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Jazzfest Berlin
Christian Scott, Joachim Kühn © Adrian Scott, Vincent Carloff
Christian Scott, Joachim Kühn

Christian Scott / Joachim Kühn „Gnawa Jazz Voodoo“

Christian Scott
Christian Scott, trumpet, cornet, flugel horn, soprano trombone
Braxton Cook, alto sax
Richard Howell, tenor sax
Matthew Stevens, guitar
Lawrence Fields, piano
Kris Funn, bass
Corey Fonville, drums
Mendez Isadora, vocals

„Gnawa Jazz Voodoo“ Joachim Kühn Africa Connection, feat. Pharoah Sanders
Joachim Kühn, piano
Majid Bekkas, guembri, oud
Ramón López, drums, percussion
Joseph Bessan Kouassi, conga, talking drum, vocals
Abdessadek Bounhar, percussion
Fathallah Chaouki, percussion
Moussa Sissokho, percussion
Pharoah Sanders, sax

„Stretch Music“ heißt bei Christian Scott die inszenierte Umarmung der vielen musikalischen Facetten seiner Heimat New Orleans. Damit hat sich der Trompeter einen Namen als Mittler zwischen einem Jahrhundert Jazz­ Tradition und den Erwartungen eines jugendlichen Publikums gemacht. Als Neffe des bekannten Saxofonisten Donald Harrison begeisterte er sich schon früh für den Jazz. Der umtriebige Newcomer gilt nicht nur als ein „junger Style­Gott des Jazz“ („JazzTimes“), für ihn ist Politik genauso wichtig wie Ästhetik oder virtuose Trompeten­Technik. So beschäftigt sich Scott, der sich auch nach zwei afrikanischen Städten „aTunde Adjuah“ nennt, in seinem gleichnamigen aktuellen Album mit seinen afrikanischen Wurzeln.

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Mittel­ und südeuropäische Improvisationskunst, nordafrikanische Gnawa­Musik, westafrikanische Griot­Tradition und der soziale Cry der Post­Coltrane­Ära – all das kommt in Joachim Kühns Projekt „Gnawa Jazz Voodoo“ zusammen. Pharoah Sanders ist an der Seite von John Coltrane zum Star des New Thing aufgestiegen und hat nach dem Tod Coltranes dessen Botschaft im Brückenschlag zu anderen Kulturen weitergetragen. Der charismatische Musiker mit dem mächtigen Ton auf dem Tenorsaxofon schöpft in seinem Spiel aus spirituellen Quellen und afrikanischen Roots. Exklusiv für das Jazzfest Berlin entstanden, verspricht dieses Konzert, ein Gipfeltreffen des internationalen Jazzgeschehens zu werden.

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