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Jazzfest Berlin
Elliott Sharp, Eve Klesse, Francesco Bearzatti © Itzok Vidmar, Julian Schließmeyer, Christophe Charpenel
Elliott Sharp, Eve Klesse, Francesco Bearzatti

Elliott Sharp / Eva Klesse Quartett / Francesco Bearzatti Tinissima 4tet

Elliott Sharp
Tribute: MLK Berlin ’64
Elliott Sharp, guitar, tenor sax
Eric Mingus, Tracie Morris, text, vocals
Alex Harding, baritone sax
Terry L. Greene, trombone
Dave Hofstra, bass, tuba
Don McKenzie, drums
R. Luke Dubois, visuals

Eva Klesse Quartett
Eva Klesse, drums
Evegeny Ring, alto sax
Philip Frischkorn, piano
Robert Lucaciu, bass

Francesco Bearzatti
Tinissima 4tet ‘Monk’n’Roll’
Francesco Bearzatti, reeds
Giovanni Falzone, trumpet
Danilo Gallo, bass
Zeno De Rossi, drums

Vor 50 Jahren eröffnete Martin Luther King, Jr. die Berliner Festwochen und widmete den ersten Berliner Jazztagen ein persönliches Vorwort. Das Jazzfest Berlin erinnert an dieses Ereignis und vergegenwärtigt die unvermindert aktuellen Botschaften des Bürgerrechtlers mit einem vielschichtigen Festivalprojekt, das der New Yorker Multi-Instrumentalist Elliott Sharp gestaltet. Sein Portfolio reicht von Jazz- und Noise-Improvisationen über Math-Rock, Kompositionen für Streichquartett und Kammerensemble bis zu Techno und Blues. Bei alledem offenbart sein Schaffen immer wieder auch eine sozialkritische Komponente, wobei er sich auf die bewährte Zusammenarbeit mit den Poeten und Performern Tracie Morris und Eric Mingus verlassen kann.
Auftragswerk für das Jazzfest Berlin 2014
Gefördert durch Logo Bundeszentrale für politische Bildung

Elliott Sharp Homepage

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Sie ist eine Schlagzeugerin, die in den Kategorien einer Band denkt. Gerade 28 Jahre alt, findet Eva Klesse ihren Zugang zum Jazz in feinsinnigen Klangerkundungen und im Interplay mit ihrem Quartett. Die aus NRW stammende Musikerin hat in Leipzig studiert – zunächst Medizin und schließlich doch jenes Fach, zu dem sie sich innerlich berufen fühlt und das ihr zum Lebensinhalt wird: Jazz. Mühelos wirkende Leichtigkeit durchzieht das Spiel dieser Gruppe, die das Jazzfest als Neuentdeckung präsentiert. Mit ungebremster Lust an musikalischer Expressivität weiß Eva Klesse ihre Mitspieler anzufeuern, mit ihnen neue Terrains zu erobern und eine ganze Palette von Stimmungen auszuloten – von leisen, zart hingetupften melancholischen Tönen bis zu rasanter kollektiver Kraft.

Eva Klesse Homepage

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Den Titel des Programms darf man wörtlich nehmen. „Monk’n’Roll“ greift in die Traditions-Kiste von Thelonious Monk, um Themen des Jazz-Klassikers ebenso virtuos wie genüsslich mit Hits aus Rock und Pop durcheinanderzuwirbeln. Dabei geht es dem aus Udine stammenden Saxofonisten Francesco Bearzatti nicht um den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern um eine gleichermaßen explosive und intelligente Mixtur. Mit Intuition, Präzision und diebischer Freude paart er Monks „Bemsha Swing“ mit dem Disco-Klassiker „Good Times“ von Chic oder „’Round Midnight“ mit dem Police Hit „Walking On the Moon“. Hier wird zusammengeführt, was eigentlich nicht zusammengehört, und heraus kommt ein unbeschreibliches Hörvergnügen.

Francesco Bearzatti Homepage

Tickets & Termine

Elliott Sharp / Eva Klesse Quartett / Francesco Bearzatti Tinissima 4tet

Ort:

Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

Preis/Kategorie:

€ 15 – 55

Termine:

  • Do 30.10.2014, 19:00

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