Martin-Gropius-Bau
Orfeo. Eine Sterbeübung © Berliner Festspiele
Orfeo. Eine Sterbeübung. [Videotrailer]

Orfeo

Nach Claudio Monteverdi
Eine Sterbeübung

Regie Susanne Kennedy, Bianca van der Schoot, Suzan Boogaerdt
Solistenensemble Kaleidoskop

Orfeo Hubert Wild
Mit Suzan Boogaerdt, Indra Cauwels, Marie Groothof, Anna Maria Sturm, Bianca van der Schoot, Floor van Leeuwen

Komposition Claudio Monteverdi
Musikalische Konzeption und Umsetzung Tilman Kanitz, Michael Rauter

Bühne Katrin Bombe
Kostüme Lotte Goos
Licht Jurgen Kolb
Video Rodrik Biersteker
Konzeption und Elektronische Klanggestaltung Ole Brolin
Dramaturgie Marit Grimstad Eggen, Jeroen Versteele

Orpheus und Eurydike: Er, der Überlebende, sie, die Verstorbene. Er verwandelt seinen Schmerz in Kunst, sie stirbt in Stille. Orpheus steigt herab zu Eurydike in die Unterwelt, um sie ins Leben mit ihm zurückzuholen.

In dieser performativen Installation von Susanne Kennedy, Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot, wird „Orfeo“ als begehbarer Parcours konzipiert. Die Zuschauer werden in Gruppen von maximal acht Personen durch unterschiedliche Räume geführt. Die Handlung von „Orfeo“ konzentriert sich auf die Reise durch die Unterwelt. Das Publikum wird Zeuge von Eurydikes Leben nach dem Tod. Inspiriert vom „Tibetischen Totenbuch“ und den dort beschriebenen Stufen des Todes und der Wiederauferstehung, ist ein polyphones Raumgefüge gestaltet worden, durch das sich der Besucher bewegen wird. Es ist eine Welt, die mit der ambivalenten Beziehung zwischen realen physischen und virtuellen Zuständen spielt. In dieser hyperrealen Umgebung, bewohnt von „synthetic girls“, kommt es zu einer Fusion von physischem und digitalem Selbst.

Dieses Zwischenreich, in dem Eurydike residiert, ist von Musik umgeben. Musikalische Fragmente der Oper Monteverdis verselbstständigen sich und verbinden die Räume, die Eurydike bewohnt. Das Solistenensemble Kaleidoskop überführt Monteverdis Partitur in momenthafte Klangereignisse, unabhängig vom ursprünglichen chronologischen Verlauf der Musik. Die Musiker synchronisieren ihr Spiel stattdessen mit einer digitalen Version der Partitur. Damit werden sie Teil der Maschine, die diese Zwischenwelten steuert.

Eine Produktion der Ruhrtriennale – Festival der Künste und des Solistenensemble Kaleidoskop.
Koproduziert von Berliner Festspiele und Toneelgroep Oostpool.
Die Produktion wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

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Tickets & Termine

Orfeo

Ort:

Martin-Gropius-Bau

Preis/Kategorie:

€ 18
ermäßigt € 10 (nur an den Kassen Martin-Gropius-Bau und Haus der Berliner Festspiele)

Einlass für jeweils 8 Personen alle 10 Minuten.
Letzter Einlass ca 17:40 Uhr

Termine:

  • Fr 18.09.2015, 10:00 - 19:00
  • Sa 19.09.2015, 10:00 - 19:00
  • So 20.09.2015, 10:00 - 19:00
  • Sa 26.09.2015, 10:00 - 19:00
  • So 27.09.2015, 10:00 - 19:00
  • Mi 30.09.2015, 10:00 - 19:00
  • Do 01.10.2015, 10:00 - 19:00
  • Fr 02.10.2015, 10:00 - 19:00
  • Sa 03.10.2015, 10:00 - 19:00
  • So 04.10.2015, 10:00 - 19:00

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