bedürfnis Räume zu schaffen und neu zu ordnen sowie die Illusion von Ordnung erforschen und das Konzept von Grenzen hinterfragen.

Jean-Michel Guy
© Milan Szypura

Jean-Michel Guy

Treffen

Forschungsschwerpunkt: Dramaturgie als die Kunst, sich der Auswirkungen auf das Publikum bewusst zu sein.
Hauptthema: Bedeutungen und Auswirkungen des Wortes „treffen“. Die Teilnehmer*innen sollen neue Sichtweisen auf die Vorschläge der jeweils anderen ausprobieren, um neue „Begegnungspunkte“ (oder besser „Treffpunkte“) zu finden.

Maksim Komaro

Der Kreis

Wir werden handlungs- und bewegungsorientiert über den „Kreis“ nachdenken und darauf bauen, dass sich eine Leitidee herausbildet. Wenn nicht, werden wir Verschiedenes ausprobieren, um mehr über das Thema zu lernen. Wir können auch bestehende Bewegungsabläufe übernehmen und aus ihnen verschiedene Kernpunkte heraus schälen, um so Zugänge und Raum für neue Ideen zu finden.

Rostislav Novák

Verwandlung

Franz Kafka war ein deutschsprachiger, jüdischer Schriftsteller aus Böhmen. Das ist einer der Gründe, warum ich seine Erzählung „Die Verwandlung“ für den Workshop ausgewählt habe. Wie immer ist für mich vor allem das Thema das Wichtigste. In diesem Zusammenhang bin ich allerdings besonders an Grenzüberschreitungen interessiert: an den Grenzen zwischen verschiedenen Genres. So würde ich gerne mit Verwandlung arbeiten, im Sinn einer Transformation von Tanz zu Marionettentheater, von Circus zum gesprochenen Wort, von Klang zu Material usw.

Squarehead Productions

Elena Kreusch & Darragh McLoughlin
Trick Questions

In unserem Research-Lab soll der „Trick“ Ausgangspunkt unserer Überlegung sein. Da der „Trick” ein zentrales Element der Circus-Performance ist, werden wir die dramaturgische Umsetzung des Circus-Tricks in verschiedenen Künsten erforschen und experimentell erproben.

Olle Strandberg

What a wicked workflow you play

Der Workshop wird sich auf alternative Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit konzentrieren. Einer der Ansatzpunkte wird sein, die Grundlagen einiger Produktionsmethoden und -werkzeuge kennenzulernen, die normalerweise für die Softwareentwicklung verwendet werden. Als künstlerischer Ausgangspunkt dient die elektronische Musik.

Julia Wissert

Künstlerische Kollaboration als Form (politischen/sozialen) Widerstands

Ich möchte das Potenzial von innovativer und transgressiver Kunst erforschen, die den vorherrschenden hegemonialen Strukturen und Blicken trotzt – als ein Mittel des Widerstands. Immer auf ein Ziel ausgerichtet, wird in den Arbeitsprozessen das Potenzial des Moments unterschätzt, in dem eine Gruppe verschiedener Menschen sozial wie künstlerisch als Team zusammenfindet. Innerhalb dieser Prozesse können utopische Räume entstehen, deren Potenzial sich über den Probenraum hinaus in andere Begegnungen erstrecken kann.

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