Joulia Strauss: Transindigenous Assembly

Die Gründerin der aktivistischen Avtonomi Akadimia Joulia Strauss widmet sich in ihrem Kurzfilm all jenen indigenen Klimaaktivist*innen und Künstler*innen, die in Bruno Latours Sinne „niemals nur informieren“, sondern „alarmieren, emotional berühren, mobilisieren, zum Handeln aufrufen, vielleicht auch Sturm läuten.“

Joulia Strauss: „Transindigenous Assembly“

Australien, Indien, Kambodscha, Kolumbien, Peru, Russland 2020
07:08 min, in englischer Sprache
Verfügbar 13. August, 10:00 – 20. August, 23:59

Angesichts der Bedrohung der „Critical Zone“, jener dünnen, verletzlichen Schicht der Erdoberfläche, in der sich alles Leben abspielt, rief Joulia Strauss die Avtonomi Akadimia ins Leben. Im Rahmen dieser Universität des Wandels, die gegensätzliche Formen marginalisierten Wissen hybridisiert, ist der Film „Transindigenous Assembly“ all jenen indigenen Klimaaktivist*innen und Künstler*innen gewidmet, die im Kampf für einen besseren Umgang mit der Umwelt ihr Leben riskieren.

In der Avtonomi Akadimia, Bildungsassemblea und Permakunstwerk zugleich, überdenken Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen gemeinsam das Bildungssystem. Sie ereignet sich normalerweise in dem öffentlichen Garten Akadimia Platonos in Athen, wo Platon vor fast 2.500 Jahren gelehrt hat. Durch die Verbindung von Kunst und Gaia sollen hier, am Ursprung des abendländischen Denkens, Einseitigkeiten westlicher Epistemologien überwunden werden.

Stab

Ein Film von Joulia Strauss
Schnitt Samurai Sword Marc Müller
Essay Joulia Strauss mit Magic Sword Maestra & Maestro Johanna di Blasi und Luca di Blasi
Dramaturgische Beratung Master of Rituals Thomas Oberender
Textbearbeitung und -übersetzung Language Curandera Tania Hron
Transmission Shaman Steven Corcoran
Filmmusik Dream Modulator Robert Lippok
Produktion Rainbow Snake André Sauer