Panel
[Blick zurück in die Zukunft afroamerikanischer Musik]

James Reese Europe & the Absence of Ruin

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[Blick zurück in die Zukunft afroamerikanischer Musik]

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Mit der audiovisuellen Performance „James Reese Europe and the Absence of Ruin“ setzt Jazzpianist Jason Moran dem Visionär und Bandleader Europe – 100 Jahre nach dessen musikalisch folgenreicher Landung an der französischen Mittelmehrküste mit den „Harlem Hellfighters“ – ein vielschichtiges künstlerisches Denkmal.
In Auftrag gegeben von den Berliner Festspielen, der Londoner Agentur Serious und dem britischen Kunstprogramm 14-18 Now: WW1 Centenary Art Commissions, findet sich Morans Werk eingebettet in ein Netzwerk aus Veranstaltern, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die das Jubiläum zum Anlass nehmen, Europes Rolle in der Erfolgsgeschichte der afroamerikanischen Musik in den USA und Europa neu zu erkunden und ihr u. a. in Gestalt einer Online-Forschungsplattform und eines Symposiums der British Library in London zu erhöhter Sichtbarkeit zu verhelfen. Jazzhistoriker und Europe-Experte Harald Kisiedu führt ein Gespräch mit den Musikhistoriker*innen und wissenschaftlichen Betreuer*innen der Online-Platform, Catherine Tackley (University of Liverpool) und Tom Perchard (Goldsmiths, University of London), und dem Künstler Jason Moran über die Entstehungsgeschichte des Projekts, die Bedeutung militärischer Intervention für die Verbreitung des Jazz in Europa, und James Reese Europes Pionierarbeit im bis heute anhaltenden Kampf um Gleichstellung der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA.

Website von Jason Moran – The Harlem Hellfighters

Mit Jason Moran, Tom Perchard, Catherine Tackley
Moderation: Harald Kisiedu

Gefördert durch

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