Theatertreffen

Theatertreffen in China

Theatertreffen in China
Theatertreffen in China

Wu Promotion lädt in Kooperation mit dem Goethe-Institut China und mit Unterstützung der Berliner Festspiele zwei bis drei Produktionen des Theatertreffens nach China ein. Die Auswahl trifft ein deutsch-chinesisches Kuratorium, das sich aus Expert*innen aus dem kulturellen Bereich zusammensetzt.

Die Auswahl für 2018 treffen:
Dr. Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele
Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Theatertreffens
Chen Ping, Botschaftsrat für Kultur, Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland
Clemens Treter, Leiter des Goethe-Instituts in Peking
Meng Jinghui, Regisseur
Yu Rongjun, Autor, Vize-Präsident SMG Shanghai Performing Arts Group

Wu Promotion, 1991 von Wu Zezhou und seinem Sohn Wu Jiatong in Peking gegründet, ist die erste private chinesische Event- und Promotionsagentur für darstellende Kunst. Inspiriert durch eine tiefe Leidenschaft für die Musik, engagiert sich Wu Promotion für den kulturellen Austausch. In Büros in China, Europa und dem Mittleren Osten organisiert das kreative und professionelle Team von Wu Promotion weltweit mehr als 500 Konzerte und Veranstaltungen pro Jahr – einzigartige Events, die die Vielfalt und Schönheit der unterschiedlichen Kulturen dieser Welt zum Ausdruck bringen.

Theatertreffen in China 2017

Am 7. Juni eröffnete das „Theatertreffen in China 2017“ in Peking, veranstaltet von Wu Promotion in Kooperation mit dem Goethe-Institut China und mit Unterstützung der Berliner Festspiele, dem Auswärtigen Amt und der Volkswagen Group China. Der chinesische Mitveranstalter war das Pekinger Tianqiao Performing Arts Center.

Präsentiert wurden die zum Theatertreffen 2016 eingeladenen Inszenierungen:

MI 07.06. & DO 08.06.2017
der die mann (Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Regie: Herbert Fritsch)

FR 07.07. & SA 08.07.2017
Stolpersteine Staatstheater (Badisches Staatstheater Karlsruhe, Regie: Hans-Werner Kroesinger)

Auswahl Kuratorium 2017:

Dr. Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele
Daniel Richter, Ko-Leiter des Theatertreffens 2017
Chen Ping, Botschaftsrat für Kultur, Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland
Clemens Treter, Leiter des Goethe-Instituts in Peking
Meng Jinghui, Regisseur
Yu Rongjun, Autor, Vize-Präsident SMG Shanghai Performing Arts Group

Das gesamte Programm finden Sie auf der Webseite des Goethe Instituts
Mehr zum Theatertreffen in China 2017 auf der Webseite von Wu Promotion.

Ein Gesamtkunstwerk der höchsten Stufe. Ein Grund, warum „der die mann“ so berührend ist, liegt darin, dass Herbert Fritsch sämtliche Bühnenelemente einsetzt, um uns eine aufregende, sich über alle Konventionen hinwegsetzende Haltung zu demonstrieren: Bunte Begegnungen, übertriebenes Kulissendesign, nostalgische Kostüme und Maske, tranceartige elektronische Musik, collagenartige Struktur und eine Performance, die solide ist, aber von ungezügelter Fantasie zeugt, auch wenn der scheinbar bedeutungsleere Text sich im Stück zu Rhythmus wandelt. Diese stilistische Einheitlichkeit ist tatsächlich sehr überraschend. Noch beachtenswerter ist, dass „der die mann“ einen schon lange verloren geglaubten freien Theatergeist“ an den Tag legt. Es lässt die Grenzen verschwimmen, die wir in unserer Wahrnehmung dem Theater auferlegt haben, und lässt uns das spielerische Wesen des Theaters von neuem erkennen und schätzen.
Cui Hao (Regisseur) über „der die mann“

Die Personen und die Zeit sind uns sehr fremd, wir verstehen die Sprache nicht, wir müssen uns auf die Übertitel verlassen, wenn wir das Wesentlichste mitbekommen wollen – das ist wirklich ziemlich mühsam. Aber ich finde, dass dieses Stück sehr wichtig ist. Mit sehr realistischen Mitteln zeigt es historische Begebenheiten und Personen, die alle historisch belegbar sind. Diese Methode scheint objektiver zu sein, als würde man Geschichten erzählen. Die Vergangenheit zu zeigen, ist auch eine Warnung für die Gegenwart. Ich habe das Gefühl, dass diese Gesellschaft genau das braucht. Wenn es in einer mir vertrauten Sprache mir vertraute gesellschaftliche Zusammenhänge erklären würde, dann hätte dieses Werk sicher einen noch viel tieferen Eindruck bei mir hinterlassen.
Yang Xiaoluan (Theaterkritiker) über „Stolpersteine Staatstheater“

„Stolpersteine Staatstheater“ ist eines der wenigen dokumentarischen Theaterstücke im eigentlichen Sinne, die in den letzten Jahren in China aufgeführt wurden. Was die Präsentation betrifft, so glaube ich, dass es, sehr inspirierend für uns ist, vor allem was den kreativen Ansatz betrifft.
Chen Ran (Theaterkritiker) über „Stolpersteine Staatstheater“

Theatertreffen in China 2016

Vom 20. Juni bis 9. Juli 2016 wurden erstmals ausgewählte Theatertreffen-Inszenierungen auf Einladung von Wu Promotion in Kooperation mit dem Goethe-Institut China und mit Unterstützung der Berliner Festspiele, des Auswärtigen Amts, der Kulturbehörde Hamburg und Volkswagen Group China gezeigt. Die chinesischen Mitveranstalter waren das National Center for Performing Arts (NCPA) in Peking und das Shanghai Daning Theatre.

Präsentiert wurden die zum Theatertreffen 2015 eingeladenen Inszenierungen:

DI 21.06. bis SO 03.07.2016
Common Ground (Maxim Gorki Theater Berlin, Regie: Yael Ronen)

SA 25.06. bis DO 30.06.2016
John Gabriel Borkman (Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Karin Henkel)

SO 03.07. bis SA 09.07.2016
Warten auf Godot (Deutsches Theater Berlin, Regie: Ivan Panteleev)

Auswahl Kuratorium 2016:

Dr. Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele
Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Theatertreffens
Prof. Shen Lin, Leiter des Institutes für Theaterforschung von Central Academy of Drama China
Qiang Zhaohui, Germanistin und Übersetzerin
Chen Ping, Botschaftsrat für Kultur, Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland

Das gesamte Programm finden Sie auf der Webseite des Goethe Instituts
Mehr zum Theatertreffen in China 2016 auf der Webseite von Wu Promotion.

The three works for Theatertreffen in China, whether a new production based on history or an adaptation of masterpiece, impressed the audience the same way, i.e., all of them showcase the indefinite imagination of the directors. This shall thank to Germany’s open environment for theatre professionals, and more importantly, the vision and talent of the directors. If there is something that can exemplify for the Chinese in this field, then the key factor lies in oneself instead of the environment of the society.
Beijing Times, Mei Sheng (theatre critic)

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