Theater

Troubleyn / Jan Fabre

„Mount Olympus“
to glorify the cult of tragedy
(a 24h performance)
Uraufführung

Jan Fabre: Gokyo Ri, Himalaya (1989)

Jan Fabre: Gokyo Ri, Himalaya (1989). Serie: Mountain tops, Material: Kugelschreiber auf Schwarz-Weiß-Foto, Größe: 20 x 29 cm (gerahmt: 42,5 x 53 cm)

© Angelos bvba

  • Dauer 24 Stunden
  • In deutscher, englischer, französischer und niederländischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Selbst für den großen Grenzüberschreiter Jan Fabre ist das ein Ausnahmeprojekt: 24 Stunden lang tanzen, spielen, schwitzen, lieben, leiden, schlafen, träumen sich 27 Performer*innen durch die Mythen der griechischen Antike. Ganz wie damals in Athen wird Theater zum Ausnahmezustand, zum politischen Raum, zu einer beinahe spirituellen Zeit-Reise für Darsteller und Publikum gleichermaßen. Fabre trägt das Publikum in einem Bilderstrom durch eine Performance zwischen Wachen und Schlafen, Traum und Realität. Dabei begegnen einem Medea, Antigone, Dionysos und andere Heroen in all ihrer Triebhaftigkeit und Archaik.

Der belgische bildende Künstler, Theaterregisseur und Autor Jan Fabre ist seit 30 Jahren eine der wichtigsten Figuren der internationalen Kunst- und Theaterwelt. Zeit und Zeitexzesse waren schon oft sein Thema: Sein achtstündiger Abend „This is theatre like it was to be expected and foreseen“ brachte 1982 echten Schmerz, echte Müdigkeit auf die Bühne und revolutionierte das Theater. „Mount Olympus“ erlebt bei Foreign Affairs nach zwölfmonatiger Probenzeit seine Uraufführung und vereint alle Aspekte seiner bisherigen Arbeit.

www.mountolympus.be

Performer
Lore Borremans, Katrien Bruyneel, Annabelle Chambon, Cédric Charron, Renée Copraij, Anny Czupper, Els Deceukelier, Barbara De Coninck, Piet Defrancq, Mélissa Guérin, Stella Höttler, Sven Jakir, Ivana Jozic, Marina Kaptijn, Gustav Koenigs, Sarah Lutz, Moreno Perna, Gilles Polet, Pietro Quadrino, Antony Rizzi, Matteo Sedda, Merel Severs, Kasper Vandenberghe, Lies Vandewege, Andrew Van Ostade, Marc Moon Van Overmeir, Fabienne Vegt

Konzept, Regie Jan Fabre
Choreografie Jan Fabre & Tänzer
Text Jeroen Olyslaegers, Jan Fabre
Musik Dag Taeldeman
Dramaturgie Miet Martens
Regieassistenz Floria Lomme
Duftkonzept/Geruchskünstler Peter de Cupere
Screen-Fotografie Phil Griffin
Licht Jan Fabre, Helmut Van den Meersschaut
Kostüme Jan Fabre, Kasia Mielczarek
Fotografie und Internetinhalte Sam De Mol
Gastdramaturgen Hans-Thies Lehmann, Luk van den Dries, Freddy Decreus
Produktionsleitung Ilka De Wilde

Artist in residence während der Proben Phil Griffin

Produktion: Troubleyn / Jan Fabre
Koproduktion: Berliner Festspiele / Foreign Affairs, Concertgebouw Brugge, Julidans 2015 Amsterdam, Festival Internacional de Teatro de Buenos Aires, Romaeuropa.
Mit Unterstützung der Stadt Antwerpen und Angelos, Antwerpen.

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds