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TAO Dance Theatre © Duan Ni
TAO Dance Theatre

TAO Dance Theatre: „6 & 7“

Im Rahmen von Tanz im August
27. Internationales Festival Berlin

6
Choreografie Tao Ye
Musik Xiao He
Tänzer TAO Dance Theatre
Licht Ellen Ruge
Kostüm Tao Ye, Li Min

7
Choreografie Tao Ye
Musik Tao Ye
Tänzer TAO Dance Theatre
Licht Ma Yue, Tao Ye
Kostüm Tao Ye, Li Min

Produzent / Management: Ping Pong Productions

Zwei exakte Linien im Raum, die eine weiß, die andere blauschwarz. Sechs respektive sieben Tänzer, die eine repetitiv erscheinende, hoch anspruchsvolle Bewegungsfolge exerzieren. Tranceartig kreisen Oberkörper und Schultern zu monotoner Streicherelektronik oder mönchsartig meditativem Brummen, beugen sich Köpfe zur Erde oder neigen sich gen Himmel. Zwischen lockere Wiegebewegungen mischen sich starre Schritte und kantige Kehren: Federnde Leichtigkeit wird zu rigidem Minimalismus und bekommt einen bedrohlich martialischen Anklang. Tao Ye, chinesischer Shootingstar der internationalen Tanzszene, zeigt mit „6“ und „7“ zwei Teile seiner aufsteigend nummerierten Serie. Beinahe artistische Körperbeherrschung ist die Voraussetzung für die schnellen Wendungen auf dem Platz, die mühelos erscheinenden Gewichtsverlagerungen mit geneigtem Kopf. Die Tänzer des TAO Dance Theater bewegen sich derart synchron, als kommunizierten sie ihre Bewegungen über ein Medium zwischen ihren Körpern. Diese gewinnen eine skulpturale Qualität, gekleidet in weite schwarzblaue Röcke oder enge weiße Schlauchkleider, auf mal düsterer, mal blendend weiß erleuchteter Bühne. Tao Yes formal strenge, reduzierte Abstraktionen öffnen sich nichtsdestotrotz auch für konkrete Assoziationen, die den Zuschauer frei gestellt sind: man könnte Bauern bei der Feldarbeit erkennen, aufmarschierende Krieger, Angestellte im Park oder sich im Wind wiegende Bäume. Tao Ye, der an der Chongqing Dance School ausgebildet wurde und mit dem Shanghai Army Song & Dance Ensemble, dem Jin Xing Dance Theater und der Beijing Modern Dance Company (BMDC) tanzte, gründete sein TAO Dance Theater 2008. Er gilt als ein ‚enfant terrible’ im zeitgenössischen chinesischen Tanz, weil er mit seinen Choreografien bedingungslos ebenso seiner eigenen Individualität Ausdruck verleihen wie den Zuschauer zur subjektiven Wahrnehmung ermutigen möchte.

Veranstalter Tanz im August
Tanz im August ist eine Veranstaltung des HAU Hebbel am Ufer. Mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation.
www.tanzimaugust.de

„6“: Im Auftrag von: NorrlandsOperan
Eine Koproduktion von: NorrlandsOperan, Ping Pong Productions, TAO Dance Theatre
Mit Unterstützung von: Umea2014, Swedish Arts Council, Swedish Arts Grants Committee Region Vasterbotten und China Literature and Art Foundation

„7“: Im Auftrag von: Sadler’s Wells, mit Unterstützung des Adelaide Festival Centre
Gefördert durch: Sadler’s Wells New Wave Associates Program

Dauer: „6“ & „7“ jeweils 30 min

Uraufführung von „6“: 1. Februar 2014 als „6: The Sami Chinese Project“ in der NorrlandsOperan, Umea (Schweden), aus Anlass der Eröffnungsfeierlichkeiten des Jahres als Europäische Kulturhauptstadt 2014

Uraufführung von „7“: 19. September 2014, OzAsia Festival, Adelaide Festival Centre

Tickets & Termine

TAO Dance Theatre: „6 & 7“

Ort:

Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

Preis/Kategorie:

€ 15-35, ermäßigt € 15-18

Termine:

  • Mi 26.08.2015, 20:00
  • Do 27.08.2015, 21:00