Igor Levit und Eleonore Büning sprechen über Beethoven

Musik im Gespräch

Eleonore Büning und Igor Levit

Teil 1

Verfügbar 21. August – 23. September 2020
16 min
In deutscher Sprache mit optionalen deutschen und englischen Untertiteln

Im ersten Teil des Gesprächs diskutieren Igor Levit und Eleonore Büning, wie einschneidend die Folgen des Corona-bedingten Lockdowns für Musiker*innen und für das Musikleben überhaupt waren und sind. Außerdem sprechen sie darüber, wie die Wahrnehmung von Musik sich verändert, wenn diese im digitalen Raum aufgeführt und verbreitet wird, wie das Igor Levit mit seinen Wohnzimmer-Konzerten getan hat.

Eleonore Büning und Igor Levit

Teil 2

Verfügbar 21. August – 23. September 2020
15 min
In deutscher Sprache mit optionalen deutschen und englischen Untertiteln

„Ist Musik systemrelevant?“, fragt Eleonore Büning den Pianisten Igor Levit im zweiten Teil des Gesprächs. „Nein“, antwortet dieser, „aber überlebensnotwendig“. Ausgehend von der Überlegung, dass Musik und Musikhören auch im digitalen Raum existenzielle Erfahrungen ermöglichen kann, begeben sie sich in eine intensive Auseinandersetzung über Beethovens Klaviersonaten, insbesondere Sonate Nr. 29 B-Dur op. 106 „Hammerklavier“, Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31.2 „Der Sturm“ und Sonate Nr. 8 c-Moll op. 13 „Pathétique“.

Eleonore Büning und Igor Levit

Teil 3

Verfügbar 24. August – 23. September 2020
14 min
In deutscher Sprache mit optionalen deutschen und englischen Untertiteln

Eleonore Büning und Igor Levit setzen ihr Gespräch über die „Pathétique“ fort und erörtern, worin der musikalische Ausdruck des Pathetischen besteht. Sie führen dazu ein kleines Streitgespräch über Igor Levits Interpretation des 3. Satzes der „Pathétique“, das in eine Diskussion über die Beethoven’schen Tempo- und Satzbezeichnungen mündet.

Eleonore Büning und Igor Levit

Teil 4

Verfügbar 25. August – 23. September 2020
18 min
In deutscher Sprache mit optionalen deutschen und englischen Untertiteln

Im Zentrum des letzten Teils steht zunächst Beethovens Klaviersonate Nr. 22 F-Dur op. 54. Das Gespräch dreht sich um Beethovens Satzbezeichnungen, um seinen Umgang mit Formen und um die pianistische Herausforderung im 2. Satz dieser Sonate. Igor Levit gibt auch Auskunft darüber, warum er die 32 Klaviersonaten nicht in chronologischer Reihenfolge spielt. Am Ende des Gesprächs entspinnt sich ein Diskurs über Diskriminierung.