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Jazzfest Berlin
Daniel Humair, Kurt Elling © Inclinaisons, Anna Webber
Daniel Humair, Kurt Elling

Daniel Humair Quartet / WDR Big Band & Kurt Elling

Daniel Humair Quartet
‘Sweet & Sour’
Daniel Humair, drums
Emile Parisien, sax
Vincent Peirani, accordion
Jérôme Regard, bass

WDR Big Band & Kurt Elling
‘Freedom Songs’
Kurt Elling, vocals
Richard DeRosa, conductor & arrangements
Johan Hörlen, Karolina Strassmayer, Olivier Peters, Paul Heller, Jens Neufang, reeds
Wim Both, Rob Bruynen, Andy Haderer, Ruud Breuls, John Marshall, trumpet
Ludwig Nuss, Shannon Barnett, Andy Hunter, trombone
Mattis Cederberg, bass trombone
Frank Chastenier, piano
Paul Shigihara, guitar
John Goldsby, bass
Hans Dekker, drums

Ausgerechnet „The Last Man Standing“ des ersten Festival-Jahrgangs 1964 sitzt – am Schlagzeug: Daniel Humair! Der aus der Schweiz stammende Schlagzeuger zog bereits 1958 nach Paris, wo er im Spiel mit US Jazzgrößen zu einer unverzichtbaren Bank des amerikanischen Jazz in Europa wurde. Noch wichtiger erscheint die Schlüsselrolle, die Daniel Humair bei der Emanzipation des europäischen Jazz zukommt – sei es in der Zusammenarbeit mit George Gruntz oder in dem bahnbrechenden Trio mit Joachim Kühn und J. F. Jenny-Clark. Mit seinem „Sweet & Sour“ Quartett stellt Daniel Humair erneut seinen Instinkt für hochtalentierte jüngere Musiker unter Beweis. Der Saxofonist Emile Parisien hat in den letzten Jahren so ziemlich alle französischen Jazzpreise abgeräumt, unter anderem den „Prix Django Reinhardt“, der auch Vincent Peirani im letzten Jahr verliehen wurde. Der aus Nizza stammende Akkordeonist zählt zu den Shooting Stars der französischen Jazzszene. Im Verein mit dem äußerst flexiblen Jérôme Regard am Bass und dem Altmeister an den Drums gibt es eine Garantie: Spielfreude pur.

Daniel Humair Homepage

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Musik kann viele Funktionen erfüllen, sie dient seit jeher auch als Vehikel für Emotionen, sie eignet sich ideal als Sprachrohr zum Ausdruck von Freude und Trauer oder von Freiheit und Unterdrückung. Das letztgenannte Gegensatzpaar ist Thema des Konzerts der WDR Big Band beim Berliner Jazzfest 2014. Und weil sich der Fall der Berliner Mauer in diesem Jahr zum 25. Mal jährt, rückt das Festival den Freiheitsgedanken in den Mittelpunkt. Zusammen mit dem amerikanischen Sänger Kurt Elling bringt die WDR Big Band das Projekt „Freedom Songs“ auf die Bühne, das sich mit diesem stets aktuellen politischen Thema auseinandersetzt. Der Jazz bildet in den Arrangements von Richard DeRosa einen Schwerpunkt, jedoch beinhaltet das Programm auch Songs aus anderen Genres unterschiedlicher Epochen – gemäß dem Motto: Die Gedanken sind frei.

WDR Big Band Homepage
Kurt Elling Homepage

Tickets & Termine

Daniel Humair Quartet / WDR Big Band & Kurt Elling

Ort:

Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

Preis/Kategorie:

€ 15 – 55

Termine:

  • Sa 01.11.2014, 20:00

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