Circus

Die Originale –
Maksim Komaro

„Der Kreis“

Workshopbeschreibung
Bei unseren Treffen werden wir gemeinsam handlungs- und bewegungsorientiert über das Thema „Kreis“ nachdenken und darauf bauen, dass sich eine Leitidee herausbildet. Wenn nicht, dann werden wir einfach Verschiedenes ausprobieren und versuchen mehr über das Thema zu lernen. Wir können auch bestehende, vorab geübte Bewegungsabläufe übernehmen und aus ihnen verschiedene Kernpunkte herausschälen, um so Zugänge und Raum für neue Gedanken, Ideen und Kombinationen zu finden.

Maksim Komaro

Maksim Komaro

„Ich begann mein Circusleben bereits als kleines Kind mit Magie und Jonglage und wechselte schließlich zur Regie und Produktion. Ich habe eine große Bandbreite an verschiedenen Aufführungen realisiert, einige davon behutsamer, sozusagen mit einem kleineren Pinsel, andere aus dem Vollen, gleich mit einem ganzen Eimer Farbe. Meine Werke haben mich zugleich stolz und beschämt, glücklich und deprimiert gemacht. Ich bin immer zu ungeduldig, um jemals etwas Bleibendes, in Stein Gemeißeltes zu kreieren – für mich fühlt es sich sicherer an, in Bewegung zu bleiben.“
ausführliche Biografie

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Methode/Arbeitsweise

Ich habe keine Methode als solche, aber einige sich wiederholende Schlüsselelemente meiner Praxis sind:

  • Das Vermeiden formaler Improvisationen
  • Den Kern der Dinge herauszuarbeiten versuchen
  • Nicht rationalisieren
  • Nicht textualisieren
  • Der Spezifik und intrinsischen Kraft des Circus über das Rationalisieren hinweg vertrauen

Ich schaue mir gerne immer und immer wieder Sequenzen an und versuche so, einen Einstieg zu etwas Neuem zu finden.

Eine rhetorische Frage für Circuskünstler*innen:
Wenn Circus das ist, was Sie Jahr für Jahr bewegt, warum haben sie dann immer wieder Zweifel an seiner Kraft und wie können Sie alle Zellen in Ihrem Körper wieder zum Kochen bringen, so dass Sie zittern, drehen, springen und schwingen?

Bewerbungsmodalitäten

Gewünschte Teilnehmer*innen
Anzahl der Personen: 3-5

  • Ich möchte mit 3-5 Künstler*innen aus den Disziplinen Jonglage, Bodenakrobatik, Kontorsion, Arbeit mit Objekten und Luftakrobatik arbeiten. Ich bevorzuge Disziplinen, die kein komplexes Rigging oder aufwendige Konstruktionen erfordern. Musiker*innen, Comiczeichner*innen sind ebenfalls herzlich willkommen.

Fragen an die Bewerber*innen

  • Eine rhetorische Frage für Circuskünstler*innen: Wenn Circus das ist, was Sie Jahr für Jahr bewegt, warum haben sie dann immer wieder Zweifel an seiner Kraft und wie können Sie alle Zellen in Ihrem Körper wieder zum Kochen bringen, so dass Sie zittern, drehen, springen und schwingen?

Der Bewerbung ist bitte beizufügen

  • Ich würde gerne zwei verschiedene Videos von jeder/m Bewerber*in sehen. Eines, in dem eine bisherige Arbeit präsentiert wird.
  • Ein weiteres, in dem Sie mitteilen, worin Ihr Interesse besteht oder was sie schon immer einmal realisieren wollten, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Dieses zweite Video kann entweder in die Kamera gesprochen oder auf andere Art und Weise gestaltet sein.