Martin-Gropius-Bau
Lee Bul „Willing To Be Vulnerable“, 2015–2016. Foto: Algirdas Bakas, Foto Courtesy: Studio Lee Bul
Lee Bul. Willing To Be Vulnerable, 2015–2016. Installationsansicht 20. Biennale of Sydney, 2016. Fester Stoff, metallisierte Folie, transparente Folie, Polyurethan-Tinte, Nebelmaschine, LED-Beleuchtung, elektronische Verkabelung, Maße variabel.

Lee Bul. Visionäre Landschaften

Lee Bul (*1964), eine der bedeutendsten koreanischen Künstler*innen ihrer Generation, hat für ihr formal erfinderisches und intellektuell provokantes Werk große internationale Anerkennung erfahren. Ihr vielfältiges Schaffen zwischen Performance- und Installationskunst erforscht Träume, Ideale und Utopien, die von futuristischen Theorien und Science-Fiction, Bioengineering und visionärer Architektur sowie japanischem Anime und Manga beeinflusst sind. Während ihres nunmehr 30-jährigen künstlerischen Schaffens hat Lee Bul die Entwicklung Südkoreas von einer Militärdiktatur zur Demokratie in ständiger Konfrontation mit dem nur wenige Kilometer entfernten Nordkorea erlebt. Ihre Arbeiten zeugen von einer intensiven Reflexion historischer und politischer Diskurse, der Herausforderungen von Globalisierung und technischem Fortschritt, aber auch der Ideale menschlicher und gesellschaftlicher Vollkommenheit und deren potentiellem Scheitern.

Von September 2018 bis Januar 2019 zeigt der Martin-Gropius-Bau die erste Einzelausstellung von Lee Bul in Deutschland. Die umfassende Werkschau umfasst auch eine Reihe neuer Arbeiten, die Lee Bul eigens für den Martin-Gropius-Bau konzipiert.

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Hayward Gallery London, kuratiert von Stephanie Rosenthal.

Ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds.

Tickets & Termine

Lee Bul. Visionäre Landschaften

Ausstellung


September 2018 bis Januar 2019

Ort:

Martin-Gropius-Bau


Öffnungszeiten:

MI bis MO 10:00–19:00
DI geschlossen

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