Martin-Gropius-Bau
Ausstellungsplakat „Jahrhundertzeichen. Tel Aviv Museum of Art visits Berlin“
Ausstellungsplakat „Jahrhundertzeichen. Tel Aviv Museum of Art visits Berlin“. Motiv: Mark Rothko: No. 24 (Untitled), 1951. Gift of The Mark Rothko Foundation, Inc., New York, through the American Friends of the Tel Aviv Museum of Art, 1986

Jahrhundertzeichen. Tel Aviv Museum of Art visits Berlin

Kunst der Moderne und Gegenwart

Über die Ausstellung

Aus Anlass des 50jährigen Jahrestages der Aufnahme der deutsch-israelischen Beziehungen entsendet das Tel Aviv Museum of Art etwa 70 Meisterwerke erstmals nach Europa, nach Berlin. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der Moderne und wird ergänzt durch zeitgenössische Medienkunst aus Israel. Die künstlerischen Strömungen des 20. Jahrhunderts sind durch Gemälde, Skulptur und Grafik vertreten. Arbeiten von Alexander Archipenko, Max Beckmann, Marc Chagall, Edgar Degas, Erich Heckel, Alberto Giacometti, Wassily Kandinsky, Jackson Pollock, Ludwig Meidner, Pablo Picasso, Mark Rothko, Egon Schiele und Lesser Ury werden zu sehen sein. Den Klassikern werden kontrapunktisch Videoarbeiten und Installationen von Künstlern aus Israel gegenübergestellt.

In ihrer Gesamtheit spiegelt die Schau alle wichtigen Strömungen der figurativen und abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts wider. Sie berücksichtigt ebenso zeitgenössische Tendenzen der Video- und Installationskunst. Unter ihnen Positionen von Künstlern wie Yael Bartana, Guy Ben-Ner, Nevet Yitzhak, Nira Pereg, Michal Helfman, die sich mit persönlichen, sozialen und politischen Themen befassen. Der Dialog zwischen klassischer Moderne und zeitgenössischer israelischer Kunst erstreckt sich über alle Räume und ist Teil des kuratorischen Konzeptes. Kuratiert wird die Ausstellung von Suzanne Landau, Ellen Ginton, Irith Hadar und Raz Samira.

Die an der Ausstellung beteiligten Künstler sind:

Alexander Archipenko; Avigdor Arikha; Arie Aroch; Yael Bartana; Max Beckmann; Guy Ben-Ner; Marc Chagall; Zoya Cherkassky; Jean-Baptiste Camille Corot; Edgar Degas; Marcel van Eeden; James Ensor; Max Ernst; Nir Evron; Alberto Giacometti; Arshile Gorky; Juan Gris; Raafat Hattab; Abraham Tzion Hazan; Erich Heckel; Michal Helfman; Eva Hesse; Hans Hofmann; Marcel Janco; Alexej von Jawlensky; Wassily Kandinsky; Henri Laurens; Max Liebermann; El Lissitzky; André Masson; Ludwig Meidner; Claude Monet; Giorgio Morandi; Edvard Munch; Felix Nussbaum; Max Pechstein; Nira Pereg; Pablo Picasso; Jackson Pollock; Dante Gabriel Rossetti; Mark Rothko; Reuven Rubin; Issachar Ryback; Salomé (Wolfgang Ludwig Cihlarz); Egon Schiele; Karl Schmidt-Rottluff; Georges Seurat; Paul Signac; Chaim Soutine; Jakob Steinhardt; John Stezaker; Yves Tanguy; Lesser Ury; Maurice de Vlaminck; Nevet Yitzhak; Tamir Zadok

Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet, der im Prestel Verlag erscheinen wird. Das Centrum Judaicum Berlin wirkt an der Erstellung der deutschsprachigen Ausgabe des Kataloges mit.

Über das Museum

Gegründet wurde das Tel Aviv Museum of Art 1932 durch den damaligen Oberbürgermeister Tel Avivs, Meir Dizengoff, in seinem Privathaus am Rothschild-Boulevard. Gründungsdirektor war der Berliner Kunsthistoriker, Karl Schwarz. Er leitete das Tel Aviv Museum of Art von 1933 bis 1947, besuchte Künstler und wichtige Sammler, um sie um Werke für das neue Museum zu bitten.

Heute umspannt die Sammlung Arbeiten aller wichtigen Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts beginnend beim Impressionismus über den deutschen Expressionismus bis hin zu verschiedenen Formen der geometrischen Abstraktion und des Surrealismus; Vertreter des europäischen Informell sind dort ebenso zu finden wie des amerikanischen abstrakten Expressionismus und der Pop Art. Sie beinhaltet frühe Arbeiten des russischen Avantgardekünstlers Alexander Archipenko, geschaffen zwischen 1908 und 1921; Gemälde von Marc Chagall, Meisterwerke von Wassily Kandinsky; Arbeiten verschiedener Perioden von Pablo Picasso; bemerkenswerte Werke von Mark Rothko und Jackson Pollock, zudem Arbeiten von israelischen Künstlerinnen und Künstlern. Ein Großteil der Sammlungen geht auf Schenkungen von Künstlern, Mäzenen und Stiftern zurück. Die Bestände werden ergänzt durch Werke und Sammlungen engagierter Sammler und Freunde aus der ganzen Welt.

Heute erstreckt sich das Tel Aviv Museum of Art auf drei Gebäude und zeigt jährlich bis zu 30 Ausstellungen. Zu den kuratorischen Abteilungen des Museums gehören die Abteilungen Israelische Kunst, moderne und zeitgenössische Kunst, Grafik und Zeichnungen, Fotografie, Architektur und Design sowie Alte Meister.

Über den Anlass

Die im Berliner Martin-Gropius-Bau gezeigte Ausstellung des Tel Aviv Museum of Art ist wichtiger Teil des Programms aus Anlass des fünfzigjährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland. Diese begannen am 12. Mai 1965.

Ermöglicht wurde die Ausstellung „Tel Aviv Museum of Art visits Berlin“ durch die großzügige Unterstützung des Israelischen Außenministeriums, Abteilung für Wissenschaft und Kultur und durch die freundliche Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Veranstalter Berliner Festspiele
Eine Ausstellung des Tel Aviv Museum of Art und des Martin-Gropius-Bau
Partner Wall, visit Berlin, Yorck, KaDeWe, Alexa, Bouvet Ladubay
Medienpartner Tagesspiegel, Monopol, Cicero, Weltkunst, Exberliner, rbb fernsehen, radioeins, kulturradio, Radio Teddy

Tickets & Termine

27. März bis 21. Juni 2015
Katalog

Tel Aviv Museum of Art visits Berlin

Erschienen im Prestel Verlag
Preis in der Ausstellung: 25 €

Musikfest Berlin

The Israel Philharmonic Orchestra

Arnold Schönberg | Gustav Mahler
Leitung: Zubin Mehta

Termin:

SO 06.09.2015, 20:00

Ort:

Philharmonie

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