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Jazzfest Berlin
Tyshawn Sorey, Christine & Ingrid Jensen, John Beasley’s MONK’estra © John Rogers, Mathieu Rivard, John Beasley
Tyshawn Sorey, Christine & Ingrid Jensen, John Beasley’s MONK’estra

Tyshawn Sorey / Ingrid & Christine Jensen with Ben Monder: Infinitude / John Beasley’s MONK’estra

19:00
Tyshawn Sorey
Tyshawn Sorey conductor
Uli Kempendorff saxophone, clarinet
Nikolaus Neuser trumpet
Anke Lucks trombone
Orlando de Boeykens tuba
Julia Reidy guitars
Anaïs Tuerlinckx piano
Kathrin Pechlof harp
Hannes Lingens accordion
Colin Hacklander drums, percussion
Els Vandeweyer vibraphone, percussion
Ravi Srinivasan tabla, ghatam, percussion
Biliana Voutchkova violin
Grégoire Simon viola
Ulrike Brand cello
Adam Pultz Melbye double bass
Korhan Erel electronics
Farahnaz Hatam electronics
Alex Nowitz voice
Alireza Mehdizadeh kamancheh
Niko Meinhold guzheng

20:30
Ingrid & Christine Jensen with Ben Monder: Infinitude
Ingrid Jensen trumpet
Christine Jensen saxophones
Ben Monder guitar
Fraser Hollins double bass
Jon Wikan drums

22:00
John Beasley’s MONK’estra
John Beasley conductor, arranger, piano
Rashawn Ross trumpet
Till Brönner trumpet
Lars Lindgren trumpet
Christian Grabandt trumpet
Francisco Torres trombone
Sören Fischer trombone
Johannes Lauer trombone
Bob Sheppard saxophone
Greg Tardy saxophone
Joris Roelofs saxophone
Magnus Lindgren saxophone
Florian Leuschner saxophone
Ben Shepherd double bass
Terreon Gully drums

Zum Abschluss des Aufenthalts von Tyshawn Sorey als Artist-in-Residence des Jazzfest Berlin 2017 wird er eine Gruppe in Berlin ansässiger Musiker*innen anleiten und dabei seine Version einer Methode zur Organisation groß angelegter Improvisationen anwenden, die von Anthony Braxton und dem verstorbenen Lawrence D. „Butch“ Morris eingeführt wurde – der sogenannten „Conduction“. Wie Sorey dem Journalisten David R. Adler von „Jazz Times“ erklärte, war es Morris, der ihn „etwas über mich selbst erfahren ließ: Dass ich beinahe mit jedem und zu jeder Zeit musizieren können sollte und dass dabei das Niveau der Musiker*innen, ihr Stil und ihre Tradition keinerlei Rolle spielen dürften. Ich lernte daraus: Selbst wenn da oben Kinder stehen, müsste ich in der Lage sein, gute Musik mit ihnen zu machen.“

Auftrag von Berliner Festspiele / Jazzfest Berlin.
Mit Dank an Gregor Hotz für die Unterstützung bei der Zusammenstellung des Ensembles

www.facebook.com/tyshawn.sorey/

Die Jensen-Schwestern aus British Columbia sind Kanadas jüngstes Geschenk an die Jazzwelt und treten damit in die Fußstapfen von Gil Evans, Oscar Peterson, Paul Bley, Maynard Ferguson, Kenny Wheeler und Diana Krall. Auf ihrem neuesten Album „Infinitude“ führen sie ein Quintett, unter anderem mit dem amerikanischen Gitarristen Ben Monder, durch ein Programm aus elegant strukturierten Eigenkompositionen. Ingrid Jensen wurde 1966 geboren und ist Alumna des Bostoner Berklee College of Music. Sie spielt mit eigenen Ensembles unterschiedlicher Größe und ist eine tragende Säule der Bigbands von Maria Schneider und Darcy James Argue. Ihre Schwester Christine ist vier Jahre jünger, spielt Saxofon und studierte an der McGill University in Montreal. Sie leitet ihre eigene Bigband und hat bereits für die hr-Bigband in Frankfurt und das finnische UMO Jazz Orchestra komponiert. Ben Monder wurde 1962 in New York geboren und wirkte bei Aufnahmen von Guillermo Klein, Jim Black, Paul Motian, Theo Bleckmann und anderen mit; außerdem spielte er auf „Blackstar“, David Bowies letztem Album. Seine eigene jüngste Veröffentlichung, „Amorphae“, erschien 2016.
www.ingridjensen.com
www.christinejensenmusic.com
www.fraserhollins.com
www.benmonder.com

In diesem Jahr wäre Thelonious Monk (geboren am 10. Oktober 1917 in Rocky Mount, North Carolina) 100 Jahre alt geworden und dieses Ereignis wird bereits seit Anfang des Jahres gefeiert. Sein Geist ist auch 35 Jahre nach seinem Tod im Jazz zu spüren und inspiriert neue Generationen von Musiker*innen dazu, es ihm gleichzutun und bestehende Grenzen zu überschreiten. Als Höhepunkt des diesjährigen Festivals wird als Bekenntnis zur Vergangenheit, Gegenwart und vor allem zur Zukunft dieser Musikform der Komponist und Arrangeur John Beasley mit seinem MONK’estra auftreten. Dieses große Ensemble wird sich solch berühmten Stücken wie „Round Midnight“ und „Epistrophy“ widmen und sie aus einer zeitgenössischen Perspektive betrachten. In diesem Jahr war John Beasley für zwei Grammys nominiert und der amerikanische Kritiker Don Heckman formulierte, dass Beasleys Projekt zur „faszinierendsten Bigband-Musik der letzten Zeit“ gehört. Als besonderer Gast ist zum ersten Mal der Trompeter Till Brönner dabei.
www.johnbeasleymusic.com/monkestra/
www.tillbroenner.de
www.grabandt.com
www.johanneslauer.de
www.bobsheppard.net
www.gregorytardy.com
www.magnuslindgren.com
www.facebook.com/HBenShepherd/
www.terreongully.com

Ingrid & Christine Jensen with Ben Monder

John Beasley’s MONK’estra

Tickets & Termine

Tyshawn Sorey / Ingrid & Christine Jensen with Ben Monder: Infinitude / John Beasley’s MONK’estra

Ort:

Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

Preis/Kategorie:

€ 15 – 55

Hinweis:
Auch in diesem Jahr werden alle Konzerte des Jazzfest Berlin in den Rundfunkanstalten der ARD übertragen. Da es sich um Live-Übertragungen handelt, müssen die Konzerte pünktlich beginnen, auch nach den Pausen. Wir bitten um Ihr Verständnis dafür. Alle Bars im Haus halten vor den Konzerten, in den Pausen und nach den Konzerten Getränke und Erfrischungen für Sie bereit.

Termine:

  • So 05.11.2017, 19:00

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