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Ich will keinen Prinzen, ich will ein Schwert!

SA 03.11.2018, 14:45

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Es bewegt sich etwas! Angestoßen durch die Studie „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrats 2016 ist die Thematik der Gleichstellung von Frauen und Männern wieder ins öffentliche Bewusstsein gedrungen – und dort geblieben! 2017 wurde die internationale Kampagne Keychange ins Leben gerufen mit dem Ziel, bis 2022 eine 50:50-Quote in Musikfestivals zu verwirklichen. Vor kurzem hat die Mehrheit der Mitglieder des Europe Jazz Network die Verabschiedung eines neuen Manifests für Gendergerechtigkeit im Jazz und der Creative Music unterstützt. Das Berklee College of Music hat das Berklee Institute of Jazz and Gender Justice gegründet. Und jetzt im Oktober hat die Union Deutscher Jazzmusiker eine gemeinsame Erklärung zur Gleichstellung von Frauen im Jazz veröffentlicht.

Mittendrin in diesen Entwicklungen ist das Jazzfest Berlin mit seiner ersten weiblichen künstlerischen Leitung seit der Gründung des Festivals 1964. Viele der oben genannten Initiativen werden vom Jazzfest Berlin mitgetragen und unterstützt. 2016 haben wir bereits die Diskussion mit unserem Panel „Die Gläserne Decke / Glass Ceiling – Einbildung oder Realität?“ angeregt, in dem wir nach der Offenheit und Durchlässigkeit der patriarchal geprägten Jazzwelt für Frauen gefragt und die erheblichen Defizite diskutiert haben. Nun, 2018, möchten wir einen Treffpunkt für alle zur Verfügung stellen, die sich für Gendergerechtigkeit und mehr Diversität interessieren. Dafür verbinden wir uns mit Keychange, dem Europe Jazz Network und der Union Deutscher Jazzmusiker, um die Diskussionsveranstaltung „Ich will keinen Prinzen, ich will ein Schwert!“ auf die Beine zu stellen und damit einen offenen Raum für Diskussionen und neue Ideen zu schaffen.

Hier geht es zu den Erklärungen, Manifesten und Studien:

Mit: Anna de Carlo, Friederike Darius, Gregor Hotz, Harald Kisiedu, Patrik Landolt, Katja Lucker, Harriet Moss, Andrea Rothaug, Tobias Schuster, Désirée J. Vach, Bastian Zimmermann, Stefano Zucchiatti und weiteren Gästen

In Zusammenarbeit mit Keychange und Union Deutscher Jazzmusiker