Installationen
[Specials]

TRANS LUCENT & Lunatic Cloud Ten

DO 01. bis SO 04.11.2018

Installationen

[Specials]

Haus der Berliner Festspiele

Haus der Berliner Festspiele

© Berliner Festspiele

Im Kontext der Hausöffnung über neue Formate und Kooperationen sind beim Jazzfest Berlin 2018 in Zusammenarbeit mit Mischa Kuball, Professor für Public Art/Öffentlicher Raum, und Student*innen der Kunsthochschule für Medien Köln zwei Installationen entstanden, die das Haus der Berliner Festspiele und dessen Außenraum für sich einnehmen und neu bespielen.

Lia Sáile
TRANS LUCENT
Die Künstlerin Lia Sáile beschäftigt sich in ihrer Arbeit seit einigen Jahren mit Grenzen. Die raumgreifende temporäre Installation „TRANS LUCENT“, die sie speziell für das Jazzfest Berlin 2018 entwickelt hat, greift Themen des Festivalprogramms auf und führt sie fort. In der Lichtintervention werden Übergänge und Zwischenräume in ihrer Konstruktion und Funktion beleuchtet. Angelehnt an die Theorie des Opaken des Philosophen Édouard Glissant wirken Licht und Dunkelheit sowie Sicht- und Unsichtbarkeit in der Installation auf politischer Ebene. Fragen der Grenzziehung, der Differenz, Transparenz und Mobilität werden in der Arbeit vielschichtig berührt und reflektiert. Die Besucher*innen des Festivals werden zu Akteur*innen und somit zum Teil der Arbeit.

Charlotte Triebus
Lunatic Cloud Ten
Die Künstlerin Charlotte Triebus stellt das Potenzial der Schnittmengen von Kunst, Tanz und Musik in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Ihre performative Installation „Lunatic Cloud Ten“ ist Teil einer Serie von Performances, die Strukturen von Berührung erforschen und diese mithilfe von multimedialen Visualisierungstechniken in eine performative Installation transferieren. Dabei werden zentrale Fragen der Verbindung von Mensch und Technik gestellt. Wie geht der Mensch auf ein technisches Objekt ein und umgekehrt? Ab wann sind Menschen von Maschinen berührt? Die Installation verhandelt diese Themen, indem eine Performerin und ein Objekt in eine so enge Kommunikation treten, dass am Ende nicht mehr klar ist, ob die Performerin das Objekt beeinflusst oder das Objekt den Menschen – die Interaktion wird (im doppelten Sinne) körperlich neu verhandelt.

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