Rose of Sharon Tabernacle, San Joaquin

Rose of Sharon Tabernacle, San Joaquin

Foto: Oakland Museum of California © Wikimedia Commons

Konzert
Berliner Orchester / Geigensolist*innen

Berliner Philharmoniker

Einführung jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn

Education-Programm der Berliner Philharmoniker
MusikPLUS Schattenspiele
Kreatives Projekt mit Schülern zu John Adams „Scheherazade.2“
und Nicolai Rimski-Korsakows „Scheherazade“
DO 13. Oktober 2016, 18:30 Uhr, Foyer der Philharmonie

Beim Musikfest Berlin im vergangenen Jahr präsentierten sowohl das Ensemble Modern als auch das San Francisco Symphony Werke des amerikanischen Komponisten John Adams. Dieses Mal kommt der Meister selbst und gibt sein Debüt als Dirigent der Berliner Philharmoniker. Auf dem Programm stehen ein Adams-Klassiker und eines seiner neuesten Stücke: Das Orchesterwerk „Harmonielehre“ (1985) nimmt im Titel bewusst Bezug auf das Lehrbuch, das Arnold Schönberg 1911 veröffentlichte, meint aber allgemein jene Epoche der Aufbrüche. Vor allem gelingt John Adams in „Harmonielehre“ eine atemberaubende Entfesselung der Orchesterkräfte, mit Impulsen der Minimal Music, aber auch mit weiten Bögen und funkelnden Klangflächen. Zwischendurch geht es sogar in die „Parsifal“-Welt Richard Wagners. John Adams‘ „Dramatische Symphonie“ für Violine und Orchester „Scheherazade.2“ präsentiert die Heldin aus Tausendundeiner Nacht, jedoch nicht als Märchenidylle, sondern als kritische Reflexion über Gewalt gegen Frauen weltweit. Adams erweist sich hier erneut als orchestraler Klangmagier, überrascht mit Cimbalom-Einsatz und zitiert auch mal Rimsky-Korsakow. Die Geigerin Leila Josefowicz hat „Scheherazade.2“ 2015 in New York zur Uraufführung gebracht.

John Adams [*1947]
Harmonielehre
für Orchester [1985]

Scheherazade.2
Dramatische Symphonie für Violine und Orchester [2014/15] DE

Eine Veranstaltung der Stiftung Berliner Philharmoniker
in Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin