Lectures & Gespräche

Theaterkollektive – neue Autor*innenschaften

KlangKunstBühne der Universität der Künste

She She Pop

She She Pop

© Katrin Ribbe

Vergangene Termine

FR 12. Mai 12:00–14:00 Uhr, Bornemann Bar
Lecture I (Lisa Lucassen und Ilia Papatheodorou / She She Pop)

SA 13. Mai 11:00–12:30 Uhr, Hinterbühne
Lecture II (Michael Vogel / Familie Flöz)

SA 13. Mai 12:30–14:00 Uhr, Hinterbühne
Lecture III (Robin Arthur / Forced Entertainment)
in englischer Sprache

SO 14. Mai 17:00–18:30 Uhr, Seitenbühne
Kollaborationen: Kollektives Arbeiten am Theater
Ein Gespräch mit:
Robin Arthur, Paul Brodowsky, Barbara Gronau, Mieke Matzke, Michael Vogel
Moderation Marion Hirte

Das Entstehen von Theaterkollektiven hat die Theaterlandschaft verändert. Die Autorschaft und die Entwicklung von Projekten gestalten sich nicht länger hierarisch oder in der klassischen Arbeitsteilung zwischen Autor*innen und Regisseur*innen, sondern folgen einem kollektiven Entstehungsprozess. Die Mitglieder dieser Künstlergruppen arbeiten in vielen Bereichen des Theaterprozesses zugleich oder vereinbaren neue Arbeitsteilungen. Die Anforderungen an heutige Darsteller*innen, Musiker*innen, Regisseur*innen, Autor*innen und Ausstatter*innen haben sich gewandelt. Sollten die Kunsthochschulen mit ihren Ausbildungs- und Studiengängen auf diese Entwicklung reagieren? Wie könnte das aussehen? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben sowohl die Künstler*innen wie auch der Institutionen dabei?

Das Expert*innengespräch mit Mitgliedern der Performancegruppen Familie Flöz, Forced Entertainment und SheShePop, dem Autor Paul Brodowsky und der Theaterwissenschaftlerin Barbara Gronau wird erörtern, welche Ursachen und Entwicklungen zu einer kollaborativen Arbeitsweise geführt haben und welche Regeln, Tabus und Praktiken aus dieser Arbeitsweise für die Gruppen entstanden sind.

 www.klangkunstbuehne.de

Eine Veranstaltung der KlangKunstBühne der Universität der Künste Berlin und der Berliner Festspiele / Theatertreffen mit freundlicher Unterstützung von klangzeitort.