Dmitry Baltermants, „Show window“, Anfang der 1960er, Farbdruck

Dmitry Baltermants, „Show window“, Anfang der 1960er, Farbdruck

© Multimedia Art Museum, Moscow / Moscow House of Photography Museum

Konzert
Monteverdi 450

L’incoronazione di Poppea

Opera musicale in einem Prolog und drei Akten [Venedig, 1642]
von Claudio Monteverdi [1567–1643]
Gian Francesco Busenello [1598–1659], Libretto
Halbszenische Aufführung
450 Jahre Claudio Monteverdi

  • Dauer 3h, 20
  • In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführung 18:00 Uhr

Monteverdis letzte Oper „L’incoronazione di Poppea“ (1642) verherrlicht die körperliche Liebe und den Sieg des Ehrgeizes über Vernunft und Moral. Die Oper ist in einer Welt wechselnder Bündnisse angesiedelt – je nachdem, welches Liebesobjekt oder Karriereziel gerade verfolgt wird. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Antiheldin Poppea und ihr skrupelloser Aufstieg von Neros Mätresse zu seiner rechtmäßigen Ehefrau. Es ist ein Werk harter Kontraste, in dem uns der bittere Spott zweier missmutiger Wachmänner dazu bringen will, Nero und Poppea zu verachten. Doch wenn die beiden Liebenden einen innigen Wechselgesang anstimmen und einander mit ihren melodischen Linien regelrecht umgarnen, erliegt wohl jeder Zuhörer dem unwiderstehlichen Zauber dieser Musik.

Poppea/Fortuna Hana Blažíková
Nerone Kangmin Justin Kim
Ottavia Marianna Pizzolato
Seneca Gianluca Buratto
Ottone Carlo Vistoli
Drusilla/Virtú/Pallade Anna Dennis
Arnalta/Venere Lucile Richardot
Amore/Valletto Silvia Frigato
Soldato I / Liberto Furio Zanasi
Famigliari Gareth Treseder
Lucano Zachary Wilder
Damigella Francesca Boncompagni
Mercurio/Littore John Taylor Ward
Nutrice Michał Czerniawski
Soldato II Robert Burt

Rick Fisher Lichtdesign
Isabella Gardiner, Patricia Hofstede Kostüme
Elsa Rooke, Sir John Eliot Gardiner Regie
Paolo Zanzu, Antonio Greco Musikalische Assistenz

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner Leitung

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
und der Aventis Foundation.
Monteverdi 450 wird unterstützt von Monteverdi Tuscany

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