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Jazzfest Berlin
Julia Hülsmann Quartet, Mette Henriette, Wadada Leo Smith © Volker Beushagen, Anton Corbijn / ECM Records, Scott Goller
Julia Hülsmann Quartet, Mette Henriette, Wadada Leo Smith

Julia Hülsmann Quartet & Anna-Lena Schnabel / Mette Henriette / Wadada Leo Smith’s Great Lakes Quartet

19:00
Julia Hülsmann Quartet & Anna-Lena Schnabel
Julia Hülsmann piano
Tom Arthurs trumpet, flugelhorn
Marc Muellbauer double bass
Heinrich Köbberling drums
Anna-Lena Schnabel alto saxophone

20:00
Mette Henriette
Mette Henriette saxophone
Henrik Nørstebø trombone
Lavik Larsen trumpet
Johan Lindvall piano
Andreas Rokseth bandoneon
Odd Hannisdal violin
Karin Hellqvist violin
Bendik Foss viola
Gregor Riddell cello
Per Zanussi double bass, saw
Dag Erik Knedal Andersen drums

21:30
Wadada Leo Smith’s Great Lakes Quartet
Wadada Leo Smith trumpet
Jonathon Haffner alto saxophone, clarinet
John Lindberg double bass
Marcus Gilmore drums

Julia Hülsmann und ihr Quartett sind nicht nur beim Berliner Publikum bestens bekannt, sondern auch weltweit renommiert. Dieses Konzert stellt den Beginn einer neuen Zusammenarbeit zwischen dem Ensemble und der Altsaxofonistin Anna-Lena Schnabel dar, einer Absolventin des BuJazzO, dem Jugendjazzorchester der Bundesrepublik Deutschland. Nachdem er Anna-Lena Schnabel bei jazzahead! 2015 in Bremen mit der Gruppe des Schlagzeugers Björn Lücker gehört hatte, machte Richard Williams, künstlerischer Leiter des Jazzfest Berlin, Julia Hülsmann auf sie aufmerksam und regte eine Zusammenarbeit an. Julia Hülsmann lud die Hamburgerin Anna-Lena Schnabel zu einem Treffen in Berlin ein und diese erste musikalische Begegnung war so erfolgreich, dass alle fünf Musiker*innen sich sofort bereiterklärten, eigens für einen Auftritt beim diesjährigen Festival neue Stücke zu komponieren.
www.juliahuelsmann.de
www.curiouscase.de/anna-lena-schnabel

Mette Henriette Martedatter Rølvåg beschreibt sich selbst als „unabhängige Komponistin und Saxofonistin, deren künstlerische Visionen weit über die Grenzen des Klangs hinausgehen“. Das Debütalbum der jungen norwegischen Musikerin, das Ende 2015 erschien, beeindruckte in der Tat viele Hörer*innen mit der Einzigartigkeit ihres Ansatzes. Zwei Platten zeigen zwei verschiedene Ansätze, die Klänge der Improvisation mit den Anforderungen komponierter Musik in Einklang zu bringen. Auf der ersten Platte spielt ein Kammer-Jazz-Trio aus Saxofon, Cello und Klavier, auf der zweiten ist ein 13-köpfiges Ensemble zu hören, darunter Bläser, Streicher und Bandoneon. In beiden Formaten erscheinen die Stücke, die zum Teil nicht länger als eine Minute sind, oft zart in der Färbung und sind doch wirkungsstark. Mette Henriettes eigenes Spiel zeigt eine junge Musikerin, die die großen Künstler*innen des Free Jazz genau studiert hat, ihre Innovationen jedoch zur Entwicklung einer ganz eigenen musikalischen Sprache nutzt.
www.mettehenriette.com

Der ausgezeichnete Trompeter, Komponist und Bandleader Wadada Leo Smith wurde 2013 für sein Mammutwerk „Ten Freedom Summers“, eine umfassende Betrachtung der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung, für einen Pulitzer Preis nominiert. Smith wurde 1941 in Leland im Bundesstaat Mississippi geboren und schloss sich in Chicago der Association for the Advancement of Creative Musicians an. Zu seinen frühen Gruppen gehörten die Creative Construction Company (mit Anthony Braxton) und New Dalta Akhri (mit Henry Threadgill). Zu seinen zahllosen musikalischen Abenteuern zählen unter anderem die Zusammenarbeit mit dem inzwischen verstorbenen Gitarristen Derek Bailey und eine Neuinterpretation der elektrischen Periode von Miles Davis. Unlängst kooperierte er mit dem Pianisten Vijay Iyer in einem Projekt, bei dem sie Stücke aufführten, die von Gemälden der indischen Künstlerin Nasreen Mohamedi inspiriert wurden. Das Great Lakes Quartet veröffentlichte 2014 seine Debutaufnahmen.
www.wadadaleosmith.com
www.jonathonhaffner.com
www.johnlindberg.com

Tickets & Termine

Julia Hülsmann Quartet & Anna-Lena Schnabel / Mette Henriette / Wadada Leo Smith’s Great Lakes Quartet

Ort:

Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

Preis/Kategorie:

€ 15 – 55

Hinweis:
Auch in diesem Jahr werden alle Konzerte des Jazzfest Berlin in den Rundfunkanstalten der ARD übertragen. Da es sich um Live-Übertragungen handelt, müssen die Konzerte pünktlich beginnen, auch nach den Pausen. Vor allem die erste Pause wird verhältnismäßig kurz ausfallen, wir bitten um Ihr Verständnis dafür. Alle Bars im Haus halten vor den Konzerten, in den Pausen und nach den Konzerten Getränke und Erfrischungen für Sie bereit.

Termine:

  • Do 03.11.2016, 19:00

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