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Coup Fatal © Berliner Festspiele
Coup Fatal. [Videotrailer]

Coup Fatal

Countertenor Serge Kakudji
Dirigent Rodriguez Vangama
Künstlerische Leitung Alain Platel
Musikalische Leitung Fabrizio Cassol

Mit Russell Tshiebua (Backgroundchor), Bule Mpanya (Backgroundchor), Rodriguez Vangama (E-Gitarre, Balaphon), Costa Pinto (Gitarre), Bouton Kalanda Likembe), Erick Ngoya (Likembe), Silva Makengo (Likembe), Tister Ikomo (Xylophon), Deb’s Bukaka (Balaphon), Cédrick Buya (Schlagzeug), Jean-Marie Matoko (Schlagzeug), 36 Seke (Schlagzeug)

Kompositionen Rodriguez Vangama, Fabrizio Cassol und Coup Fatal
nach Händel, Vivaldi, Bach, Monteverdi, Gluck
Idee Serge Kakudji und Paul Kerstens
Assistenz Künstlerische Leitung Romain Guion
Bühnenbild Freddy Tsimba
Licht Carlo Bourguignon
Ton Max Stuurman
Kostüm Dorine Demuynck
Lichttechnik Luc Laroy
Bühnenmeister Lieven Symaeys
Fotos Chris Van der Burght
Produktionsmanagement Eline Vanfleteren, Paul Kerstens
Tourmanagement Hanna El Fakir, Paul Kerstens

In einem vom kongolesischen Bildhauer Freddy Tsimba entworfenen Bühnenbild aus gebrauchten Patronenhülsen erklingen Arien von Georg Friedrich Händel und Christoph Willibald Gluck u.a. 13 Musiker aus Kinshasa haben diese Musik bereichert. So ausgelassen wie selbstverständlich integrieren sie die Phrasen der Barockmusik mit traditioneller und populärer kongolesischer Musik, Rock und Jazz. Countertenor Serge Kakudji bringt die allegorische Lebensfreude dieser Musik und ihre klare und doch ziselierte, manchmal fast übernatürliche Attitude in seine Heimat. Für die szenische Umsetzung ließen sich der Countertenor aus Lubumbashi und der belgische Choreograf Alain Platel von den „Sapeurs“, den Dandys aus Kinshasa, inspirieren. „Coup Fatal“ ist eine Hommage an die Musik des Barock und die düstere Eleganz des Kongo.

Produktion: KVS & les ballets C de la B
Koproduktion: Théâtre national de Chaillot (Paris), Holland Festival (Amsterdam), Festival d’Avignon, Theater im Pfalzbau (Ludwigshafen), TorinoDanza, Opéra de Lille, Wiener Festwochen.
Vertrieb: Frans Brood Productions
Unterstützt durch: Stadt Brüssel, Stadt Gent, Brussels Hoofdstedelijk Gewest, Vlaamse Gemeenschapscommissie, Provinz Ost-Flandern, die flämischen Behörden

Dauer 105 min., keine Pause

SO 18.10.2015
im Anschluss an die Vorstellung
Künstler- und Publikumsgespräch
Französisch/Deutsch, mit Übersetzung