Außenansicht Haus der Berliner Festspiele

Informationen in Leichter Sprache

Lexikon A-Z

Hier findest Du verschiedene Wörter kurz erklärt.

Berliner Festspiele – Über uns

Die Berliner Festspiele sind ein Kultur·veranstalter.
Das bedeutet:
Wir bieten Veranstaltungen an.
Wir sind Teil der Gesellschaft Kultur·veranstaltungen des Bundes in Berlin.
Unsere Veranstaltungen finden das ganze Jahr über statt.
Es sind:

  • Festivals
  • Ausstellungen
  • und Einzel·veranstaltungen.

Die Veranstaltungen finden in 2 Häusern statt.
Im Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße.
Und im Gropius Bau nah am Potsdamer Platz.
Und an anderen Orten der Stadt.

So können wir Neues ausprobieren.
Neue Formen von Theater und Kultur.
Ein Zusammen·spiel unterschiedlicher Kunst·formen.

Bei den Berliner Festspielen gibt es eine Intendanz.
Das bedeutet:
Diese Person leitet die Geschäfte.
Und sie entwickelt das jährliche Programm.
Zusammen mit den einzelnen Festival-Leiter*innen.
Im Moment macht das Claudia Nola.
Sie ist die stellvertretende Intendantin.
Ab dem 1. September ist Matthias Pees der neue Intendant der Berliner Festspiele.

Zum Jahres·programm der Berliner Festspiele gehören im Moment:

  • die Ausstellungen und Veranstaltungen im Gropius Bau
  • die Festivals MaerzMusik – Festival für Zeitfragen
  • das Theater·treffen
  • Musikfest Berlin
  • Jazzfest Berlin
  • die 4 Bundes·wettbewerbe für Jugendliche in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und kreatives Schreiben.

Dazu kommen Programme zur Vermittlung und Förderung.
Internationale Gast·spiele.
Also Auftritte von Künstler*innen aus verschiedenen Ländern.
Und Sonder·veranstaltungen.

Jedes Jahr kommen viele Gäste zum Programm der Berliner Festspiele.
Künstler*innen genauso wie Publikum.
Das kostet viel Energie.
Zum Beispiel für die vielen Scheinwerfer.
Wir wollen umwelt·freundlich arbeiten.
Daran arbeiten wir seit vielen Jahren.
Darum wurden unsere beiden Gebäude umgebaut.
Das Haus der Berliner Festspiele.
Und der Gropius Bau.
Sodass sie so wenig Energie wie möglich verbrauchen.
Wir achten auch bei unseren Dienst·reisen auf die Umwelt.
Und bei unserer täglichen Arbeit.
Wir gucken:
Können wir für die Dienst·reisen das Fahrrad benutzen?
Oder den Zug?

Außerdem setzen sich sich die Berliner Festspiele für den Klima·schutz ein.
Wir laden auch Künstler*innen zu diesem Thema ein.
Künstler*innen, die über Klima·schutz und Nachhaltigkeit nach·denken.

Sie möchten bei uns arbeiten?
Auf der  Internet·seite der KBB finden Sie alle unsere Stellen·angebote.

Berliner Festspiele: Programm·übersicht

In unserer Programm·übersicht finden Sie eine Übersicht zu allen Veranstaltungen.

Berliner Festspiele: Tickets und Service

Sie können unsere Tickets auf verschiedene Arten kaufen.
Online auf unserer  Online·shop.
An der Tages·kasse im Gropius Bau.
An der Abend·kasse im Haus der Berliner Festspiele.
Und am Telefon.

Manche Menschen bekommen Ermäßigungen auf unsere Tickets.
Einige Menschen bekommen sogar freien Eintritt.
Menschen mit einer schweren Behinderung brauchen eine Begleit·person.
Dann zahlt die Person mit der schweren Behinderung nur den halben Eintritts·preis.
Die Begleit·person kann kostenlos mit·kommen.
Dafür müssen Sie Ihren Behindertenausweis vorzeigen.
Das gilt für eine Behinderung von mindestens 50 Prozent.
Die Tickets dafür können Sie an der Kasse kaufen.
Oder am Telefon.

Sie erreichen die Kolleg*innen aus dem Ticket Büro täglich von 11 bis 17 Uhr.
Unter dieser Telefon·nummer: 0049 30 254 89 100
Oder unter dieser E-Mail-Adresse:

Für den Gropius Bau gelten teil·weise andere Regelungen.
Haben Sie eine Frage dazu?
Die Kolleg*innen aus dem Ticket Büro helfen Ihnen weiter.

Tages·kasse Gropius Bau

Das ist die Adresse der Tages·kasse:
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag 10 – 18 Uhr
Donnerstag 10 – 20 Uhr
Dienstag geschlossen

Abend·kasse Haus der Berliner Festspiele

Das ist die Adresse der Abend·kasse:
Schaperstraße 24
10719 Berlin
Am Tag der Vorstellung, immer eine Stunde vor Veranstaltungs·start.

Eine Abend·kasse gibt es in jedem Veranstaltungs·ort.
Sie öffnet immer eine Stunde vor Veranstaltungs·start.

Haus der Berliner Festspiele: Anfahrt und Barriere·freiheit

Das Haus der Berliner Festspiele hat eine Fassade aus Glas.
Der Berliner Architekt Fritz Bornemann hat das Haus der Berliner Festspiele entworfen.
Es ist von einer Wiese umgeben.
Es liegt in nächster Nähe zur Universität der Künste.
In der Bundes·allee.
Es ist heute das Zentrum der Festivals und der Programm·reihen der Berliner Festspiele.
Die Berliner Festspiele bespielen das Haus seit dem 21. April 2001 das ganze Jahr über.


Sie können uns bequem mit Bus und Bahn erreichen:

Schaperstraße 24
10719 Berlin

U-Bahn U3 und U9 (Spichernstraße, Ausgang Bundesallee, 3 Minuten Fuß·weg)

Busse 204/249 (Friedrich-Hollaender-Platz, 3 Minuten Fuß·weg)

Das Haus der Berliner Festspiele hat einen barriere·freien Eingang ohne Stufen.
So kommt man ins Foyer und in den Zuschauer·raum im Erd·geschoss.
Es gibt einen barriere·freien Aufzug.
Der Aufzug führt in die oberen Foyers.
Im Erd·geschoss gibt es Toiletten.
Auch Rollstuhl·toiletten.

Brauchen Sie Unterstützung?
Unsere Mitarbeiter*innen am Einlass unter·stützen Sie gerne.

Berliner Festspiele: Mediathek

Seit dem 15. März 2022 haben die Berliner Festspiele eine neue Mediathek.
Dieses Angebot finden Sie online.
Sie finden dort Live·streams.
Das bedeutet:
Manche Veranstaltungen werden auch im Internet übertragen.
Man kann sie sich von zu Hause aus ansehen.
Und Sie finden dort Videos, Ton·dateien und Texte zu den Veranstaltungen und Themen der Berliner Festspiele.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken!

 Zur Mediathek

Ein aufgeklapptes Notebook mit der Ansicht der Berliner Festspiele Mediathek steht auf einem Tisch vor einem Fenster, durch das man einen grünen Garten sieht.

Ansicht der Berliner Festspiele Mediathek

© Berliner Festspiele

Berliner Festspiele: Die Festivals und Veranstaltungen

Zum Jahres·programm der Berliner Festspiele gehören im Moment:

  • die Ausstellungen und Veranstaltungen im Gropius Bau
  • die Festivals MaerzMusik – Festival für Zeitfragen
  • das Theater·treffen
  • Musikfest Berlin
  • Jazzfest Berlin
  • die 4 Bundes·wettbewerbe für Jugendliche in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und kreatives Schreiben.

Blick von einer leeren Bühne in die Reihen des Zuschauerraums. Links und rechts sind Lautsprecher und Bühnenlichter.

Theatertreffen. Bühne im Haus der Berliner Festspiele

© Christian Riis Ruggaber

Theatertreffen

Das Theatertreffen zeigt besondere, ausgesuchte Theater·stücke.
Aus allen Ländern, in denen Deutsch gesprochen wird.
Und Arbeiten von Nachwuchskünstler*innen aus der ganzen Welt.
Das Theatertreffen holt diese Stücke jedes Jahr nach Berlin.
Wir fragen uns gemeinsam:
Welche Themen sind im Theater gerade wichtig?
Wie wird Theater gemacht?
Und wie verändert sich Theater mit der Zeit?

Das Festival / Das Theatertreffen

Im Mittel·punkt des Theatertreffens steht die 10er Auswahl:
Das sind 10 ganz besondere Theater·stücke.
Sie werden jedes Jahr von einer Jury ausgewählt.
Die Jury besteht aus Kritiker*innen.
Also aus Menschen, die über das Theater schreiben.
Sie wählen die 10 Theater·stücke aus.
Aus rund 500 Aufführungen.

Die Jury·mitglieder werden nach Berlin eingeladen.
Im Mai werden sie im Haus der Berliner Festspiele gezeigt.
Und an anderen Orten in der Stadt.

Zum Theatertreffen gehören auch noch diese Programm·punkte und Formate:

Der Stücke·markt.
Er funktioniert fast wie ein Festival im Festival.
Den Stücke·markt gibt es schon seit 1978.
Theatermacher*innen aus der ganzen Welt werden dazu eingeladen.
Sie können sich mit neuen Stücken bewerben.
Oder mit schon fertigen Theater·projekten.
Über das Theatertreffen gibt es viele Berichte.
Junge Journalist*innen schreiben dazu im Theatertreffen-Blog.

Das Theatertreffen-Blog gibt es seit 2009.
Die Texte sind in schwerer Sprache.
Das Ziel ist:
Es soll überall Berichte über das Theatertreffen geben.
Im Internet.
Im Radio.
Im Fernsehen.
Und in Zeitungen und Zeitschriften.

Das Theatertreffen-Blog hat 2 Chefs.
Sie heißen Antigone Akgün und Ozi Ozar.

Beim Theatertreffen kommen Theatermacher*innen aus der ganzen Welt zusammen.
Und Menschen, die sich für Theater interessieren.
Das Theatertreffen ist ein Ort für Austausch.
Auch im Internet.
Menschen aus allen Ländern sind dabei.
Theaterstücke aus dem Theater·treffen in Berlin wurden zum Beispiel schon zum Theatertreffen in China eingeladen.

Beim Theatertreffen gibt es eine künstlerische Leitung.
Das ist die Chefin des Festivals.
Sie heißt Yvonne Büdenhölzer.

Yvonne Büdenhölzer

Yvonne Büdenhölzer

© Christoph Neumann

Theatertreffen: Mission Statement

Das Theatertreffen zeigt 10 ganz besondere Theater·stücke.
Im Mai in Berlin.
7 Kritiker*innen reisen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Sie schauen sich mehr als 400 Stücke an.
35 junge Künstler*innen aus der ganzen Welt kommen in Berlin zusammen.
Um Theater neu zu denken.
Texte und Bühnen·kunst aus der ganzen Welt werden gezeigt.
Neue Formen und neue Gedanken.

Zum Theatertreffen gehören auch viele Gespräche.
Austausch über die Theater·arbeit.
Gespräche und Konferenzen.
Gespräche worüber?
Über Kunst und die Welt.
Über Frauen·rechte.
Über Schönheit.
Über Gut und Böse.
Über das Internet.
Über dich und mich.

Beim Theatertreffen kommt vieles zusammen:
Konzerte, Liebhaber*innen, Hass·mails, Partys, Einschlafen in der ersten Reihe, Applaus, schlimme und halbschlimme Skandale, die größten Gefühle, lange Schlangen an den Toiletten, Sterne, neue Stars und unerwartete Menschen.

All das passiert auf unseren Bühnen.
Ein Festival-Rausch in der Haupt·stadt.
Viel zu viel Programm.
Und immer noch zu wenig.

Theatertreffen: Die 10er Auswahl

Die ausgewählten Stücke werden im Mai im Haus der Berliner Festspiele gezeigt.
Und an anderen Orten der Stadt gezeigt.
Das Theatertreffen gibt es seit 1964.
Seitdem steht die 10er Auswahl im Mittelpunkt.
Das bedeutet:
Eine Einladung zum Berliner Theatertreffen ist eine große Anerkennung.

Seit dem Jahr 2020 gibt es beim Theater·treffen eine Frauen¯·quote von mindestens 50 Prozent.
Das heißt:
Mindestens die Hälfte der Regisseur*innen müssen Frauen sein.
Diese Regelung gilt bis 2023.

Die Theatertreffen Jury 2022

Die Theatertreffen-Jury besteht aus 7 Theater·kritiker*innen.
Sie beschließen die 10er Auswahl.
Die Jury schaut sich Stücke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an.
Das tun sie fast ein Jahr lang.
In diesem Jahr hat die Jury 540 verschiedene Stücke angeschaut.
Danach diskutieren sie über das Gesehene.
Und sie wählen 10 Stücke aus.
Stücke, die sie besonders fanden.

Die sieben Theatertreffen-Jurymitglieder befinden sich in einer Videokonferenz und schauen in die Kamera.

Die Jury des Theatertreffen 2022

© Berliner Festspiele

Die 10er Auswahl 2022

Der Titel heißt übersetzt: Alles ok. Gute Nacht. Ein Stück über Verschwinden und Verlust.

Eine Produktion von Rimini Apparat in Zusammen·arbeit mit HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Volkstheater (Wien), The Factory (Manchester), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), PACT Zollverein (Essen). Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds sowie durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

von Helgard Haug (Rimini Protokoll) mit Musik von Barbara Morgenstern in Zusammen·arbeit mit dem Zafraan Ensemble
Konzept, Text und Regie Helgard Haug
erste Aufführung am 16. Dezember 2021 (HAU Hebbel am Ufer, Berlin)

2014 verschwindet ein Flugzeug.
Es gibt keine Spuren.
Fast gleich·zeitig zeigen sich beim Vater der Autorin und der Regisseurin Helgard Haug erste Zeichen von Demenz.
Demenz ist eine Krankheit.
Durch diese Krankheit vergessen Menschen viel.

Das Stück bringt die beiden Geschichten zusammen.
Die Geschichte des vergessenen Flugzeugs.
Und die Geschichte der Demenz.
In dem Stück gibt es Leer·stellen.
Man kann auch sagen:
Es gibt Lücken.
Diese Lücken zeigen das Vergessen.

Musiker*innen des Zafraan Ensemble machen die Musik zum Stück.
Gleich·zeitig wird der Text auf einer Leinwand gezeigt.

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?
Der Text von Helgard Haug ist besonders.
Er bringt 2 ganz verschiedene Geschichten zusammen.
Ein verschwundenes Flugzeug mit 239 Flug·gästen.
Und die Geschichte des Vergessens.
Das Stück ist gleich·zeitig traurig und schön.
Man kann sagen:
Es ist Musik-Kopf-Theater.
Das Stück beschäftigt sich mit einer der großen Fragen des Lebens:
Mit dem Verschwinden und damit dem Tod.

Fünf Menschen befinden sich in einer Art Strandszenerie auf der Bühne, über ihnen steht als Projektion auf eine Leinwand „Keine Reaktion aus Australien“.

All right. Good night.

© Merlin Nadj-Toma

Der Titel des Stücks heißt übersetzt: Das neue Leben. Wohin gehen wir von hier aus?

Eine Produktion des Schauspielhaus Bochum, im Rahmen von Transfer Bochum/Zürich

frei nach Dante Alighieri, Meat Loaf und Britney Spears
auf Grundlage einer Übersetzung von Thomas Vormbaum
Regie Christopher Rüping
erste Aufführung am 10. September 2021 (Schauspielhaus Bochum)

In diesem Stück von Christopher Rüping geht es um die Liebe.
Um das Scheitern.
Um Momente, die sich nicht zurück·holen lassen.
Und um den Neu·anfang.

Teil des Stückes sind Liebes·gedichte aus dem Mittelalter.
Sie werden mit Popsongs von heute verknüpft.
Dante ist der Dichter der Liebes·gedichte.
In den Gedichten gibt er Einblick in seine Gefühle für Beatrice.
Er hat ihr seine Liebe nie gestanden.
Sie stirbt früh.
Ihr Tod hinterlässt eine schmerzhafte Lücke.
Wie geht man damit um, wenn man etwas nicht gemacht hat?

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?
Die Schauspieler*innen zeigen Gefühle.
Ohne jede Absicherung.
Sie gehen bis an die Grenze.
So kommt das Stück den Zuschauer*innen ganz nah.
Es ist ein Gesamt·kunstwerk aus Licht, Klang, Bühnen·bild und Kostüm·bild – und Zeit.
Ein mutiger, überraschender, schauspielerisch und musikalisch besonderer Abend.

Staats·schauspiel Dresden

von Soeren Voima nach Molière und nach „Kapital und Ideologie“ von Thomas Piketty
Regie Volker Lösch
Uraufführung 2. Oktober 2021

In den 1980er Jahren erbt Orgon ein Haus.
Das Haus ist in einem schlechten Zustand.
In dem Haus lebt er zusammen mit einer Wohn·gemeinschaft.
Niemand zahlt Miete.

Orgon holt sich Rat von seinem Freund Tartuffe.
Er will das Zusammen·wohnen neu organisieren.
40 Jahre später leben die Freunde noch immer in der Wohn·gemeinschaft zusammen.
Man erkennt:
Wie hat die Zeit die Freund*innen verändert?

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?
Soeren Voima beschreibt die Veränderungen der Zeit in unserer Gesellschaft.
Was hat sich in den 40 Jahren verändert?
Und welche Rolle spielt Tartuffe dabei?
Er denkt immer ein bisschen schneller als die anderen.

Fünf Männer und Frauen rauchen und trinken in einem heruntergekommenen Zimmer.

Der Tartuffe oder Kapital und Ideologie. Henriette Hölzel, Yassin Trablesi, Daniel Séjourné, Jannik Hinsch, Philipp Grimm

© Sebastian Hoppe

National·theater Mannheim

Romantische Tragödie nach Friedrich Schiller in einer Bearbeitung von Joanna Bednarczyk
Übersetzt von Olaf Kühl
Regie Ewelina Marciniak
Livestream-Premiere 17. Juni 2021
Analoge Premiere 22. Juni 2021

Friedrich Schiller hat das Stück Die Jungfrau von Orleans geschrieben.
Im Jahr 1801 wurde es zum ersten Mal gezeigt.
In dem Stück geht es um Jeanne d’Arc.
Sie ist ein französisches Bauern·mädchen.
Aber sie hat einen großen Plan.

Sie will den Franzosen im Krieg gegen die Engländer helfen.
Aber wer ist Jeanne d’Arc wirklich?
Die Regisseurin Ewelina Marciniak beschreibt ihren Weg.
Das Stück verbindet Tanz, Musik, Töne und Video·bilder.
Es geht um Unabhängigkeit.
Und um die Stärke einer Frau.

Ab 16 Jahre

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?
Wer ist Jeanne d’Arc wirklich?
Wer ist „Die Jungfrau von Orleans“?
Was für eine Frau war sie?
Ewelina Marciniak und Joanna Bednarczyk erzählen Schillers Text neu.
Die Video·bilder erinnern an einen Traum.
Sie zeigen Kämpfe im Krieg, große Gefühle und Party·stimmung.
Sie zeigen starke Bilder.

Dieses Stück können Sie ab 6. Mai auch in der Mediathek der Berliner Festspiele sehen.

Eine Frau schaut von einer riesigen Leinwand hinab auf die Szenerie auf der Bühne.

Die Jungfrau von Orleans

© Christian Kleiner

Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Gefördert von der Danish Arts Foundation und der Behörde für Kultur und Medien.
Eine Performance-Installation von SIGNA
Konzept und Regie Signa Köstler
erste Aufführung am 19. November 2021 (Paket·postamt Altona, Hamburg)

Sie suchen Erholung von schlimmen Erlebnissen, Erschöpfung und Verwirrung?
Die Gruppe SIGNA hat in einem früheren Post·amt ein Erholungs·zentrum geschaffen.
Für Menschen, die versuchen, eins mit dem Wald zu werden.
Das Publikum ist 5 einhalb Stunden zu Gast in diesem rätselhaften Erholungs·zentrum.

Ab 16 Jahre

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?

35 Besucher*innen werden in das „Erholungs·institut Hamburg“ eingeladen.
Dort können sie sich von der Unruhe des Lebens in der Stadt befreien.
Die Aufführung dauert 5 einhalb Stunden.
Das Publikum kann selbst erleben, wie leicht es ist, sich hier zu verlieren.

Eine Frau kniet in einem grauen Abendkleid auf dem Boden.

Die Ruhe. Elise de Leede

© Erich Goldmann

Thalia Theater (Hamburg)

von Toshiki Okada
aus dem Japanischen von Andreas Regelsberger
Regie Toshiki Okada
Uraufführung 21. Januar 2022

In einem Hotel warten mehrere Gäste auf ein Taxi.
Das Taxi soll sie zu einer Konferenz bringen.
Draußen hüllt Nebel die Stadt ein.
Drinnen überlegen alle vorsichtig:
Was sollen wir machen?
Wie geht es jetzt weiter?
Sollen wir weiter auf das Taxi warten?
Oder können wir eine andere Lösung finden?

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?

Das Stück ist ein Ausflug.
Eine Gruppe von Menschen aus verschiedenen Ländern kommt in einem Hotel zusammen.
Sie warten gemeinsam auf ein Taxi.
Aber das Taxi kommt nicht.
Was bleibt, ist warten, reden und bewegen.
Es gibt keine Lösung.
Alle blockieren sich gegenseitig.
Auf einmal passiert nichts mehr.
Alles dreht sich im Kreis.

Vier Personen sitzen in einer Hotellobby.

Doughnuts

© Fabian Hammerl

Schauspiel Hannover

nach dem Roman von Christian Baron für die Bühne bearbeitet von Lukas Holzhausen und Annika Henrich
Regie Lukas Holzhausen
erste Aufführung am 21. Oktober 2021

Armut, Angst und Scham gehören zur Kindheit von Christian und seinen Geschwistern.
Sie erleben Gewalt.
Ihr Vater trinkt zuviel.
Man weiß nie:
Was tut er als nächstes?
Und doch will Christian immer, dass er bleibt.

In seinem ersten Buch blickt der Schriftsteller Christian Baron zurück auf seine eigene Kindheit.
Er ist in Kaiserslautern aufgewachsen.
In den 1990er-Jahren.
Und er blickt zurück auf einen Vater mit vielen Gesichtern.

Aus diesem Buch wurde ein Theater·stück.
Es zeigt die Ausgrenzung von Menschen aus verschiedenen Gründen.
Weil sie wenig Geld haben.
Weil sie wenig Bildung haben.
Aber das Stück zeigt auch den Zusammenhalt der Familie.

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?
Das Stück erzählt auf eine kluge Art von Ausgrenzung.
Von Menschen, die nicht dazu·gehören.
Von Zusammenhalt und Familie.
Und davon, wie es ist, in diesem reichen Land arm zu sein.

Das Stück können Sie ab 6. Mai auch in der Mediathek der Berliner Festspiele sehen.

Eine Frau, ein Mann und ein Kind stehen auf der Bühne in einem Bühnenbild, das eine einfache Wohnung darstellt.

Ein Mann seiner Klasse

© Katrin Ribbe

Volkstheater (Wien)

nach Ernst Jandl
Regie Claudia Bauer
Premiere 15. Januar 2022

In diesem Stück treffen 2 Nobelpreis·träger aufeinander.
Der Nobelpreis ist ein wichtiger Preis für Wissenschaftler*innen.
Beide Männer glauben:
Niemand ist so klug wie sie.
Es geht um Klugheit.
Es geht um Menschliches Denken.
Aber es geht auch um Alltag.
Das Stück zeigt großartige Bilder.
Es ist voller Musik.
Ernst Jandl ist ein Sprach·künstler.
Eine besondere Gruppe bringt seine Texte neu auf die Bühne.
Zu Musik von Peer Baierlein.

Dieses Stück können Sie ab 6. Mai auch in der Mediathek der Berliner Festspiele sehen.

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?
Das Stück erzählt die Text von Ernst Jandl neu.
Seine Texte sind übervoll von Gedanken.
Sie beleben die Bühne.
Claudia Bauer bringt sie ins Theater.
Mit Masken, Perücken und gesprochenen Texten aus dem Hintergrund.
Das verändert die Texte.
Aber gleichzeitig passt es gut.
Das Stück unterhält das Publikum.

Eine Frau und ein Mann mi Masken sitzen an einem Tisch.

humanistää!. Bettina Lieder, Samouil Stoyanov

© Nikolaus Ostermann

Das Stück heißt übersetzt: So wie Liebende es machen (Erinnerungen der Medusa)

Münchner Kammerspiele
von Sivan Ben Yishai
Deutsch von Maren Kames
Regie und Choreografie Pınar Karabulut
erste Aufführung am 9. Oktober 2021

5 beste Freundinnen träumen von der Zukunft.
Sie träumen von ihren Traum·männern-
Aber was hat Gewalt damit zu tun?
Welche Rollen spielen Männer und Frauen in diesen Träumen?
Und welche Rolle spielt die Medusa?

Ab 16 Jahre

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?
In diesem Stück geht es um die Rollen von Männern und Frauen in der Gesellschaft.
Um Gewalt.
Und um Sex.
Um Verletzung mit Worten und Taten.
Ums Töten.
Aber auch ums Weg·schauen.

Fünf Menschen stehen auf einer Bühne, hinter ihnen befinden sich zwei große weiße Säulen, die an Raketen, Pfähle oder Burgtürme erinnern.

Like Lovers Do

© Krafft Angerer

Maxim Gorki Theater (Berlin)

Der Titel heißt übersetzt: Rutschiger Hang. Fast ein Musical.
von Yael Ronen, Shlomi Shaban und Riah Knight, Itai Reicher
Regie Yael Ronen
Komposition und Musik Shlomi Shaban, Yaniv Fridel und Ofer (OJ) Shabi
erste Aufführung am 6. November 2021

Es gab einen Skandal um Sänger Gustav.
Danach tritt er zurück ins Rampen·licht.
Er steht wieder auf der Bühne.
Auf der Bühne steht auch Sky.
Gustav hatte sie entdeckt.
Aber Sky erzählt die Geschichte ihrer Entdeckung und ihres Erfolgs völlig anders.
Warum ist das so?
Hat es mit Übergriffen auf Frauen zu tun?
Oder sind es nur verschiedene Blick·winkel?
Es geht um Macht.
Und darum, Menschen zum Schweigen zu bringen.
Das Stück beschreibt das sehr klar und sehr böse.

Warum hat die Jury das Stück ausgewählt?
Der Titel sagt:
Das Stück ist eine Rutsch·partie.
Es geht um den Sänger Gustav.
Er singt kitschige Lieder.
Aber seine Karriere steckt gerade in der Krise.
„Slippery Slope“ ist ein Musical.
Oder zumindest fast.
Es ist voller Lieder.
Und voller schnell erzählter Geschichten.

Ein Mann sitzt auf der Bühne und raucht eine Zigarette, während drei maskierte Frauen mit dem Finger auf ihn zeigen.

Slippery Slope. Lindy Larsson

© Ute Langkafel / MAIFOTO

Theatertreffen: Stückemarkt

Der Stückemarkt ist ein Wettbewerb für Autor*innen und Theater·gruppen aus der ganzen Welt.
Er sucht nach neuen Formen des Stücke·schreibens.
Und nach einer neuen Theater·sprache.

Die Jury besteht aus 5 Künstler*innen.
Sie arbeiten in verschiedenen Bereichen als Künstler*innen.
Sie sind zum Beispiel:

  • Theaterautor*innen
  • Regisseur*innen
  • Choreograf*innen
    [Choreograf*innen machen Tanz·stücke.]

Die Jury wählt aus den Einsendungen 5 Stücke aus.
Das können verschiedene Stücke sein.
Zum Beispiel Gast·spiele, Lesungen, Bühnen·kunst und andere Formate.

Der Stückemarkt hat eine Chefin.
Sie heißt Anna-Katharina Müller.

Anna-Katharina Müller

Anna-Katharina Müller

© Inke Johannsen

Theatertreffen: Besuch

Das nächste Theatertreffen findet vom 6. bis 22. Mai 2022 statt.
Karten für alle Veranstaltungen kann man ab dem 22. April kaufen.

Wichtig für Ihren Besuch
Corona ist noch nicht vorbei.
Darum gibt es an verschiedenen Orten verschiedene Regeln.
Bitte beachten Sie diese Regeln.
Diese finden Sie hier.

Kontakt
Sie haben Fragen zum Festival?
Oder zum Programm?
Dann hilft Ihnen das Festival·büro weiter.
Die Kollegin erreichen Sie hier:

Festival·büro
Raffaela Phannavong
Tel 0049 30 254 89 233

Möchten Sie Tickets für eine bestimmte Veranstaltung bestellen?
Dann können Sie das direkt bei den Kolleg*innen aus dem Ticket Büro machen.
Das Ticket Büro erreichen Sie hier:

täglich 11 – 17 Uhr
Tel 0049 30 254 89 100
Oder per E-Mail an

Acht junge Menschen befinden sich auf einer Bühne. Eine Person von ihnen sitzt im Rollstuhl. Vor ihnen liegen viele verschiedene Gegenstände wie ein Helm, Kuscheltiere oder ein Modellflugzeug.

Theatertreffen der Jugend 2018. Erste letzte Menschen

© David Großmann / Berliner Festspiele

Theatertreffen der Jugend

Beim Theatertreffen der Jugend kann man sich bewerben.
Bewerben können sich:

  • Schulklassen
  • Theater-AGs
  • freie Gruppen
  • Jugend·clubs

9 Personen sind in der Jury.
Sie kommen selbst aus dem Theater.
Und 3 frühere Teilnehmer*innen.

Die Jury wählt 8 Stücke aus.
Die Stücke werden nach Berlin eingeladen.
Die ausgewählten Stücke werden im Haus der Berliner Festspiele gezeigt.
Vom 27. Mai bis zum 4. Juni.

Hier geht es zum Programm.

Es gibt auch eine Festival·zeitung.
Sie berichtet über das Theatertreffen der Jugend.
Über alles, was vor, auf und hinter der Bühne passiert.

Das Theatertreffen der Jugend hat eine künstlerische Leiterin.
Das ist gerade Susanne Chrudina.

Mehrere Personen Machen gemeinsam Musik. Die meisten von ihnen spielen eine Geige. In der Mitte steht ein Digirent, er leitet das Orchester mithilfe von Handzeichen. Neben ihm steht eine Frau, die singt.

Musikfest 2021. Sir Simon Rattle und London Symphony

© Adam Janisch

Musikfest Berlin

Das Musikfest Berlin zeigt neue Formen von klassischer und moderner Musik.
Es zeigt die Arbeit der großen Orchester und Ensembles.
[Ensemble ist ein anderes Wort für eine Gruppe von Musiker*innen.]
Das Musikfest Berlin findet in Zusammen·arbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker statt.
Es findet immer im Spät·sommer statt.
Es ist der Start der Berliner Konzert·zeit.
Das Festival dauert 3 Wochen.
Es spielen die besten Orchester aus vielen verschiedenen Ländern.
Und es singen Chöre.
Es findet zusammen mit den großen Symphonie·orchestern der Stadt Berlin statt.
Das Festival·programm hat immer ein anderes Thema als Schwerpunkt.
Es zeigt dabei wichtige, aber vergessene Musik.
Und neue Werke.

Das Musikfest hat einen künstlerischen Leiter.
Das ist Dr. Winrich Hopp.

Hier geht es zum Programm.

Zwei Jungen tanzen gemeinsam. Der linke Junge beugt sich nach hinten und streckt dabei seinen Arm über den Kopf des andere Jungen aus. Sie tragen beide lockere Kleidung.

Tanztreffen der Jugend 2019

© David Großmann / Berliner Festspiele

Das Tanztreffen der Jugend

Das Tanztreffen der Jugend sucht besondere Tanz·stücke von und mit Jugendlichen.
Bewerben können sich:

  • Schulen
  • Tanz·schulen
  • Tanz·gruppen
  • Gruppen an freien Theatern
  • Gruppen an Stadt·theatern
  • Gruppen an Staats·theatern
  • Gruppen an freien Einrichtungen der Jugend·kultur.

Die besonderen Stücke werden von einer Jury ausgewählt.
Die Gewinner*innen dürfen beim Tanztreffen der Jugend in Berlin dabei sein.
Das Tanztreffen der Jugend dauert 6 Tage.
Es findet vom 26. September bis 3. Oktober 2022 statt.
Die Gruppen können ihre Stücke im Haus der Berliner Festspiele dem Publikum zeigen.

Drei Personen machen gemeinsam Musik. Die Person in der Mitte spielt Trompete. Die beiden Personen außen Kontrabass. Vor ihnen sind Mikrofone.

Jazzfest Berlin 2018. Jamie Branch

© Camille Blake

Das Jazzfest Berlin

Das Jazzfest Berlin zeigt Stars der Jazz·musik.
Aber auch junge Jazz·musiker·innen.
Das Festival geht an die Grenzen.
Und es zeigt neue Blick·winkel und Ideen.

Es wurde 1964 gegründet.
Damals hieß das Festival noch Berliner Jazz·tage.
Es gehört zu Europas ältesten und bekanntesten Jazz·festivals.

Das Jazzfest hat eine Chefin.
Sie heißt Nadin Deventer.

Drei jung aussehende Personen sitzen auf einem Podest auf einer Bühne. Ihre Gesichter sind zueinander gewandt. Vor ihnen sitzt Publikum.

Treffen junger Autor*innen

© David Großmann / Berliner Festspiele

Das Treffen junger Autor*innen

Das Treffen junger Autor*innen ist ein Treffpunkt für junge, schreibenden Menschen.
Hier können sie ihre Texte vorstellen.
Hier bekommen sie Aufmerksamkeit.
Für Ihre Themen und Meinungen.
Hier können sie sich aus·tauschen.
Hier können sie neue Ideen finden.
Die Teilnehmer*innen bekommen Unterstützung von Profis.
Sie können Workshops besuchen.
Sie werden gefördert.
So können sie sich und ihre Texte weiter·entwickeln.

Du schreibst gerne und möchtest mit·machen?
Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung.
Du kannst Dich im Internet bewerben.
Das Treffen dauert 6 Tage.
Die Gewinner*innen werden nach Berlin eingeladen.

Hast Du Fragen zur Bewerbung?
Wir helfen Dir gerne weiter:

Festival·büro Bundes·wettbewerbe
Telefon 0049 30 254 89-213

Zwei Jungen machen zusammen Musik. Der spielt Schlagzeug der andere E-Gitarre.

Treffen junge Musik-Szene 2018

© David Großmann / Berliner Festspiele

Das Treffen junge Musik-Szene

Das Treffen junge Musik-Szene ist ein Treffpunkt für junge Musiker*innen.
Hier können sie ihre eigene Musik zeigen.
Sie können Konzerte geben.
Und sie können Workshops machen.
In den Workshops bekommen sie Unterstützung von Profis.
Sie können ihre eigene Musik weiter·entwickeln.
Sie können sich gegen·seitig kennen·lernen.
Sie können sich aus·tauschen.
Und sie können zusammen Musik machen.

Du schreibst oder produzierst eigene Musik?
Du willst ein Konzert in Berlin spielen?
Du hast Lust, andere Musiker*innen kennen·zu·lernen?
Und Du bist zwischen 11 und 21 Jahre alt?
Dann bewirb Dich für das Treffen junge Musik-Szene!

Du kannst bis zu 3 eigene Musik·stücke oder Lieder ein·reichen.
Das Treffen dauert 6 Tage.
Die Gewinner*innen können in Berlin dabei sein.

Hier kannst Du Dich bewerben.

Hast Du Fragen zur Bewerbung?
Wir helfen wir gerne weiter:

Festival·büro Bundes·wettbewerbe
Telefon: 0049 30 254 89-213

Vier in Weiß gekleidete Personen machen gemeinsam Musik. Sie teilen sich ein Instrument. Eine kreisförmige Flöte. Um sie herum stehen Menschen und hören ihnen zu. Auch in der Mitte der Musiker*innen steht eine Person, die zuhört.

MaerzMusik 2022. Circle Flute

© Camille Blake

MaerzMusik

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen ist ein Ort für künstlerische Erfahrungen.
Für Begegnungen.
Und zum gemeinsamen Nachdenken über unseren Umgang mit Zeit.
Wie hat sich das Zuhören mit der Zeit verändert?
Sie erleben dort Musik der Gegenwart.
Also Musik aus unserer heutigen Zeit.
Das Festival bietet Ihnen Konzerte, Bühnen·kunst, Installationen, Film·vorführungen und Gesprächs·runden.
[Installationen sind Kunstwerke im Raum.]
Hier können Leben, Kunst und Gedanken zusammen·kommen.

Bei MaerzMusik gibt es einen künstlerischen Leiter.
Das ist gerade Berno Odo Polzer.
In der letzten Ausgabe von MaerzMusik 2022 arbeitete er gemeinsam mit der leitenden Kuratorin Kamila Metwaly.
Zusammen haben sie das Programm gestaltet.

MaerzMusik beginnt im nächsten Jahr wahrscheinlich am 17. März 2023.
Das Programm erscheint Anfang 2023.

Innenansicht des Martin-Gropius-Bau

Gropius Bau

© Mathias Völzke

Gropius Bau – Über uns

Der Gropius Bau ist eines der wichtigsten Museen in Europa.
Er zeigt ganz verschiedene Ausstellungen.
Ausstellungen aus verschiedenen Bereichen.
Kunst.
Und Ausstellungs·stücke aus Geschichte und Wissenschaft.
Die Ausstellungen zeigen neue Denk·weisen.

1881 wurde der Gropius Bau eröffnet.
Damals war er ein Museum für Kunst·gewerbe.
Kunst·gewerbe sind Gegenstände für den Alltag.
Zum Beispiel Geschirr.
Gläser.
Oder Schmuck.
Aber die Gegenstände sind besonders kunstvoll gemacht.

Der Gropius Bau ist ein besonderes Gebäude.
Der Architekte Karl Friedrich Schinkel hat das Haus gestaltet.
Und Martin Gropius hat es in enger Zusammen·arbeit mit Heino Schmieden geplant.
Heute zeigt das Museum viele verschiedene Arten von Kunst.

1945 war Krieg in Deutschland.
Der 2. Welt·krieg.
Dabei wurde das Gebäude durch Bomben schwer beschädigt.
Ab 1978 wurde es wieder aufgebaut.
1981 wurde es wieder eröffnet.

Seit 2001 gehört der Gropius Bau zu den Berliner Festspielen.
Seit Anfang 2018 ist Stephanie Rosenthal die Direktion des Gropius Bau.
Der Gropius Bau zeigt die Kunst vieler verschiedener Künstler*innen.
Und er ist ein Ort für den Austausch.

Kunst sagt vieles.
Aber nicht immer das Gleiche für alle.
Das bedeutet:
Jeder Mensch hat einen eigenen Blick auf Kunst.
Darum ist es wichtig, über Kunst zu sprechen.
Dafür gibt es viele verschiedene Angebote im Gropius Bau.
Wir nennen das Vermittlung.
So kann die Kunst im Gropius Bau möglichst viele verschiedene Menschen erreichen.
Wir machen Führungen durch die Ausstellungen.
In Deutscher, Englisch und in Deutscher Gebärden·sprache.
Und es gibt Führungen und Workshops für Schul·klassen und Familien.

Im Gropius Bau gibt es auch die Gropius Bau Friends.
Friends ist das englische Wort für Freunde.
Die Gropius Bau Friends sind Ansprechpartner*innen im Museum.
Man kann ihnen Fragen stellen.
Sie geben Tipps.
Und man kann sich mir ihnen aus·tauschen.
Sprechen Sie gerne mit ihnen über Ihre Eindrücke.

Woran kann man die Gropius Bau Friends erkennen?
Sie tragen ein schwarzes T-Shirt.
Auf dem T-Shirt steht: Gropius Bau.

JuGroBa ist die Abkürzung für Junger Gropius Bau.
Auch hier geht es um Vermittlung.
Es ist ein Programm für Jugendliche.
Sie können hier Workshops machen.
Sie können über ihre Fragen sprechen.
Und ihre Fragen werden Teil des Programms.

Einmal im Monat gibt es Architektur·führungen.
Sie erzählen etwas zu den Besonderheiten des Gebäudes.
Und einmal in der Woche gibt es die Streif·züge.
Sie geben einen Überblick über alle laufenden Ausstellungen.

Gropius Bau: Besuch

Hinweise für Ihren Besuch

In Ausstellungen, bei Veranstaltungen sowie im gesamten Gebäude gilt FFP2-Maskenpflicht.

Bitte halten Sie Abstand zu anderen Besucher*innen.
Mindestens 1,5 Meter.
Und beachten Sie die Hygiene·regeln.

Öffnungs·zeiten

Montag 10–19 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch 10–19 Uhr
Donnerstag 10–21 Uhr
Freitag 10–19 Uhr
Samstag 10–19 Uhr
Sonntag 10–19 Uhr

Tickets und Vor·verkauf

Tickets können Sie auf unserer Internet·seite im  Online·shop kaufen.
Oder im Gropius Bau.
Haben Sie Fragen dazu?
Dann erreichen Sie die Kolleg*innen aus dem Ticket Büro täglich von 11 bis 17 Uhr telefonisch und per E-Mail:

Telefon: 0049 30 254 89 100

Ein Ticket für alle Ausstellungen

Dayanita Singh / Beirut and the Golden Sixties
€ 15 / ermäßigt € 10

Donnerstags zwischen 18 und 21 Uhr sind unsere Tickets ermäßigt.
Sie kosten € 10 / € 5.

Bitte zeigen Sie ihr Ticket am Einlass vor.
Entweder am Handy oder ausgedruckt.
Sie wollen die Ausstellung wieder verlassen?
Dann müssen Sie das Ticket noch einmal zeigen.

Ermäßigungen

Manche Personen erhalten beim Ticket·kauf Ermäßigungen.
Einige Personen haben sogar freien Eintritt.

Menschen mit einer schwere Behinderung brauchen eine Begleit·person.
Haben Sie einen Behinderten·ausweis mit mindestens 50 Prozent?
Dann bekommen Sie freien Eintritt.
Zeigen Sie dafür Ihren Behinderten·ausweis vor.
Tickets mit Ermäßigung können Sie nur im Gropius Bau und am Telefon kaufen.

Ticket Büro:
Telefon: 009 30 254 89 100

Einlass

Auf Ihrem Ticket steht die Zeit für ihren Einlass.
Das bedeutet:
Zu dieser Zeit können Sie die Ausstellungen besuchen.
Bitte halten Sie sich an diese Zeiten.
Danach können Sie das Ticket nicht mehr nutzen.

Bitte seien Sie 15 Minuten vor dieser Zeit da.

Mitnahme von Taschen

Sie können nur kleine Taschen und Rucksäcke mit in die Ausstellung nehmen.
Bis zu einer Größe von einem DIN A4 Blatt.
Größere Gegenstände können Sie an der Garderobe abgeben.
Die Garderobe ist im Unter·geschoss.
Außerdem gibt es Schließ·fächer.

Gropius Bau: Anfahrt und Barriere·freiheit

Das ist die Adresse vom Gropius Bau:
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

U-Bahn U2 (Potsdamer Platz) und U6 (Kochstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof)
Busse M29 (Anhalter Bahnhof), M41 (Abgeordnetenhaus)

Sind Sie mit dem Auto unterwegs?
Es gibt einige Stell·plätze neben dem Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße.
Der Parkplatz des Gropius Bau ist in der Stresemannstraße 110, Ecke Niederkirchnerstraße.
Das Parken kostet Geld.
Der Parkplatz ist 24 Stunden geöffnet.

Kosten fürs Parken:
Erste bis dritte Stunde je € 1,50
Jede weitere Stunde € 1,00
Den ganzen Tag € 25,00

Gropius Bau Hausansicht

Gropius Bau
© Mathias Völzke

Barriere·freie Anreise

Von diesen Haltestellen aus können Sie den Gropius Bau barriere·frei erreichen:

S-Bahnhof Anhalter Bahnhof (S1. S2, S25, S26):

Der S-Bahnhof Anhalter Bahnhof ist in der Nähe des Gropius Bau.
Dort gibt es eine Roll·treppe und einen Aufzug.
Der Aufzug ist an den Gleisen aus·geschildert.
Er ist auf dem Weg Richtung des Ausgangs „Möckernstraße/Tempodrom“.
Der Aufzug führt auf den Askanischen Platz.
Von dort aus kommt man über einen geteerten Weg zur Schöneberger Straße.
Gehen Sie etwa 100 Metern weiter.
Auf der rechten Seite befinden Sie sich jetzt auf der Stresemannstraße.
Diese müssen Sie überqueren.
Gehen Sie nach links weiter.
Etwa 500 Meter.
Sis zur Niederkirchnerstraße.
Biegen Sie in diese Straße ein.
Jetzt sehen Sie schon den Haupt·eingang zum Gropius Bau.
Er ist in 100 Meter Entfernung.
Ein Schild zeigt den barriere·freien Eingang.


Außerdem hat der S-Bahnhof Anhalter Bahnhof einen Treppen·ausgang.
Dieser befindet sich in Richtung des Ausgangs „Stresemannstraße/Schöneberger Straße“.
Am Gleis finden Sie auch schon ein Schild mit dem Text: Martin-Gropius-Bau.
Folgen Sie diesem Hinweis·schild.
Es zeigt Ihnen den richtigen Ausgang.
Er führt direkt auf die Stresemannstraße.
Dort zeigt ein anderes Schild die Richtung zum Gropius Bau.

Auf der gegenüber·liegenden Seite zu dem Treppen·aufgang gibt es eine Roll·treppe.
Auch die Roll·treppe führt auf die Stresemannstraße.
Sie müssen die Straße überqueren.

Bushaltestelle Abgeordnetenhaus (M41):

Auf der Stresemannstraße befindet sich zudem die Bushaltestelle „Abgeordnetenhaus“.
Zwischen dem S-Bahnhof Abgeordnetenhaus und der Abzweigung zur Niederkirchnerstraße.

Kommen Sie aus der Richtung „Potsdamer Platz“?
Dann müssen Sie die Straße über·queren.
Gehen Sie etwa 300 Metern die Stresemannstraße entlang.
Dann kommen Sie auf der rechten Seite zur Niederkirchnerstraße.
Biegen Sie in diese Straße ein.
Jetzt sehen Sie schon den Haupt·eingang zum Gropius Bau.
Er ist in 100 Meter Entfernung.
Ein Schild zeigt den barriere·freien Eingang.

(Barrierefreie) Parkplätze

Der Gropius Bau hat einen großen Parkplatz.
Er liegt an der West·seite.
Sie können die Einfahrt von der Stresemannstraße aus erreichen.

Auf der linken Seite des Parkplatzes gibt es 2 behinderten·gerechte Park·plätze.
Auch an der Niederkirchnerstraße gibt es einen behinderten·gerechten Parkplatz.
Auf Seite des Abgeordneten·hauses.
Schräg gegen·über des Haupt·eingangs.

Besuch der Ausstellungen

Sie können alle Ausstellungen barriere·frei besuchen.
Auf allen 3 Etagen.
An der Garderobe können Sie Rollstühle und Hocker ausleihen.

Toilette für Menschen aller Geschlechter / barriere·freie Toiletten

Im Unter·geschoss finden Sie eine Toilette für alle Geschlechter.
Und barriere·freie Toiletten.
Und auch im ersten Ober·geschoss.

Gropius Bau: Besuch – Restaurant Beba

Beba ist das Restaurant im Gropius Bau.
Im Beba gibt es Kaffee und Gebäck.
Und spannende Gerichte.

Bitte beachten Sie:
Im Restaurant gilt die 3G-Regel.
Sie können auch Essen im Beba kaufen und mit nach Hause nehmen.

Öffnungs·zeiten

Montag, Mittwoch 11–17 Uhr
Donnerstag 11–21 Uhr
Freitag bis Sonntag 11–19 Uhr
Dienstag geschlossen

Menü

Zum Menü (, 56 KB)

Sonntags bietet das Beba ein spezielles Brunch·buffet an.
Immer von 12 bis 17 Uhr.
Außerdem bekommen Sie wie immer Sandwiches, Suppen, Snacks und süßes Gebäck.

Reservierung
Möchten Sie einen Tisch reservieren?
Das können Sie im Internet machen.
Unter diesem  Link.
Sie können immer bis 9 Uhr einen Tisch für den·selben Tag reservieren.

Möchten Sie das Beba mit einer Gruppe von mehr als 8 Personen besuchen?
Möchten Sie Essen für mehrere Personen geliefert bekommen?
Oder möchten Sie eine eigene Veranstaltung im Beba buchen?
Dann schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an: .

Restaurant Beba

Restaurant Beba

@ceeceecreative

Gropius Bau: Buchhandlung

Im Gropius Bau gibt es eine kleine Kunst·buchhandlung.
Die Buchhandlung ist von Mittwoch bis Montag von 11 bis 18 geöffnet.
Dienstags ist sie geschlossen.
In der Buchhandlung gilt die Masken·pflicht.
Hier gibt es Postkarten von berühmten Kunstwerken zu kaufen.
Oder Kataloge zu den Ausstellungen.
Und Bücher zu den Themen Kunst, Fotografie, Architektur und Mode.

Gropius Bau: Diese Ausstellungen werden gerade gezeigt

Dayanita Singh: Dancing with my Camera
18. März bis 7. August 2022

Dancing with the Camera heißt übersetzt: Mit der Kamera tanzen.

Dayanita Singh zeigt Schwarz-Weiß-Fotografien.
Ihre Bilder zeigen Räume, Menschen und Gebäude.
Die Fotos haben unterschiedliche Hintergründe.
Die Motive auf den Bildern haben eine Verbindung mit·einander.
Aber nicht nur die Fotos sind Teil der Ausstellung.
Dayanita Singh baut Strukturen aus Teak·holz.
Durch diese Aufbauten aus Holz können ihre Bilder immer wieder neu gezeigt und zusammen·gestellt werden.
Man kann ihre Fotos immer wieder auf neue Art erleben.

Dayanita Singh bearbeitet ihre Bilder.
So verändert sie sie.
Ihre Bilder sind in Bewegung.
Sie sind immer wieder neu.
Sie scheinen zu tanzen.
Dayanita Singh baut ein tragbares Museum.
Sie hat eine neue Kunst·form erfunden.
Sie ist gleichzeitig Buch, Katalog und Ausstellung.

Zusammen·gestellt von Stephanie Rosenthal.
Sie ist die Direktorin des Gropius Bau.

Dayanita Singh, Museum of Chance, 2013

Dayanita Singh, Museum of Chance, 2013

© Dayanita Singh

Beirut and the Golden Sixties: A Manifesto of Fragility
25. März bis 12. Juni 2022

„Beirut and the Golden Sixties: A Manifesto of Fragility“ heißt übersetzt:
Beirut und die goldenen 60er Jahre: Verkündigung der Zerbrechlichkeit.

Die 1960er Jahre waren eine besondere Zeit in Beirut.
Eine kurze, aber intensive Zeit.
Eine Zeit des Aufbruchs in der Kunst.
Und in der Politik.
In dieser Zeit kamen viele Künstler*innen nach Beirut.
Und viele verschiedene und außergewöhnliche Menschen.
Sie kamen mit neuen und außergewöhnlichen Ideen.
In dieser Zeit gab es viel Geld in Beirut.
Es gab viele Museen und Galerien.
Aber diese Zeit dauerte nur kurz.
Danach begann ein Bürger*innenkrieg.
Er dauerte 15 Jahre lang.

Mit Arbeiten von u. a. Shafic Abboud, Huguette Caland, Rafic Charaf, Saloua Raouda Choucair, Georges Doche, Simone Fattal, Laure Ghorayeb, Mahmoud Said, Nadia Saikali und Khalil Zgaib

Die Ausstellung Beirut and the Golden Sixties: A Manifesto of Fragility wurde zusammengestellt von Sam Bardaouil und Till Fellrath, assoziierte Kuratoren, Gropius Bau (seit 1. Januar 2022 Direktoren am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin).

Aref El Rayess, Untitled, 1977–78

Aref El Rayess, Untitled, 1977–78

© Aref El Rayess Foundation, Aley, Mount Lebanon, Courtesy: Saradar Collection