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MaerzMusik
Makiko Nishikaze © Titus del Rosario
Makiko Nishikaze

Makiko Nishikaze „morepianos I, II“

Konzertinstallation

Makiko Nishikaze
morepianos I, II
für 9 Klaviere (2013) UA
Auftragswerk der De la Motte-Musikstiftung, Lieselotte-Klein-Stiftung und Berliner Festspiele / MaerzMusik

Intermezzo:
Makiko Nishikaze und Helga de la Motte-Haber im Gespräch

Clara Calero Durán / Anne-Christine Cettou / Christiane Fruchtenicht / Daniel Martinez Roura / Óscar Piniella / Jenny Ribbat / Martin Roever / Elena Schöndorf / Maria da Rocha, Klavier / Performance

Zahlreiche Werke für Klavier hat sie bereits komponiert, aber mit ihrer Komposition für neun Klaviere sprengt sie den Rahmen dieses Genres. Die in Berlin lebende japanische Komponistin Makiko Nishikaze ist bekannt für ihre subtilen musikalischen Experimente, in der sie performative, theatralische und visuelle Elemente vereint. Für ihre neue zweiteilige Komposition „morepianos“ entwickelte sie ein ganz spezielles Ensemblekonzept, um mit den neun Pianisten einen einzigartigen Klangkörper zu schaffen. Die Pianisten – noch in Ausbildung befindliche Interpreten – agieren als Akteure, ohne Dirigenten und ohne Stoppuhr. Das Interagieren der Musiker und der Verlauf der Komposition werden allein durch das Einander-Zuhören koordiniert. Der musizierende Klangkörper des temporären Klavierensembles wird im Raum in Szene gesetzt. Die durch die Positionierung oder Umpositionierung der Klaviere erzeugte Bewegung ist dabei Teil der Komposition. Instrumente und ihre Spieler werden zu Akteuren in einem von ihnen selbst geschaffenen gemeinsamen Klangraum.

In Kooperation mit Evangelische Kirchengemeinde Alt-Schöneberg und Klangzeitort – Institut für Neue Musik der UdK Berlin und HfM Hanns Eisler Berlin