Carl Nielsen in seinem Morris 1928

Carl Nielsen in seinem Morris 1928

© Det Kongelige Bibliotek, Kopenhagen

Konzert
Berliner Orchester / Carl Nielsen / Arnold Schönberg

Berliner Philharmoniker

  • Dauer 1h 50, eine Pause

Einführung jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn

Auch wenn es nie zu einer Zusammenarbeit zwischen Schönberg und der Traumfabrik Hollywood kam, sähe die Filmmusik ohne seinen Einfluss völlig anders aus: Unmittelbar greifbar sind der neue Ton und der Mut, sich den Abgründen der menschlichen Psyche zu stellen, in den Filmpartituren, die sein Schüler Bernard Herrmann für Alfred Hitchcock schrieb. Nah an einer filmischen Vision ist auch Schönbergs Monodram „Die glückliche Hand“, in dem er Gesten, Farben und Licht wie Töne zu behandeln versuchte und als ein Spiel von Klang, Farben und Formen konzipierte.

Idyllisch nimmt sich dagegen die symphonische Dichtung „Pan und Syrinx“ von Carl Nielsen aus. Sie entstand im Anschluss an Nielsens Vierte Symphonie: Ein Werk, in dem sich der Komponist kompromisslos vom spätromantischen Symphonietypus verabschiedet. Nicht um das musikalische Abbild eines Programms ging es ihm in dieser Symphonie, sondern um den Ausdruck dessen, was Musik und Leben im Innersten verbindet und ausmacht.

Bernard Herrmann [1911–1975]
PSYCHO: A Narrative for String Orchestra [1960]

Arnold Schönberg [1874–1951]
Die glückliche Hand
Monodram für Bariton, Kammerchor und Orchester [1910–1913]

Carl Nielsen [1865-1931]
Pan und Syrinx [1917/18]

Carl Nielsen
Symphonie Nr. 4 op. 29 Das Unauslöschliche [1914–1916]

Eine Veranstaltung der Stiftung Berliner Philharmoniker
in Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin